text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Dir gehört mein Herz von Jordan, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.12.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Dir gehört mein Herz

Ausgerechnet der unwiderstehliche Gareth Simmonds ist Louises neuer Chef in Brüssel. Der Traummann, an den sie einst ihr Herz verlor - und ihre Unschuld. Aber der Schuft stahl sich aus ihrem Bett, verschwand auf Nimmerwiedersehen. Nicht noch einmal, schwört sich Louise...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 15.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733769673
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 586 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Dir gehört mein Herz

1. KAPITEL

"Oh, welche Ehre! Es kommt ja in letzter Zeit nicht allzu oft vor, dass du dich von den Freuden der Bürokratie in Brüssel loseist."

Louise erstarrte, als sie die sarkastische Stimme ihres älteren Bruders Max vernahm. Sie hatten sich schon als Kinder nie besonders gut verstanden, und jetzt, wo sie erwachsen waren, hatte sich ihre Beziehung nicht gerade zum Positiven entwickelt.

"Es fiel Weihnachten direkt auf, dass du nicht da warst", stichelte Max weiter. "Aber natürlich wissen wir ja alle, dass Saul der Grund für deine Abwesenheit war."

Louise warf ihm einen zornigen Blick zu. "Wenn du dich mehr um deine eigenen Angelegenheiten kümmern würdest als um die anderer Leute, könntest du dabei ein paar wirklich wertvolle Dinge erfahren. Es war jedoch noch nie deine Stärke, zu erkennen, was im Leben tatsächlich zählt!" Sie gab ihm nicht die Chance, etwas darauf zu erwidern, und ging mit schnellen Schritten davon.

Sie hatte sich fest vorgenommen, ihrer Familie bei diesem ersten Besuch, seit sie vor einem Jahr in Brüssel zu arbeiten begonnen hatte, zu beweisen, wie grundlegend sie sich verändert hatte und um wie viel reifer sie geworden war. Sie wollte allen zeigen, dass sie nicht mehr das Geringste mit dem jungen Mädchen von einst zu tun hatte, das ...

Aus dem Augenwinkel heraus entdeckte sie Saul, den Cousin ihres Vaters, der eben mit seiner Frau Tullah und seinen drei Kindern aus erster Ehe zusammenstand. Tullah hatte den Arm um Sauls Tochter Megan gelegt, während er selbst ihren kleinen gemeinsamen Sohn auf dem Arm hatte.

Louises ganze Familie schien sich im großen Salon des Hauses ihres Großvaters versammelt zu haben. Am Kamin saßen ihre Cousine Olivia, deren Mann und ihre beiden Kinder und unterhielten sich angeregt mit Luke vom Chester-Zweig der Familie und seiner amerikanischen Frau Bobbie, die ihre kleine Tochter auf dem Schoß hatte. Maddy unterdessen, die Frau ihres Bruders Max, behielt diskret Gramps im Auge, der im Alter zunehmend reizbarer wurde.

In den Augen von Louises Mutter war Maddy schon beinahe so etwas wie eine Heilige, weil sie sich stets so geduldig um den alten Herrn kümmerte. Als Jenny Crighton an diesem Morgen beim Frühstück eine solche Bemerkung fallen gelassen hatte, war es Louise nicht gelungen, sich die Antwort zu verkneifen, dass, wenn Maddy es ertragen konnte, mit Max verheiratet zu sein, die Versorgung ihres Großvaters im Vergleich dazu die reinste Erholung sein musste.

Es war kein Geheimnis in der Familie, dass Max Maddy ein schlechter Ehemann war.

"Du siehst ziemlich verstimmt aus."

Louise verzog das Gesicht, als ihre Zwillingsschwester zu ihr trat. Zwillinge waren bei den Crightons ein Phänomen, das sich von Generation zu Generation fortsetzte, nur in der letzten hatte es bis jetzt noch keine gegeben.

"Ich bin gerade in den Genuss einer Unterhaltung mit Max gekommen", teilte sie Katie mit. "Er wird sich wohl nie ändern."

"Nein", stimmte ihre Schwester zu. "Aber weißt du, in mancher Hinsicht tut er mir richtig leid. Er ..."

"Max tut dir leid ?", brauste Louise auf. "Warum das denn? Er hat doch alles, was er sich immer gewünscht hat - einen bequemen Posten in einer der führenden Kanzleien des Landes, wo er sich die besten Fälle aussuchen kann. Und das Einzige, was er dafür tun musste, war, die arme Maddy zur Heirat zu bewegen!"

"Ja, Lou, ich weiß, was er im materiellen Sinn besitzt, aber ist er wirklich glücklich damit?", beharrte Katie. "Ich denke, das, was mit Onkel David passiert ist, belastet ihn weit mehr, als er je zugeben würde. Immerhin waren sie ..."

"Sie waren beide aus demselben Holz geschnitzt", unterbrach Louise sie ungehalten. "Wenn du meine Meinung hören willst - für die Familie wäre es das Beste, wenn Onkel David sich hier nie wieder blicken lassen würde. Von Olivia weiß ich, dass ihr Vater sich eines schweren Berufsvergehens schuldig gemacht

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen