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Dir leg ich die Welt zu Füßen von Weston, Sophie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Dir leg ich die Welt zu Füßen

Einmal von allen Verpflichtungen frei sein! Diesen Wunsch erfüllt die junge reiche Erbin Pepper sich, als sie nach London fliegt. Bereits im Jet lernt sie den brillanten College Professor Steven Konig kennen, den sie wenig später bei einer Talkshow zufällig wieder sieht. Vor laufender Kamera liefern sie sich ein hitziges Wortgefecht, und wutentbrannt beschließt Pepper darauf, ihn zu vergessen. Aber wenig später kreuzen sich ihre Wege in Oxford zum dritten Mal. Und bei einer romantischen Bootsfahrt zeigt Steven ihr mit einem zärtlichen kuss, wonach er sich seit der ersten Begegnung gesehnt hat...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 26.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733777388
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2114 kBytes
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Dir leg ich die Welt zu Füßen

1. KAPITEL

Was sich in einer Woche alles ändern konnte!

Penelope Anne Calhoun lehnte müde den Kopf an die Wand in der Transithalle und versuchte, gelassen zu bleiben.

Genau vor einer Woche hatte sie geglaubt, ihr Leben würde immer in geregelten Bahnen verlaufen. Sie hatte gute Freunde gehabt, denen sie vertraute, ein neues Projekt, für das sie sich engagierte, und die beste Adresse in New York.

Es hatte nur eine Wolke am Horizont gegeben, und sie war sicher gewesen, dass sie damit fertig werden würde, wenn es so weit war. Wenn die Finanzierung von Out of the Attic gesichert war und sie zu ihrer Großmutter gehen und ihr sagen konnte, was sie vorhatte.

Allerdings hatte man sie gewarnt.

"Ist das wirklich eine so gute Idee, Pepper?", hatte ihr alter Mentor von der Universität sie gefragt. "Erlebnisshopping ... Ich finde es toll. Aber was ist, wenn Ihre Großmutter es herausfindet?"

"Gar nichts wird passieren", erwiderte sie überzeugt.

Ihr ehemaliger Professor wirkte skeptisch. "Sind Sie sicher?"

Ja, das war sie. "Absolut", erwiderte sie.

"Wird Mrs. Calhoun es nicht als Konkurrenz für Calhoun Carter betrachten?"

Pepper lachte herzlich. "CC hat Filialen in jeder Großstadt der USA und in fünf anderen Ländern. Außerdem ist Out of the Attic im Vergleich zu CC wie Plankton zu einem Wal."

"So habe ich das nicht gemeint", sagte er trocken. "Eher im Sinne eines Rivalen."

Sogar darüber musste sie lachen. "Okay. Vielleicht wird sie zuerst ein bisschen Krach machen. Aber irgendwann wird sie es so sehen wie ich. Sie weiß, dass ich mich beweisen muss."

"Tut sie das?"

"Ja", antwortete sie mit dem Selbstbewusstsein einer Frau, die seit ihrem achten Lebensjahr Mary Ellen Calhouns kleine Prinzessin war. "Meine Großmutter will nur das Beste für mich. Sie liebt mich."

Daraufhin sagte ihr Mentor nichts mehr. Er tat ihr leid, weil sie die besseren Argumente hatte. Um es wieder gutzumachen, lud sie ihn zum Essen in ein exklusives Restaurant ein.

Wie sehr hatte sie sich doch geirrt!

Dass nicht alles nach Plan lief, war Pepper zum ersten Mal klar geworden, als Ed sie entführte.

Natürlich hatte sie keine Angst, denn sie kannte Ed Ivanov schon von klein auf. Außerdem war ihre Familie nicht furchtsam, und sie war durch und durch eine Calhoun.

Daher behielt Pepper einen klaren Kopf.

"Was soll das, Ed?"

Doch er schüttelte nur den Kopf. Außerdem war es schwer, das Rotorengeräusch des Hubschraubers zu übertönen.

Sie blickte nach unten und versuchte, anhand der Landschaft zu erraten, wo sie sich befanden. Auf jeden Fall waren sie mittlerweile weit weg von New York. Ed hatte sie aufgefordert einzusteigen und gesagt, er wolle sie mit einigen potenziellen Investoren zusammenbringen. Er gehörte zu den wenigen engen Freunden, die von Out of the Attic wussten. Daher hatte sie ihn begleitet, ohne nachzudenken.

Als sie das Stadtgebiet verlassen hatten, war sie allerdings misstrauisch geworden. Von irgendwelchen Investoren war nicht mehr die Rede gewesen. Tatsächlich sprach Ed kaum noch mit ihr.

Im Studium war sie für eine Arbeit über Problemlösung ausgezeichnet worden. Also würde sie auch dieses Problem lösen.

Pepper berührte Ed am Arm, und als er sich zu ihr umdrehte, rief sie: "Es kann nur drei Gründe für dein Verhalten geben. Du willst Lösegeld. Du bist leidenschaftlich in mich verliebt. Du hast den Verstand verloren. Welcher ist es?"

Aber er deutete nur mit der sorgfältig manikürten Hand zu den Rotoren und antwortete nicht.

Pepper schüttelte den Kopf. Ed brauchte kein Geld, es sei denn, man hatte ihn in den letzten vierundzwanzig Stunden gefeuert. Er war ein erfolgreicher Börsenmakler in der Wall Street. Und verliebt war er ganz sicher nicht in sie. Während des Studiums waren sie einige Male miteinander ausgegangen und da

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