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Dir verfallen. Bd.1 Roman von Kenner, J. (eBook)

  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)

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Dir verfallen. Bd.1

Jetzt der Serienstart für kurze Zeit zum Kennenlernpreis Die junge Nikki Fairchild beginnt ihre Karriere in Los Angeles und muss ihren Chef auf eine Vernissage begleiten. Dort begegnet sie dem gut aussehenden und millionenschweren Unternehmer Damien Stark. Seine Anziehungskraft ist berauschend, doch instinktiv spürt Nikki, dass sie ihm widerstehen sollte. Denn Damien berührt etwas in ihr, das sie längst besiegt zu haben glaubte. Als er immer intensiver und fordernder seine Wünsche offenbart, gibt Nikki ihrem Verlangen nach. Noch ahnt sie nicht, dass auch Damien seine dunklen Geheimnisse hat ... Roman 1 der Stark-Serie Noch nicht genug von Nikki und Damien? Entdecken Sie auch die Stark Novellas! Die New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. Kenner arbeitete als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Ihre Bücher haben sich weltweit mehr als drei Millionen Mal verkauft und erscheinen in über zwanzig Sprachen. J. Kenner lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Texas, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641102036
    Verlag: Diana Verlag
    Serie: Diana-Taschenbücher 35758
    Originaltitel: Release Me
    Größe: 1046 kBytes
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Dir verfallen. Bd.1

1

Eine kühle Ozeanbrise streichelt meine nackten Schultern, und ich fröstle. Hätte ich doch nur auf den Rat meiner Mitbewohnerin gehört und eine Stola mitgenommen. Ich bin erst vor vier Tagen in Los Angeles angekommen und noch nicht daran gewöhnt, dass die hiesigen Sommertemperaturen vom Sonnenstand abhängen. In Dallas ist der Juni heiß, der Juli heißer und der August die Hölle.

Nicht so in Kalifornien, zumindest nicht am Strand. L. A.-Lektion Nummer eins: Immer einen Pulli dabeihaben, wenn man nach Einbruch der Dunkelheit noch draußen sein will.

Natürlich könnte ich den Balkon verlassen und wieder auf die Party zurückkehren. Mich unter die Millionäre mischen. Mit den Promis plaudern. Mir pflichtbewusst die Bilder anschauen. Schließlich ist das hier eine Vernissage, und mein Chef hat mich mitgenommen, damit ich Charme versprühe und Kontakte knüpfe - und nicht, damit ich mich an der Aussicht berausche: blutrote Wolken, die vor einem blassorangen Himmel explodieren. Blaugraue Wellen, die golden glitzern.

Ich umfasse das Balkongeländer und beuge mich vor, fühle mich von der gewaltigen, unerreichbaren Schönheit der untergehenden Sonne wie magisch angezogen. Zu schade, dass ich meine alte Nikon nicht dabeihabe, die ich seit Highschool-Zeiten besitze. Aber sie hätte nicht in mein perlenbesetztes Abendhandtäschchen gepasst, und eine Riesenkameratasche zu einem kleinen Schwarzen geht nun gar nicht.

Aber das ist mein erster Sonnenuntergang am Pazifik, und ich will diesen Moment unbedingt festhalten. Ich zücke mein iPhone und knipse ein Bild.

"Da werden die Gemälde da drin fast überflüssig, nicht wahr?" Ich erkenne die heisere Frauenstimme und drehe mich zu Evelyn Dodge um, einer ehemaligen Schauspielerin und Agentin, die sich jetzt als Kunstmäzenin betätigt und die Gastgeberin des heutigen Abends ist.

"Entschuldigen Sie, ich benehme mich wie eine Touristin, aber bei uns in Dallas gibt es keine solchen Sonnenuntergänge."

"Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen", sagt sie. "Ich zahle jeden Monat eine stolze Summe für diese Aussicht, und da sollte sie verdammt noch mal echt spektakulär sein!"

Ich lache und fühle mich sofort wohler.

"Verstecken Sie sich?"

"Wie bitte?"

"Sie sind Carls neue Assistentin, nicht wahr?" Sie zeigt auf den Mann, der seit drei Tagen mein Chef ist.

"Nikki Fairchild."

"Ah, jetzt weiß ich es wieder: Nikki aus Texas." Sie mustert mich von Kopf und Fuß, und ich frage mich, ob sie enttäuscht ist, weil ich weder auftoupierte Haare habe noch Cowboystiefel trage. "Und, wen sollen Sie bezirzen?"

"Bezirzen?", wiederhole ich, weil ich nicht genau weiß, was sie damit meint.

Sie zieht eine Braue hoch. "Schätzchen, der Mann läuft lieber über glühende Kohlen, als sich Kunst anzusehen. Er sucht nach Investoren, und Sie sind der Köder." Sie stößt einen heiseren, kehligen Laut aus. "Keine Sorge. Ich werde Sie nicht weiter aushorchen. Und ich kann es Ihnen auch nicht verübeln, dass Sie sich hier verstecken. Carl ist brillant, aber er kann auch ein ziemliches Arschloch sein."

"Ich habe eigentlich bei dem brillanten Carl unterschrieben", sage ich, und sie stößt ein bellendes Gelächter aus.

Aber sie hat recht, ich bin tatsächlich ein Köder. "Ziehen Sie ein Cocktailkleid an", hatte Carl gesagt. "Etwas Verführerisches."

Tragen Sie Ihr blödes Cocktailkleid doch selbst!, hätte ich sagen sollen. Habe ich aber nicht. Weil ich diesen Job unbedingt will. Ich habe hart dafür gekämpft. Carls Firma, C-Squared-Technologies, hat in den letzten anderthalb Jahren erfolgreich drei webbasierte Produkte lanciert. Eine Leistung, die in der Branche nicht u

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