text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Dr. Florian Winter #11: Die geheimnisvolle Patientin Cassiopeiapress Roman von Stirling, Glenn (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Dr. Florian Winter #11: Die geheimnisvolle Patientin

Dr. Florian Winter Band 11 von Glenn Stirling Der Umfang dieses Buchs entspricht 162 Taschenbuchseiten. Die neue Patientin in der Paul-Ehrlich-Klinik ist etwas Besonderes. Unter dem Namen einer Gräfin verbirgt sich offenbar jemand anderes. In ihrer Begleitung befindet sich eine Frau, mit der Dr. Fuchs vor Jahren eine Beziehung hatte. Doch offenbar können beide ihr Glück nicht finden. Dr. Winter muss mehr als nur medizinische Hilfe leisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 158
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743825772
    Verlag: BookRix
    Größe: 519 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Dr. Florian Winter #11: Die geheimnisvolle Patientin

1

Das Rufgerät piepste in Professor Winters Kitteltasche, als er auf dem Weg zur Station war. Er ging zum nächsten Telefon und meldete sich bei dem Mann in der Zentrale.

"Ein gynäkologischer Notfall in Ambulanz II, Herr Professor Winter", erfuhr der Chefarzt. "Es ist irgendeine wichtige Person."

"Eine wichtige Person?", fragte Winter. "Wer denn?"

"Ich weiß nicht, Herr Professor, die haben das nur irgendwie angedeutet - aber es ist sehr dringend!"

"In Ordnung", erwiderte Winter und legte auf. Dann lief er los.

Er musste vom dritten Stock hinunter zum Operationstrakt. Auf den Lift zu warten, hätte ihn zu viel Zeit gekostet, also nahm er die Treppe. Jedes Mal, wenn er gezwungen war, sich zu beeilen, trabte er wie ein junger Bursche. Aber es war kein Übermut; hier könnte es mitunter auf die Sekunde ankommen. Dabei musste er als sicher annehmen, dass sich bereits sein Arzt um diesen Notfall bemühte. Warum man ihn rief und wer diese Patientin war, interessierte ihn aber dann doch mehr, als er zuzugeben bereit gewesen wäre.

Die Schleuse zum OP-Trakt, dann die Ambulanz. Er hätte auch von draußen her in die Ambulanz kommen können, ohne die Schleuse passieren zu müssen, aber von hier war es kürzer.

Als er eintrat, sah er eine Patientin auf dem Tisch. Die dunkelblonde Stationsärztin Dr. Simon-Stoll und Dr. Renner, ein Assistent der gynäkologischen Abteilung, bemühten sich bereits um die Frau.

Winter warf nur einen kurzen Blick auf das Gesicht der Patientin. Ihn interessierte dabei mehr die Blässe dieser blonden etwa vierzigjährigen Frau.

Es war ein Gesicht, das ihm nicht irgendwie bekannt vorkam. Was ihn im Augenblick da mehr interessierte, war der Zustand, in dem sich die Patientin befand. Sie sah ihn aus ihren blauen Augen fast ängstlich an. Er konnte deutlich erkennen, wie sehr geschwächt sie war, und dass sie starke Schmerzen zu haben schien.

"Offensichtlich eine intraabdominelle Blutung", sagte Dr. Simon-Stoll, als sie aufblickte und den Chefarzt erkannte.

"Symptome?", erkundigte sich Professor Winter.

"Zunehmender Unterbauchschmerz, anfangs wohl einseitig gewesen", berichtete Dr. Simon-Stoll. "Auch Druckschmerz, leichter Schulterschmerz links, eine Verwölbung des Douglas-Raums habe ich ebenfalls festgestellt."

Die Patientin war völlig frei gemacht worden; die Blässe ihrer Haut war anormal, deutete auf eine innere Blutung hin. Und die hat, überlegte Winter, Inge Simon-Stoll bereits auch diagnostiziert.

Der Blutdruck, das las er am Gerät ab, sah nicht gut aus, verriet ebenfalls eine Blutung. Als er den Bauch der Patientin abtastete, stellte er eine starke Abwehrspannung im Unterbauch fest.

"Sie klagte über Übelkeit und Brechreiz", berichtete Dr. Markus Renner. Der junge, dunkelhaarige Arzt warf einen kurzen Blick auf das Gesicht der Patientin und sagte zu Professor Winter: "Starker Lufthunger, offensichtlich zunehmende Anämie."

Winters Untersuchung schritt rasch voran. Er kam sehr bald zu der Überzeugung, dass die blonde, blauäugige Patientin am Rande eines größeren Schocks stand.

"Haben Sie schon im Douglas-Raum punktiert?", wandte sich Winter an die Stationsärztin.

Die nickte und zeigte auf das Reagenzglas. In ihm war flüssiges, aber auch zum Teil geronnenes Blut. "Ich glaube nicht", sagte sie, "dass wir um eine Laparotomie herumkommen."

"Leiten Sie eine Infusion ein! Blutgruppe schon festgestellt?"

Dr. Inge Simon-Stoll nickte. "Wir sind dabei; ich habe Plasma bereit."

"Fangen wir mit 1500 Milliliter Macrodex an", sagte Winter. "Sobald wir Vollblut haben, führen wir es damit fort." Er wandte sich Dr. Renner zu: "Legen Sie ihr die Beine höher und dann wickeln; gleichzeitig brauchen wir Sauerstoff."

Eine jüngere Schwester trat neben Professor Winter. "Ich habe hier Novalgin, brauchen Sie es?"

"Um Himmels willen! Keine Schmerzmittel", entgegnete Pro

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen