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Driven. Geliebt Band 3 - Roman - von Bromberg, K. (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Driven. Geliebt

Was wärst du bereit für jemanden zu geben, ohne den du nicht leben kannst?
Du lebst für den einen Moment, der dein Leben bestimmt. Wenn er gekommen ist, musst du all deine Ängste überwinden, gegen deine inneren Dämonen ankämpfen, das Gift aus deiner Seele verbannen - oder du verlierst alles, was dir lieb ist.

K. Bromberg lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im südlichen Teil Kaliforniens. Wenn sie mal eine Auszeit von ihrem chaotischen Alltag braucht, ist sie auf dem Laufband anzutreffen oder verschlingt gerade ein kluges, freches Buch auf ihrem eReader. DRIVEN. Verführt ist der Auftakt ihrer hochgelobten DRIVEN-Trilogie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641149055
    Verlag: Heyne
    Serie: Driven Bd.3
    Originaltitel: Crashed
    Größe: 3462 kBytes
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Driven. Geliebt

Flap, flap, flap.

Der dröhnende Schmerz in meinem Kopf spiegelt den Lärm, der auf meine Ohren losgeht.

Flap, flap, flap.

Um mich herum herrscht ein grelles Getöse, und trotzdem ist es unheimlich still - bis auf dieses seltsam schlagende Geräusch.

Was zum Henker ist das?

Und wie kann es so heiß sein, dass die Luft über dem Asphalt flirrt, wenn mir doch im Augenblick so verdammt kalt ist?

Was geht hier vor?

Etwas zu meiner Rechten erregt meine Aufmerksamkeit. Ich wende den Kopf - und bin fassungslos. Zerquetschtes Blech, geplatzte Reifen, zerfetzte Verkleidungen. Becks wird mich umbringen, weil ich die Kiste zu Schrott gefahren habe. Abgerissene Einzelteile sind quer über die ganze Bahn verteilt. Was zum Henker ist passiert?

Unbehagen prickelt am Ansatz meiner Wirbelsäule.

Mein Herzschlag beschleunigt sich.

Am Rand meines Bewusstseins regt sich Verwirrung. Ich schließe die Augen, um das Hämmern zurückzudrängen, das mit meinen Gedanken Schlagzeug spielt. Gedanken, die ich nicht wirklich fassen kann. Sie rinnen durch meinen Verstand wie Sand durch Finger.

Flap, flap, flap.

Ich mache die Augen wieder auf, um auszumachen, woher das Geräusch kommt. Vielleicht hilft es mir, den Schmerz zu ertragen ...

... Man muss Spaß haben, um den Schmerz zu betäuben ...

Die Worte sind ein Flüstern in meinem Bewusstsein, und ich schüttele den Kopf, um zu begreifen, was geschieht, als ich plötzlich den kleinen Jungen entdecke: dunkles Haar, das mal wieder geschnitten gehört, kleine Hände, die einen Hubschrauber aus Plastik halten, ein Spiderman-Pflaster um den Zeigefinger, der die Rotoren bewegt.

Spiderman. Batman. Superman. Ironman.

"Flap, flap, flap", ahmt er leise das Geräusch nach.

Warum also klingt es so laut? Große grüne Augen blicken durch dichte Wimpern zu mir auf wie die Unschuld in Person. Sein Finger am Spielzeug verharrt, als sein Blick meinem begegnet und er den Kopf zur Seite neigt, um mich eingehend zu mustern.

"Hey, du", sage ich. Die ohrenbetäubende Stille hallt durch den Raum zwischen uns wider.

Irgendwas stimmt nicht.

Absolut nicht.

Ich habe da so eine dumpfe Vorahnung.

Etwas Unbekanntes kommt mir in den Sinn.

Wieder bin ich verwirrt.

Seine großen grünen Augen vereinnahmen mich vollkommen.

Doch mein Unbehagen verschwindet, als ein leichtes Lächeln über seine Lippen huscht und in seiner schmutzigen Wange ein Grübchen erscheint.

"Ich darf nicht mit Fremden reden", sagt er und streckt sich, um größer und erwachsener zu wirken.

"Das ist eine kluge Regel. Hat deine Mom dir das beigebracht?"

Warum kommt er mir so bekannt vor?

Er zuckt nonchalant die Achseln. Wieder mustert er mich von Kopf bis Fuß, ehe sein Blick zu meinem zurückkehrt. Dann scheint er etwas hinter mir zu sehen, aber aus irgendeinem Grund schaffe ich es nicht, mich von seinem Anblick zu lösen und mich umzudrehen. Nicht nur, dass er das niedlichste Kind ist, das ich je gesehen habe, nein, ich scheine vollkommen in seinem Bann zu stehen.

Er runzelt leicht die Stirn, als er herabschaut und an einem anderen Superheldenpflaster zupft, das über seinem Knie klebt.

Spiderman. Batman. Superman. Ironman .

Haltet verdammt noch mal die Klappe!, möchte ich die Dämonen in meinem Schädel anschreien. Sie haben kein Recht, hier zu sein - ich will nicht, dass sie den hübschen kleinen Jungen belästigen -, und doch rasen sie um ihn herum, als würden sie einander jagen. So wie mein Wagen eigentlich jetzt über die Rennstrecke jagen sollte. Warum also gehe ich nun auf diesen Jungen zu, obwohl ich mich eigentlich gegen Becketts Schimpftirade wappnen sollte, die ich, wie die Kiste aussieht, wohl auch verdiene?

Ich kann nicht widerstehen.

Langsam und mit behutsamen Bewegungen gehe ich auf ihn zu, wie ich es

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