text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Driven. Tiefe Leidenschaft Band 5 - Roman von Bromberg, K. (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Driven. Tiefe Leidenschaft

Nach dem Tod ihrer Schwester will Haddie Montgomery nichts mehr von Beziehungen wissen. In den Armen von Beckett Daniels sucht sie eigentlich nur ein wenig Ablenkung von ihrer Trauer. Doch so sehr sie es auch versucht: Haddie kommt nicht von ihm los. Ist die Aussicht auf wahre Liebe das Risiko der Enttäuschung wert?

K. Bromberg lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im südlichen Teil Kaliforniens. Wenn sie mal eine Auszeit von ihrem chaotischen Alltag braucht, ist sie auf dem Laufband anzutreffen oder verschlingt gerade ein kluges, freches Buch auf ihrem eReader. DRIVEN. Verführt ist der Auftakt ihrer hochgelobten DRIVEN-Trilogie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641200862
    Verlag: Heyne
    Serie: Driven Bd.5
    Originaltitel: Slow Burn
    Größe: 2642 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Driven. Tiefe Leidenschaft

HADDIE

Der Alkohol dämpft meine Empfindungsfähigkeit. Und das ist mir so was von recht! Zum ersten Mal seit sechs Monaten tut die Sehnsucht, die mich stets mit der Erinnerung überfällt, nicht mehr ganz so weh.

Ich schaue mich um und versuche, mich auf meine Umgebung zu konzentrieren - die Überfülle an Blumen, die kühlende Brise, die vom Meer hereinweht, das einsame Paar High Heels in der Ecke -, kann aber nur daran denken, wie glücklich und wunderschön Rylee heute Abend ausgesehen hat. Und immer wieder schiebt sich die Erinnerung an meine Schwester Lexi am Tag ihrer Hochzeit in mein Bewusstsein. Ihre Worte zu mir, ihre Scherze mit den Gästen, ihr glückliches Lächeln, als Danny sein Glas hob und auf ihre strahlende Zukunft trank.

Hör auf, Had . Mach den wunderschönen Abend nicht kaputt. Du darfst die Hochzeit deiner besten Freundin feiern, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben .

Aber ich kann nicht aufhören, an jene andere Hochzeit zu denken, obwohl die Einzelheiten bereits zu verblassen beginnen. Dabei darf ich unter gar keinen Umständen etwas vergessen; jede noch so kleine Einzelheit ist wichtig. Ich muss meiner Nichte Madelyn doch eines Tages erzählen können, wie sehr ihre Mutter es liebte, im Regen zu stehen und Tropfen mit der Zunge zu fangen. Dass sie bei ihrer Pizza immer erst rundherum den Rand wegaß, weil sie ihn am liebsten mochte. Oder wie viel Spaß sie hatte, wenn wir in entgegengesetzte Richtungen schaukelten, damit wir uns in der Mitte abklatschen konnten. Es gibt so vieles, das ich zu vergessen fürchte.

Und so vieles, das ich nur allzu gerne vergessen würde.

"Wir kommen morgen früh wieder, Miss. Dann nehmen wir auch die Tische, Stühle und den ganzen Rest mit."

Die Stimme des Caterers reißt mich aus meinen melancholischen Gedanken, die auf einer solchen Traumhochzeit keinen Platz haben dürfen. Ich wende mich zu ihm um, aber meine Kehle ist wie zugeschnürt.

"Kein Problem."

Erschreckt fahre ich zusammen. Mir war nicht bewusst, dass Becks hier draußen auf der Terrasse ist, aber ich bin froh, dass er übernimmt, weil Erinnerungen und zu viel Alkohol es mir schwer machen, auf den Mann einzugehen. "Die Haushälterin wird um zehn Uhr hier sein und kann Ihnen aufschließen."

Ich leere mein Glas, während der Caterer Becks dankt und sich verabschiedet. Ich schwanke ein wenig, als er aus dem Halbschatten ins Licht des Vollmonds tritt. Und es muss daran liegen, dass die Ereignisse dieses Tages mich so aufgewühlt haben, aber als unsere Blicke sich begegnen, stockt mir der Atem.

Es ist doch nur Becks, unauffällig attraktiv wie immer, zerzaustes, verwaschen blondes Haar, Augen von einem so hellen Blau, dass sie in der Nacht fast transparent wirken ... Warum also um alles in der Welt sind gewisse Teile meines Körpers plötzlich in heller Aufregung?

Ich fahre mir mit der Zunge über die Lippen, als er sich mit einer Schulter an den Pfosten eines Rankgitters lehnt, den Kopf leicht zur Seite neigt und mich betrachtet. Sein Hemdkragen steht offen, seine Fliege baumelt an einer Seite herab. Die Eiswürfel in seinem Glas klingen, als er es auf einem Tischchen neben sich abstellt, ohne mich aus den Augen zu lassen.

"Alles okay mit dir?", fragt er schließlich in seiner für ihn typischen gedehnten Sprechweise. Ich nicke, da ich meiner Stimme nicht traue und noch immer zu ergründen versuche, warum ganz plötzlich diese Spannung - diese elektrische Energie - zwischen uns besteht. Sicher, wir flirten miteinander, seit wir uns durch unsere besten Freunde Rylee und Colton kennengelernt haben, aber es ist nie über harmloses Geplänkel hinausgegangen. Das hier ist anders.

Vielleicht liegt es daran, dass er durch das Spiel von Licht und Schatten ein wenig gefährlich aussieht, geheimnisvoll sogar, weit mehr wie der Rebellentyp, auf den ich normalerweise stehe. Bisher kam er mir immer vor,

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen