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Du bist mein Verlangen von Riley, Alexa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Du bist mein Verlangen

Fünf Jahre lang hat Miles sie aus der Ferne beobachtet, denn noch war ihre gemeinsame Zeit nicht gekommen. Heimlich hat er alles unternommen, um ihre Wünsche wahr werden zu lassen. Alles ist auf den perfekten Moment ausgerichtet - auf den Moment, in dem er in Mallorys Leben treten kann. Doch schon bei der ersten Begegnung kann er seine Gefühle nicht länger unterdrücken. Was, wenn er Mallory für immer verliert?

"Ich verschlinge jedes einzelne köstliche Wort, das Alexa Riley schreibt."
Maya Banks, New-York-Times-Bestsellerautorin

"Riley schreibt eine düstere Geschichte über Besessenheit und Kontrolle, der es tatsächlich gelingt, gleichzeitig süß zu sein."
Romantic Times Book Reviews

"Rileys jüngstes Werk hebt Obsession auf ein neues Level."
Library Journal

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 02.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768065
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Everything for Her
    Größe: 3881 kBytes
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Du bist mein Verlangen

1. Kapitel

Mallory

"Mein Gott, das Ding ist grauenhaft." Angeekelt verzieht Paige ihr Gesicht, während sie auf dem Laufband weiterrennt. Es war das Erste, was sie nach unserem Einzug im Wohnzimmer aufgebaut hat. Ihr langer brauner Pferdeschwanz hüpft bei jedem Schritt an ihrem Hinterkopf auf und ab. Seit dreißig Minuten ist sie schon dabei und hat bisher noch nicht einmal angefangen zu schwitzen.

Als wir uns noch im Studentenwohnheim ein Zimmer geteilt haben, hat sie immer das Fitnessstudio auf dem Campus genutzt und es gehasst. Ich schätze, das lag daran, dass die Jungs sie ständig angemacht haben. Wenn es auch nur ansatzweise so war, wie es ist, wenn wir heute zusammen ausgehen, bin ich sicher, dass einige versucht haben, sie anzusprechen. Allerdings ist das nur eine Vermutung. Ich bin nie mit ihr im Fitnessstudio gewesen und man würde mich auch niemals auf diesem Laufband sehen. Ich laufe nicht, außer, wenn ich spät dran bin, was niemals passiert.

"Was denn? Die ist doch süß", protestiere ich und reibe meine Wange an der pinken flauschigen Decke. "Und so weich."

Sie schüttelt den Kopf und ich werfe die Decke über die Rückenlehne des Ledersofas.

"Diesem Apartment fehlt Farbe. Hier ist alles grau, schwarz oder weiß." Ich lege die Decke anders hin, um ihr zu zeigen, wie hübsch sie ist. Mir ist klar, nichts wird Paige dazu bringen, die pinke Überdecke zu mögen, doch ich weiß auch, dass sie mir erlauben wird, sie zu behalten.

Paige interessiert sich nicht wirklich für Mode oder Design. Sie mag es schlicht, sauber und wenn alles seinen Platz hat. Dieser Charakterzug an ihr gefiel mir sehr, als wir in Yale ein gemeinsames Zimmer zugeteilt bekommen haben. Mit jemandem auf beengten Raum zusammenzuwohnen, ist schwer, wird allerdings wesentlich leichter, wenn der andere ordentlich ist. Das lernte ich während meiner Kindheit in Pflegeheimen zu schätzen, wo man sich oft mit drei oder vier anderen Mädchen ein Zimmer teilen muss.

"Lass doch endlich die blöde pinke Decke in Ruhe. Was kommt als Nächstes? Vasen mit Plastikblumen und Couchkissen?" Dieses Mal lächelt sie, als sie das sagt.

"Nein, keine Plastikblumen, das ist billig." Ich drehe mich um und nehme einen weiteren Karton hoch, den wir noch auspacken müssen. Wir sind schon einige Tage hier, bisher habe ich jedoch nicht mehr getan, als sämtliche Finanz- und Investmentberichte über Osbourne Corp zu lesen, die ich in die Finger kriegen konnte. "Aber ein paar Dekokissen wären nett. Vielleicht auch einige Bilder an den Wänden", schlage ich vor und bringe sie damit zum Lachen. Ich will, dass sich diese Wohnung gemütlich anfühlt. Ich starte in ein neues Abenteuer. Das hier ist der erste Teil davon.

Paige und ich sind seit dem ersten Semester auf der Yale befreundet. Außerhalb der Vorlesungen waren wir praktisch an den Hüften zusammengewachsen. Auf seltsame Weise verstehen wir uns, obwohl wir so verschieden sind. Ich denke, deshalb funktioniert das mit uns so gut. Wir gleichen uns gegenseitig aus. Sie ist laut, offen und scheint allen anderen immer zwei Schritte voraus zu sein. Sie ist zierlich, aber ich habe einmal erlebt, wie sie einen Zweihundert-Kilo-Kerl aufs Kreuz gelegt hat, nachdem er mich in einer Bar etwas zu sehr bedrängt hatte.

Meistens ist sie für mich wie eine große Schwester. Sie ist der Mensch, der mir auf der Welt am nächsten steht, und die Einzige, die ich als Familie betrachte.

"Du kannst machen, was immer du willst, Mal. Nur bitte streich die Wände nicht rosa." Sie hält das Laufband an und springt herunter. "Bitte."

"Das würde ich nie tun", erwidere ich entrüstet, während sie sich eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank in der Küche holt. Das Apartment hat einen offenen Grundriss. Wohnzimmer, Esszimmer und Küche gehen ineinander über und am Ende des einzigen Flurs gibt es noch zwei Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad.

Es ist mehr, als ich mir je hätte erträumen k

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