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Du machst sinnliche Träume wahr von Orwig, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.04.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Du machst sinnliche Träume wahr

Abbys leise Worte sind für Josh wie eine sinnliche Einladung: Natürlich küsst er sie heiß! Denn seit er in ihrem Bed & Breakfast Zuflucht vor einem Blizzard gefunden hat, knistert es zwischen ihnen. Abby ist süß, glaubt an so bezaubernd altmodische Werte wie Liebe und Freundschaft, doch was soll Josh nur tun, wenn der Sturm vorbei ist? Ihre romantische Kleinstadtidylle mit ihr teilen? Kaum vorstellbar. In seine Glamourwelt zurückkehren, in der er als mächtiger Tycoon lebt - ohne Abby? Noch weniger vorstellbar ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 04.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733723675
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 734 kBytes
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Du machst sinnliche Träume wahr

2. KAPITEL

Abby spürte förmlich, wie Josh ihr nachschaute. Was hatte er an sich, das ihr Herz höherschlagen ließ und ihr förmlich den Atem verschlug? Eine solche Reaktion auf einen Mann hatte sie nicht mehr gehabt, seit sie ein Teenager gewesen war. Gelegentlich ging sie mit Lamont Nealey aus, der ganz in der Nähe wohnte. Sie waren seit Jahren befreundet, aber nie hatte er ihren Puls schneller schlagen lassen. Eine Berührung mit ihm löste keinerlei besondere Reaktion in ihr aus.

Während sie ihren Flanellpyjama anzog, wanderte ihr Blick immer wieder zu der Tür, die sie von Josh trennte. Ihr Bewusstsein für seine Nähe ließ sich nicht verdrängen.

Sie musste lächeln, als sie an sein Angebot dachte, ihr bei der Vorbereitung des Frühstücks zu helfen. Er schien ein reicher Mann zu sein. Wahrscheinlich hatte er viele Leute, die für ihn arbeiteten und ihm die alltäglichen Dinge fernhielten. Sie erwartete nicht wirklich, dass er ihr helfen würde.

Abby erwachte. Sie warf sich ihren Morgenmantel über, schlüpfte in die Hausschuhe und trat ans Fenster, um die Vorhänge zu öffnen. Der Wind heulte immer noch, und es schneite nach wie vor. Es war das dritte Wochenende im März. So spät gab es selten Schneestürme, aber der Winter war in diesem Jahr außergewöhnlich kalt gewesen. Bei diesem Wetter würde niemand die Pension verlassen, und ihr Bruder und ihre Schwester konnten nicht nach Hause kommen. Ihr stand also ein arbeitsreicher Tag bevor.

Ihr Blick fiel auf die Verbindungstür zu ihrem Wohnzimmer. Wie mochte es Josh auf dem kurzen Sofa ergangen sein? Rasch verschwand sie ins Bad und duschte. Anschließend schlüpfte sie in verblichene Jeans, einen grünen Pullover und ihre warmen Stiefel. Sie hatte Josh gesagt, dass sie um sechs Uhr anfangen würde, aber sie ging schon eine halbe Stunde früher in die Küche, um zuerst einmal in Ruhe allein zu sein.

Punkt sechs Uhr hörte sie seine Stiefel auf dem Holzfußboden, und ihr Puls beschleunigte sich unwillkürlich.

"Guten Morgen." Josh trug einen blauen Pullover, Jeans und Stiefel - er sah aus wie einer Anzeige aus einer der Western-Zeitschriften entsprungen. "Zumindest ist es ein guter Morgen für den Schnee", setzte er lachend hinzu. "Er kommt ja immer noch in Massen herunter."

"Ich fürchte, Sie sitzen hier noch eine Weile fest. Haben Sie auf dem kurzen Sofa schlafen können?"

"Ja, kein Problem. Ich bin sehr dankbar, dass ich nicht in der Lobby des einzigen Hotels der Stadt übernachten musste."

"Ich bin sicher, man hätte Sie dort in einem Sessel schlafen lassen."

"Einige der Angestellten konnten nicht nach Hause fahren, deshalb war das Haus ebenso überfüllt wie Ihres. Ich glaube, ich habe das einzige freie Taxi der Stadt ergattert."

"Bestimmt, denn wir haben nur eins. Es fährt in drei Schichten rund um die Uhr."

"Wie kann ich hier helfen? Sieht ganz so aus, als wären Sie schon eine Weile dabei. Was halten Sie davon, wenn ich die Töpfe und Pfannen abwasche?"

"Gute Idee." Es überraschte sie, dass er sich einen solchen Job aussuchte. "Ich bin gerade dabei, den Frühstücksauflauf zuzubereiten. Der Teig geht schon. Gleich mache ich das Obst fertig und den Kaffee. Der Tisch ist bereits gedeckt. Wir liegen gut in der Zeit."

"Das heißt, Sie liegen gut in der Zeit. Sehr gut, wenn man bedenkt, dass Sie das alles allein machen. Sie werden einmal eine gute Ehefrau abgeben."

"Interessiert?" Sie lachte leise und wünschte sich sofort, die Bemerkung zurücknehmen zu können, als er stehen blieb und sie ansah.

"Wenn ich nach einer Frau suchen würde, würde ich herausfinden wollen, was Sie noch für Qualitäten haben. Abgesehen davon, dass Sie tüchtig, warmherzig und humorvoll sind. Aber es könnte auch so interessant sein, es herauszufinden", setzte er lachend hinzu.

"Ich hätte nicht davon anfangen sollen", erwiderte sie verlegen. "Normalerweise rede ich nicht so mit unseren Gäste

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