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Du und ich, das ist Amore von Colter, Cara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Du und ich, das ist Amore

Italien, Land der Liebe? Nicht für Connor Benson! Der Sicherheitsexperte ist in Monte Calanetti, um letzte Vorbereitungen für die Promihochzeit des Jahres zu treffen - nicht um den verlockenden Reizen seiner Zimmerwirtin Isabella zu verfallen. Als er sie zu einem romantischen Picknick einlädt, tut er das bloß, um der jungen Witwe die Lust am Leben wiederzugeben. Trotzdem begehrt er sie insgeheim immer mehr ... aber vergebens! Er weiß: Bevor er ihr wirklich nahekommen kann, müsste er zuerst die dunklen Schatten der Vergangenheit besiegen. Und das ist unmöglich!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 14.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733708184
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 905 kBytes
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Du und ich, das ist Amore

1. KAPITEL

Connor Benson schreckte aus dem Schlaf auf. Es war dunkel, und es war heiß. Wo war er? Somalia? Irak? Afghanistan? Wo auch immer, es war geheim. So geheim, dass er es nicht einmal seiner Mutter sagen durfte.

Da war es wieder, dieses Gefühl, das ihm über den Rücken lief und alle seine Sinne in Alarmbereitschaft versetzte. Er war so hellwach, dass es fast schmerzte.

Irgendwo im Raum tickte eine Uhr, in der Stille ohrenbetäubend laut. Die Laken rieben an seiner nackten Haut. Er fühlte einen Schweißtropfen an seiner Schläfe herunterlaufen. Gerüche stiegen in seine Nase - sein eigener Schweiß, Aftershave und ... Kaffee.

In das Ticken der Uhr mischte sich ein anderes Geräusch. Es kam von jenseits der Tür. So leise es auch war, das war es, was ihn aufgeweckt hatte. Da schlich sich jemand heran, versuchte, sehr, sehr leise zu sein.

Connor schlug die Bettdecke zurück. Mit derselben Bewegung glitt er aus dem Bett, alle Reste von Schlaftrunkenheit verflogen. An seinen bloßen Füßen fühlte er den Boden, er war aus Stein. Connor bewegte sich völlig lautlos. Nicht umsonst kannte man ihn bei den Navy Seals als "die Katze".

Mit Katze meinten die Jungs seines Teams die Art Katze, die in den Bergen oder im Dschungel lebt. Groß, stark, nahezu unsichtbar. Eine Katze mit todsicheren Instinkten.

Es waren diese Instinkte, die ihn auf die Tür zutrieben, auf den Lichtschimmer, der unter dem schmalen Schlitz einfiel, alle Muskeln in seinem eins neunzig großen Körper angespannt. Die meisten anderen Menschen hätten mit Sicherheit nichts als den Kaffeegeruch wahrgenommen, doch Connor konnte die Luft schmecken . Er wusste, dass jemand vor der Tür war. Etwas mehr zur linken Seite, das sagte ihm der Schatten in dem Lichtstreifen. Sein Puls schlug schneller, nicht aus Angst, sondern weil er bereit war. Adrenalin pumpte durch seine Adern. Er riss die Tür auf ...

Sonnenlicht blendete ihn, aber das verlangsamte ihn nicht. Er schwang nach links, zu demjenigen, der dort kauerte, packte ihn bei den schmalen Schultern ...

Schmale Schultern?

Und noch etwas fiel ihm erst jetzt auf, stieg ihm in die Nase ...

Parfüm!

Operation abbrechen! hallte es in seinem Kopf. Dazu war es wohl zu spät. Aber es war nicht zu spät, seine nicht unbeträchtliche Kraft umzuleiten. Statt die Person zu Boden zu drücken, zog er sie hoch und an sich. Die Wucht ließ sie beide straucheln. Als üppige, weiche Kurven in Kontakt mit seiner harten, breiten Brust kamen, erkannte er die Situation.

Eine Frau.

Verdutzt starrte Connor in die Augen der Frau, die er attackiert hatte. Nicht dass Frauen nicht zur falschen Seite gehören konnten, aber diese Frau tat das ganz bestimmt nicht. Er fluchte unter angehaltenem Atem, und ihre erschrochen aufgerissenen Augen wurden noch größer, als sie realisierte, dass sie fest an ihn gepresst dastand.

Abrupt stieß sie ihn fort. "Ma sei pazzo!"

Sie hatte eine fantastische Stimme, rauchig, tief, voll. Der überraschte Ton passte zum Ausdruck in ihren Augen. Sie hatte die schönsten Augen, die ihm je untergekommen waren. Im Moment jedoch lag Schock darin. Sie fasste sich an den Hals, und Connor sah den Puls dort hämmern.

Connor war und blieb Soldat. Ihm fiel jedes faszinierende Detail an ihr auf. Langes, dunkles Haar, seidig und dicht. Ein schimmernder Wasserfall im hellen Morgenlicht hier im Korridor mit den großen Bogenfenstern, der sich über ihre bloßen Schultern ergoss. Die Frau war einen guten Kopf kleiner als er, trug ein ärmelloses Sommerkleid mit Blumenmuster, das ihre grazile Figur großartig betonte. Mit einem Gürtel um die schmale Taille gehalten, war der Rock weit ausgestellt. Connor konnte sich bestens vorstellen, wie der Rock beim Tanzen um sie flog, wenn sie sich drehte. Sie trug flache Sandalen, die Zehennägel waren in einem hellen Rosa lackiert. Ihre vermutlich helle Haut war vo

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