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Edgar Allan Poe - Gesammelte Werke Gesammelte Werke von Poe, Edgar Allan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2015
  • Verlag: Null Papier Verlag
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Edgar Allan Poe - Gesammelte Werke

Fünfte, überarbeitete Auflage mit zusätzlichen Texten Über 1000 Seiten Edgar Allan Poe ist einer der wichtigsten und einflussreichsten Schriftsteller, der auch weit nach seinem Tod großen Einfluss auf Autoren, Filmemacher und Künstler unserer Zeit hat. Dieses Buch wird Sie ein Stück begleiten bei der Entdeckung dieses großartigen Künstlers. Lesen Sie eine spannende Auswahl aus seinem Werk. Darunter die bekanntesten Gedichte wie 'Leonore', 'Der Rabe', 'Annabel Lee' und Geschichten wie 'Der Untergang des Hauses Usher', 'Der Doppelmord in der Rue Morgue', 'Die schwarze Katze' und viele mehr. Insgesamt erwarten sie auf 1217 Seiten 38 Gedichte, 45 Geschichten, 4 Novellen, Poes einziger Romen 'Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym' und ein einführender Aufsatz zu Leben und Werk. Viel Vergnügen bei diesem frühen Meister seines Fachs, der leider viel zu früh verstorben ist. Ausschnitt aus 'Der Rabe' Hastig stieß ich auf die Schalter - flatternd kam herein ein alter, Stattlich großer, schwarzer Rabe, wie aus heiliger Zeit hervor, Machte keinerlei Verbeugung, nicht die kleinste Dankbezeigung, Flog mit edelmännischer Neigung zu dem Pallaskopf empor, Grade über meiner Türe auf den Pallaskopf empor - Saß - und still war's wie zuvor. 4. Auflage Umfang: 1213 Buchseiten bzw. 662 Normseiten Null Papier Verlag Edgar Allan Poe (geboren 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts, USA; gestorben 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland) prägte entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science Fiction und der Horrorgeschichte. Seine Poesie bildete die Basis des aufkeimenden Symbolismus und damit der modernen Dichtung. Die Umstände seines Todes sind unklar, die Todesursache ist unbekannt. Es gibt hierzu zahlreiche Theorien, bewiesen ist jedoch keine. In seinem Heimatland lange Zeit als trunksüchtiger Streitsucher verschrieen, wurde er für die europäische Literaturszene durch seine Übersetzer Charles Baudelaire und Stéphane Mallarmé entdeckt. Schließlich fand er auf diesem Umwege auch die späte, aber verdiente Anerkennung in den USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1213
    Erscheinungsdatum: 01.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943466959
    Verlag: Null Papier Verlag
    Größe: 1582 kBytes
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Edgar Allan Poe - Gesammelte Werke

Bericht über den Fall Valdemar

Ü ber die erregten Erörterungen, die der höchst seltsame Fall Valdemar hervorgerufen hat, wundere ich mich natürlich gar nicht, höchstens würde ich bei solchen Umständen das Gegenteil für ein Wunder halten. Trotz des Wunsches aller Beteiligten, die Sache vor der Öffentlichkeit geheim zu halten – wenigstens so lange, bis wir genauere Untersuchungen veranstalten konnten – trotz aller Mühe, die wir uns in dieser Hinsicht gaben, drangen doch falsche und übertriebene Gerüchte in weitere Kreise und veranlaßten sehr unangenehme Auseinandersetzungen, vielfach auch spöttischen Unglauben.

Ich halte es deshalb für notwendig, einen Bericht über die Tatsachen zu geben, soweit ich sie selbst darlegen kann. Sie sind kurz gefaßt folgende:

"In den letzten drei Jahren war meine Aufmerksamkeit wiederholt auf den Mesmerismus gelenkt worden, und vor ungefähr neun Monaten fiel es mir plötzlich ein, daß es in der Reihe der vielen diesbezüglichen Experimente eine merkwürdige und unbegreifliche Lücke gebe – man hatte noch nie einen Sterbenden mesmerisiert. Hierbei würde man nämlich feststellen können: erstens, ob in einem solchen Zustande ein Patient überhaupt für die magnetische Beeinflussung empfänglich sei; zweitens, wenn das der Fall wäre, ob diese Empfänglichkeit durch den Zustand des magnetischen Schlafs vermehrt oder vermindert würde; drittens, in welchem Maße oder auf wie lange Zeit man durch Mesmerisieren den Tod oder seine Folgeerscheinungen aufhalten könnte. Es gab dabei auch sonst noch interessante Punkte, aber diese drei erregten am meisten meine Neugierde – besonders der letztere, wegen der unendlichen Wichtigkeit seiner Konsequenzen. Indem ich mich nach einem Objekt für meine Studien umsah, fielen meine Gedanken unwillkürlich auf meinen Freund Ernest Valdemar, den wohlbekannten Herausgeber der Bibliotheka Forensica, der auch unter dem Schriftstellernamen Issachar Marx den Wallenstein und den Gargantua ins Polnische übersetzt hatte. Valdemar, der seit dem Jahre 1839 meist in Harlem im Staate New-York gewohnt hat, fiel durch die außerordentliche Magerkeit seines Körpers und durch seinen schneeweißen Schnurrbart auf, der so stark gegen sein tiefschwarzes Kopfhaar abstach, daß man dieses allgemein für eine Perücke hielt. Er war hochgradig nervös und dadurch sehr empfänglich für mesmeristische Experimente. Ein- oder zweimal hatte ich ihn ohne große Schwierigkeiten eingeschläfert, in anderer Hinsicht aber wurden meine Erwartungen, die ich auf seinen körperlichen Zustand gesetzt hatte, enttäuscht. Sein Wille kam eigentlich nie unter meine Kontrolle, und ebenso wenig konnte ich ihn zu irgendwelchem Hellsehen bringen. Ich schrieb diese meine Mißerfolge stets seinem krankhaften Gesundheitszustand zu, denn schon ein paar Monate, bevor ich ihn näher kennen lernte, hatten mir die Ärzte mitgeteilt, daß er hochgradig schwindsüchtig sei. Er sprach auch stets ganz ruhig von seiner bevorstehenden Auslösung wie von einer unvermeidlichen Sache, die man nicht weiter zu bedauern braucht".

Es war übrigens ganz natürlich, daß ich bei meinem Plan an Valdemar dachte. Ich kannte seine philosophische Abgeklärtheit und wußte, daß er keine Bedenken dagegen haben würde. Auch besaß er in Amerika keine Verwandten, die vielleicht Einspruch erhoben hätten. Daher sprach ich ganz offen mit ihm über den Gegenstand, und zu meinem Erstaunen interessierte er sich sofort lebhaft dafür. Ich sage zu meinem Erstaunen, denn er hatte zwar bisher stets seine Person zu solchen Experimenten hergegeben, ohn

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