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Ein Apartment für zwei! Julia Bd. 1869 von Craven, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Apartment für zwei!

Jetzt erst mal in die Dusche: Der Ingenieur Mark Benedict ist froh, nach der anstrengenden Reise wieder zu Hause zu sein! Doch leider ist die Dusche bereits besetzt: Eine hinreißende junge Frau steht unter dem warmen Wasserstrahl! Mark hat sie noch nie zuvor gesehen - wer ist diese nackte Schönheit? Erst allmählich klärt sich die prickelnde Situation: Sein Halbbruder hat ihm einen Streich gespielt und der angehenden Autorin Tallie den Schlüssel überlassen! Nicht erklären kann sich Mark jedoch, warum er plötzlich darauf brennt, dass die süße Badenixe bei ihm bleibt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862954094
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1869
    Größe: 233 kBytes
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Ein Apartment für zwei!

2. KAPITEL

Tallie schloss ihren Laptop und lehnte sich mit einem erleichterten Seufzer in dem gepolsterten schwarzen Ledersessel zurück.

Endlich konnte sie in Ruhe arbeiten, ohne den ständigen Lärm von Josies Fernseher oder Amandas Stereoanlage.

Und ohne Gareth.

Sie atmete tief durch, um den plötzlichen Schmerz zu verdrängen. Nun, wenigstens wusste sie jetzt, was es hieß, sich zu verlieben. Tallie ahnte jetzt, warum ein Mädchen wie ihre Romanheldin Mariana sich in ein Abenteuer stürzte, um den Mann wiederzufinden, den sie liebte.

Den Kloß in ihrem Hals versuchte sie mühsam hinunterzuschlucken. Sie selbst hatte noch keinerlei Erfahrung mit der Liebe - anders als ihre Heldin. Mariana und ihr prächtiger William mit seinen lachenden blauen Augen und seinem schiefen Lächeln.

Und die Art, wie er mit ihr sprach. Als sei er wirklich daran interessiert, was sie zu sagen hatte ...

Tallie hielt hastig inne. Oh Gott, sie dachte nicht nur über ihr Buch nach. Sie war in Gedanken wieder bei Gareth. Diese jämmerliche Selbsttäuschung, die beim Lunch im Café Rosso begonnen hatte.

Es war schlicht ein ganz normales Mittagessen gewesen - Lasagne und ein paar Gläser offener Rotwein - aber für Tallie war es, als habe sie Kaviar und Champagner vor sich.

Gareth wollte wissen, was sie in London mache. "Ich hatte gedacht, du würdest immer in der Nähe von Cranscombe bleiben."

Mit anderen Worten: Ich hatte gedacht, du bist langweilig und berechenbar.

Sie senkte den Blick. "Ich nehme mir so etwas wie eine Auszeit - während ich überlege, was ich künftig machen will." Sie beschloss, den Roman nicht zu erwähnen. Es schien ihr zu angeberisch, solange die Geschichte noch so sehr in den Kinderschuhen steckte. "Und wie geht es dir als Anwalt?"

"Es hat seine guten Seiten." Er winkte den Kellner heran, um eine Nachspeise zu bestellen. "Wusstest du, dass meine Eltern Cranscombe auch verlassen? Sie haben ihr Haus verkauft und bauen gerade in Portugal - dort ist es wärmer, und es gibt unzählige Golfplätze."

Erschrocken sah sie ihn an. "Das heißt, wenn du heute nicht zufällig ins Büro gekommen wärst, hätte ich dich vielleicht niemals wiedergesehen?"

In dem Moment, als sie es sagte, hätte sie sich am liebsten die Zunge abgebissen. Sie fühlte, wie eine heiße Röte in ihrem Gesicht aufstieg und wünschte, sie könnte einfach aufstehen und aus dem Restaurant fliehen. Doch stattdessen spürte sie, dass Gareth ihre Hand nahm. Er streichelte sanft ihre Finger.

"Noch schlimmer", sagte er, "ich hätte dich vielleicht niemals wiedergesehen. Sollen wir es mit einem Tiramisu feiern, dass wir dieser schlimmen Katastrophe glücklich entgangen sind?"

Beim Kaffee schlug er vor, dass sie sich am Samstagabend verabreden könnten - vielleicht ins Kino oder in eine Bar. Mit Enttäuschung in der Stimme musste Tallie ihm erklären, dass sie einen zweiten Job hatte, den sie nicht verlieren durfte, und deshalb keine Zeit hatte.

Doch er schien nicht beleidigt zu sein. Stattdessen schlug er vor, dass sie sich dann mittags treffen könnten, zum Essen am Fluss. Später könnten sie noch spazieren gehen.

"Die beste Art, London kennenzulernen, ist zu Fuß", klärte er sie auf. "Und ich kann es kaum erwarten, dir die Stadt zu zeigen."

Auf einer Wolke der Glückseligkeit segelte sie zurück ins Büro, sie konnte kaum glauben, dass sie ihn wiedersehen würde. Dass er Zeit mit ihr verbringen wollte.

Der Samstagnachmittag verging wie im Traum. Gareth wusste alles über London - kannte alle interessanten Plätze und faszinierenden Geschichten, und Tallie hörte hingerissen zu. Es war deutlich zu spüren, dass das Leben in der Stadt ihm weitaus mehr zusagte als das Landleben.

Als sie sich verabschiedeten, küsste er sie. Gareths Kuss war der erste Kuss, der ihr jemals etwas bedeutet hatte.

Vor dem nächsten Treffen - er hatte sie für den nächsten Samstag

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