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Ein Engel im Winter Roman von Musso, Guillaume (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.11.2013
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Ein Engel im Winter

Nathan Del Amico hat viel erreicht: Aus armen Verhältnissen stammend ist er mit 38 Jahren ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt. Doch glücklich ist er nicht. Seine Frau Mallory hat ihn verlassen, mit ihr auch seine Tochter, und als wäre das nicht genug, verspürt er in letzter Zeit merkwürdige Stiche in seiner Brust. Zwei Wochen vor Weihnachten taucht plötzlich ein geheimnisvoller Arzt bei ihm auf, der Nathan ein beunruhigendes Angebot macht - das Nathans Leben auf dramatische Weise verändern wird ... Guillaume Musso wurde 1974 in Antibes geboren und kam bereits im Alter von zehn Jahren mit der Literatur in Berührung, als er einen guten Teil der Ferien in der von seiner Mutter geleiteten Stadtbibliothek verbrachte. Da die USA ihn von klein auf faszinierten, verbrachte er mit 19 Jahren mehrere Monate in New York und New Jersey. Er jobbte als Eisverkäufer und lebte in Wohngemeinschaften mit Menschen aus den verschiedensten Ländern. Mit vielen neuen Romanideen kehrte er nach Frankreich zurück. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, wurde als Lehrer in den Staatsdienst übernommen und unterrichtete mit großer Leidenschaft. Ein schwerer Autounfall brachte ihn letztendlich zum Schreiben. In "Ein Engel im Winter" verarbeitet er eine Nahtoderfahrung - und wird über Nacht zum Bestsellerautor. Seine Romane, eine intensive Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte, haben ihn weltweit zum Publikumsliebling gemacht. Weltweit wurden mehr als 22 Millionen Bücher des Autors verkauft, er wurde in 38 Sprachen übersetzt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 12.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492962964
    Verlag: Piper
    Originaltitel: Et après
    Größe: 3379 kBytes
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Ein Engel im Winter

Kapitel 2

Dann sah ich einen Engel,

der in der Sonne stand.

Offenbarung, 19,17

"Geht es Ihnen gut, Sir?"

Du lieber Himmel, was ist mit mir los?

"Ja, ja ... nur eine kleine Schwäche", erwiderte Nathan und fing sich wieder. "Vermutlich ein bisschen überarbeitet ."

Goodrich schien das nicht zu überzeugen.

"Ich bin Arzt. Wenn Sie wollen, untersuche ich Sie, ich tu es gern", schlug er mit sonorer Stimme vor.

Nathan rang sich ein Lächeln ab.

"Danke, es geht schon."

"Ehrlich?"

"Seien Sie unbesorgt."

Ohne darauf zu warten, dass Nathan ihn aufforderte, sich zu setzen, machte Goodrich es sich in einem Ledersessel bequem und betrachtete aufmerksam die Einrichtung des Büros. An den Wänden reihten sich Regale mit alten Büchern, in der Mitte des Raumes befand sich ein imposanter Schreibtisch zwischen einem Konferenztisch aus massivem Nussbaum und einem eleganten kleinen Sofa. Alles wirkte behaglich.

"Also, was erwarten Sie von mir, Dr. Goodrich?", fragte Nathan nach kurzem Schweigen.

Der Arzt schlug die Beine übereinander und lehnte sich in seinem Sessel zurück, bevor er antwortete:

"Ich erwarte nichts von Ihnen, Nathan ... Sie erlauben doch, dass ich Nathan zu Ihnen sage, nicht wahr?"

Sein Ton klang nach einer Feststellung, nicht nach einer Frage.

Der Anwalt ließ sich nicht aus der Fassung bringen:

"Sie haben mich doch aus beruflichen Gründen aufgesucht, nicht wahr? Unsere Kanzlei verteidigt auch Ärzte, die von ihren Patienten verklagt werden ..."

"Zum Glück ist das bei mir nicht der Fall", unterbrach ihn Goodrich. "Wenn ich ein Glas zu viel getrunken habe, lasse ich das Operieren bleiben. Es ist doch peinlich, wenn man das rechte Bein amputiert, obwohl das linke krank ist, oder?"

Nathan zwang sich zu lächeln.

"Was haben Sie dann für ein Problem, Dr. Goodrich?"

"Nun, ich habe ein paar Kilo zu viel, aber ..."

". dafür benötigen Sie nicht unbedingt die Dienste eines Anwalts, was Sie mir bestimmt bestätigen werden."

"Genau."

Dieser Typ hält mich für einen Idioten.

Eine lähmende Stille breitete sich im Raum aus, obwohl keine große Spannung herrschte. Nathan war nicht leicht zu beeindrucken. Seine berufliche Erfahrung hatte ihn zu einem gefürchteten Gesprächspartner gemacht, und es war schwierig, ihn bei einem Gespräch zu verunsichern.

Er musterte sein Gegenüber aufmerksam. Wo nur hatte er diese hohe, breite Stirn schon mal gesehen, diesen kräftigen Kiefer, diese buschigen, eng zusammenstehenden Augenbrauen? Goodrichs Blick verriet keine Spur von Feindseligkeit, dennoch fühlte sich der Anwalt bedroht.

"Wollen Sie etwas trinken?", bot er in einem, wie er hoffte, ruhigen Ton an.

"Gern, ein Glas San Pellegrino, wenn es möglich ist."

"Das wird zu beschaffen sein", versicherte Nathan, griff nach dem Hörer, um Abby darum zu bitten.

Während er auf sein Mineralwasser wartete, erhob sich Goodrich, trat vor das Regal und studierte nun interessiert die Bücher.

Ja doch, fühl dich ganz wie zu Hause, dachte Nathan gereizt.

Als der Arzt wieder Platz genommen hatte, betrachtete er aufmerksam den Briefbeschwerer – einen Schwan aus Silber –, der vor ihm auf dem Schreibtisch lag.

"Damit könnte man durchaus einen Menschen töten&

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