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Ein Fest der Liebe für uns zwei von Madison, Tracy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.12.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Fest der Liebe für uns zwei

Olivias Herz klopft verräterisch, als sie sich mit ihrem Noch-Ehemann Grady verabredet. Aber sie hat eine Entscheidung getroffen. Und sie wird sich daran halten! Seit ihnen das Schicksal vor drei Jahren kurz vor Weihnachten ihren geliebten Sohn nahm, liegt ihre Ehe in Trümmern. Jetzt will Olivia mit der Scheidung endlich einen Schlussstrich ziehen unter die traurige Vergangenheit. Doch sie hat die Rechnung ohne Grady und seinen unerschütterlichen Glauben an Happy Ends gemacht. Er versucht alles, damit Weihnachten endlich wieder zum Fest der Liebe für sie wird. Mit Erfolg?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 20.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733730697
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 380 kBytes
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Ein Fest der Liebe für uns zwei

1. KAPITEL

Sobald Olivia Markham-Foster das italienische Restaurant mit der romantischen Atmosphäre betrat, wusste sie, dass sie einen Riesenfehler machte.

Der Kellner führte sie zu einem Tisch in einer Ecke hinten im Raum, die den Gästen ungestörte Zweisamkeit garantierte. Die Abgeschiedenheit war ihr recht. Aber die kuschelige, romantische Komponente war einfach nicht angebracht.

Heute Abend ging es nicht um Romantik. Wenn Grady sie in diesem Restaurant, an diesem Tisch sitzen sah, dann würde er völlig falsche Schlüsse ziehen.

Ihr Ehemann hatte trotz seiner rauen Schale einen weichen Kern. Er glaubte an das berühmt-berüchtigte Happy End. Ihm würde nicht gefallen, was sie ihm zu sagen hatte.

Aber Olivia hatte eine Entscheidung getroffen. Und sie würde sich an ihren Plan halten. An der Wahl des Lokals war nur ihre Freundin Samantha schuld, und jetzt war es zu spät, um daran etwas zu ändern. Jetzt musste Olivia ihren Entschluss in die Tat umsetzen. Ihr Leben hing davon ab. Und Gradys auch. So weiterzumachen wie bisher, entzweit und festgefahren, das machte sie doch nur beide fertig.

Olivia seufzte und spielte mit ihrem Weinglas. Er würde das nicht so sehen. Stattdessen würde er die gleichen Argumente anbringen wie immer und sie daran erinnern, wie es früher zwischen ihnen war. Als ob sie das je vergessen könnte! So würde er versuchen, ihr den Kopf zu verdrehen, bis sie nachgab.

"Diesmal nicht", flüsterte sie. Diesmal würde sie stark bleiben.

Ohne Vorwarnung überlief sie ein Schauer. Er war da. Sie musste nicht einmal aufschauen, um das zu wissen. Ihr Körper spürte Grady. Verdammt, sie konnte seine Anwesenheit fühlen. So war das schon immer gewesen. Trotzdem blickte sie auf.

Noch ein Fehler.

Sie versuchte wegzuschauen. Aber das war unmöglich. Grady Foster kam nicht einfach nur herein. Mit seinen langen Beinen bewegte er sich anmutig wie ein Tänzer. Gleichzeitig wirkte er gefährlich wie ein Panther, wild und ungezähmt. Seine markanten Gesichtszüge wirkten wie gemeißelt. Sein kohlrabenschwarzes Haar war gerade lang genug, um seine kantigen Kiefer und hohen Wangenknochen zu betonen.

Er sah sie an. Nicht einmal die Entfernung konnte das Glitzern seiner Augen verbergen, als er sie erwartungsvoll musterte. Ihr Herz klopfte heftig.

Mit langen Schritten kam er auf sie zu. Seine ganze Aufmerksamkeit richtete sich auf sie. Hastig nahm sie einen Schluck Wein, bevor sie tief Luft holte. Sie zwang sich, zu entspannen und das kühle Lächeln aufzusetzen, das sie in den vergangenen drei Jahren perfekt einstudiert hatte. Wenn sie es schaffte, ihre Gefühle zu verbergen und sich ungerührt und selbstsicher zu geben, würde sie diesen Abend überstehen.

Genau wie sie alles andere auch durchgestanden hatte.

Er ließ sich auf den Stuhl ihr gegenüber fallen und nickte ihr zu. Dann zog er an seiner Krawatte, um sie ein wenig zu lockern. Grady hasste Anzüge. Schade eigentlich. Wenige Männer sahen im Anzug so heiß aus wie ihr Ehemann.

"Danke, dass du einem Treffen zugestimmt hast", sagte sie mit leiser, klarer Stimme. Sie hoffte, das Gespräch in geordnete Bahnen zu lenken, bevor sie sich wieder in den Schatten der Vergangenheit verloren. Außerdem wollte sie sich nicht anmerken lassen, wie sehr seine Gegenwart sie verunsicherte. "Ich war mir nicht sicher, ob du dich darauf einlassen würdest."

Ungläubig runzelte er die Stirn. "Du bist meine Frau, Olly. Warum glaubst du, dass ich dich nicht sehen will? Auf dieses Treffen ... darauf habe ich schon lange gewartet."

"Aber ..." Sie räusperte sich. Er hatte ja recht. Ganz egal, wie oft sie seine Versöhnungsversuche abgelehnt hatte, sie hatte gewusst, dass er kommen würde. Denn er hatte die Hoffnung nicht aufgegeben. Sie schon. Also musste eine Notlüge herhalten. "Ich war mir eben nicht sicher", wiederholte sie.

"Dann hast du nicht aufgepasst." Seine zimtbraun gefleckten

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