text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Ein ganz besonderes Gefühl von Jordan, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.04.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Ein ganz besonderes Gefühl

Als Diana erfährt, dass sie ein Kind erwartet, beschließt sie, ein neues Leben anzufangen. Sie verlässt London, um in Heppleton Magna einen Buchladen zu eröffnen. Bei ihrem ersten Kunden stockt Diana der Atem: Marcus Simons! Mit ihm hatte sie die Liebesnacht in einem Londoner Hotel verbracht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 21.04.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733756505
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2077 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Ein ganz besonderes Gefühl

2. KAPITEL

"Nun, Diana. Sie müssen selbst wissen, was Sie tun. Ich gestehe, dass ich ziemlich überrascht bin, denn ich dachte, Sie fühlten sich hier bei Southern Television wohl. Ich kann Sie mir gar nicht recht als Buchhändlerin in einer Kleinstadt vorstellen."

"Das habe ich gelernt, bevor ich zum Fernsehen ging", erinnerte Diana ihren Chef. "Und außerdem kommen meine Eltern vom Lande."

"Ich verstehe", erwiderte Don Millworth, Leiter der Kulturabteilung der Fernsehgesellschaft. "Sie wollen also Ihren Eltern näher sein?"

Diana schüttelte den Kopf. Ihre Eltern waren vor einem halben Jahr nach Australien ausgewandert. Ihr älterer Bruder lebte dort mit seiner Familie und sie hatten beschlossen, ihren Lebensabend bei ihm zu verbringen. Nein, ihr Entschluss, die Arbeit beim Fernsehen zu beenden und aufs Land zu ziehen, hatte mit ihren Eltern nichts zu tun.

Zufällig fiel ihr Blick in den Spiegel an der gegenüberliegenden Wand. Noch war ihr nichts anzusehen. Eigentlich sollte sie ja entsetzt sein ... schwanger im dritten Monat von einem Mann, dessen Namen sie nicht einmal kannte. Stattdessen aber war sie froh und glücklich und empfand das wachsende Leben in ihrem Leib wie ein Geschenk des Himmels.

Sie hatte vorher nie ernsthaft darüber nachgedacht, welche Rolle Kinder in ihrem Leben spielen sollten. Als ihr Hausarzt, Dr. Copeland, umständlich und verlegen den Grund für ihre häufige Müdigkeit und gelegentliche Übelkeit erklärte, hatte sie sich spontan entschlossen, dieses Kind zu bekommen und groß zu ziehen. Auf keinen Fall sollte es ein Stadtkind werden! Die Erbschaft versetzte sie in die Lage, ein ganz neues Leben zu beginnen und diesem Kind die bestmöglichen Bedingungen zu bieten.

Mr. Soames zeigte sich erstaunlich verständnisvoll, als sie ihn für die Umsetzung ihrer Pläne um Rat befragte. "Ich empfehle Ihnen aber, sich nicht vollständig zurückzuziehen", bemerkte er nach kurzem Zögern. "Vielleicht könnten sie ein kleines Geschäft ..."

"Ich habe Literatur studiert und als Journalistin gearbeitet", unterbrach Diana ihn, "und keine Ahnung, wie man ein Geschäft führt."

Mr. Soames schien ihr gar nicht zuzuhören. Er überlegte offensichtlich angestrengt. "Meine liebe Miss Johnson", sagte er schließlich und lächelte seine Klientin dabei so herzlich an, wie es seine Standesehre erlaubte. "Ich glaube, ich habe die ideale Lösung für Sie. Gerade kürzlich bin ich von einem Bekannten in Hereford auf ein interessantes Objekt aufmerksam gemacht worden. Eine alte Dame ist verstorben und hat einen - zugegebenermaßen etwas herunter gewirtschafteten - Buchladen hinterlassen. Er befindet sich in einem alten Gebäude, das unter Denkmalschutz steht. Das bedeutet aber allerdings auch", gab er abschließend zu bedenken, "dass bei einer vorzunehmenden Renovierung gewisse Auflagen zu beachten sind."

Dianas Gedanken überschlugen sich. Eine Buchhandlung? Allein wäre sie nie auf eine solche Idee gekommen! Von Büchern verstand sie etwas, und durch die Arbeit beim Fernsehen hatte sie viele Kontakte geknüpft, die sich jetzt als nützlich erweisen könnten. "Wollen Sie damit sagen, dass ich das Geschäft und das Haus kaufen könnte?", fragte sie Mr. Soames. Noch überwogen ihre Zweifel.

"Heppleton Magna ist ein entzückendes kleines Städtchen am River Wye. Meine Familie kommt aus der Gegend, und ich habe immer noch ganz gute Beziehungen dorthin. Wenn Sie es wünschen, besorge ich einen Besichtigungstermin für Sie."

Eine Besichtigung verpflichtet ja zu nichts, dachte Diana und stimmte rasch zu, ehe der Mut sie wieder verließ.

"Ich werde Sie anrufen, so bald ich eine Verabredung getroffen habe", beendete Mr. Soames das Gespräch. "Mein Kontaktmann ist allerdings zurzeit verreist. Er besitzt dort eine große Farm. Ich selbst werde sie also begleiten, wenn es Ihnen recht ist."

Heppleton Magna war ein Traum. Diana war von dem Städtchen sofort begeistert, als sie d

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen