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Ein Hauch von Liebe Liebesroman von D`Angeli, Melina (eBook)

  • Verlag: BookRix
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Ein Hauch von Liebe

Ein Hauch von LiebeNur ein Hauch - geht das überhaupt? Gerade beim Thema Liebe würde doch fast jeder sagen: ganz oder gar nicht? Und wenn es tatsächlich nur ein Hauch ist, was bedeutet das denn dann für eine mögliche gemeinsame Zukunft?Das fragt sich auch Caroline Schuster. Schon seit Monaten sieht sie sich nur noch einem Scherbenhaufen gegenüber. Als Leben würde sie den freiwillig schon lange nicht mehr bezeichnen. Nicht nur, dass ihr Vater gerade erst gestorben ist - nein! - ihre Mutter meint seither auch, dass es Caros Aufgabe sei, die Geschicke der Familie zu lenken. Irgendwann leidet sogar ihr Job als Redakteurin bei einem angesagten Yellow-Press-Magazin unter ihrem Privatleben. Als letzte Rettung schlägt ihr Boss einen Business-Trip in die Staaten vor. Aber dort erwarten Caro schon neue Probleme: Zum Beispiel ein überaus erfolgreicher Buchautor, der an allem Interesse hat, außer an Interviews. Dieser Matthew Pullman erweist sich als harte Nuss. Um die zu knacken, muss Caro auch ihre letzten Bedenken über Bord werfen und nicht nur ihr Innerstes entblößen. Herzensdinge sind eben alles, aber nicht einfach! Melina D'Angeli: Meine Bücher beschäftigen sich übrigens mit ganz normalen Frauen, die - außerhalb von Model-Maßen, Silikon-Tuning oder Botox - mit dem Leben und seinen alltäglichen Herausforderungen zu kämpfen haben. In dieser Welt haben die wenigsten Männer einen Waschbrett-Bauch oder fahren Porsche ... ;)Am Ende des Buchs folgt noch eine kleine Leseprobe von ?Der Prinz auf dem Fahrrad?Alle Bücher von Melina D'AngeliAus der Reihe Küssen kann man nicht alleine: - 'Alles auf Anfang ...' (Teil 1)- 'Einer mit H.E.R.Z.' (Teil 2)- 'Zwei Herzen in einem Bauch' (Teil 3)- 'Finale' (Teil 4)Weiterhin erhältlich: - 'Der Prinz auf dem Fahrrad' (Ein humorvoller Liebesroman)- 'Ein Hauch von Liebe' (Liebesroman)Aktuelle Informationen, Newsletter-Service und Aktionen findet ihr (noch) auf der Homepage von Thomas Herzberg, der mich dort als Gast aufgenommen hat :)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 239
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739673240
    Verlag: BookRix
    Größe: 843 kBytes
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Ein Hauch von Liebe

1

"Kannst du mir wenigstens verraten, wie das funktionieren soll?" Meine Kollegin Sandra stand mit hängenden Schultern vor meinem Schreibtisch. Sie wirkte wie ein Häufchen Elend und versuchte, mich mit ihrem typischen Welpenblick zu verunsichern. "In nicht mal sechs Stunden machen wir die Kiste zu und gehen in den Druck. Und du sagst, dass du mit deinem Artikel über unseren Starfußballer und seine nächtlichen Eskapaden noch nicht mal halb fertig bist." Sie zuckte die Achseln. "Wie stellst du dir das vor, Schätzchen? Wir haben die Bilder ganz vorne drauf und noch keinen Text dazu. Das wird nicht gut aussehen, fürchte ich."

"Ich hab bis Nachmittag in der Redaktionssitzung gehockt", erwiderte ich viel zu giftig. Schon bemühte ich mich, meinen Ton ein bisschen zu entschärfen. "Eric hat angefangen und dann kam Rosenbaum. Der hat geredet und geredet ..."

"Lass mich raten: Dabei ist mal wieder nicht besonders viel herausgekommen, richtig?"

"Und selbst das wäre noch freundlich ausgedrückt." Ich reckte mich und ließ ein animalisches Stöhnen erklingen. "Manchmal frage ich mich, wie so ein Typ Vorstandsvorsitzender werden konnte. Und noch mehr, wie der jemals einen einzigen Artikel mit eigenen Händen verfasst hat."

"Apropos Artikel ... was ist denn jetzt?", drängelte Sandra.

"Tu mir bitte einen Gefallen, Süße. Verschaff mir so viel Zeit, wie möglich. Und ich verspreche dir, dass ich mir die Fingerchen wund schreibe. Okay?"

"Aber nur, weil du es bist! Jeder anderen würde ich die kalte Schulter zeigen, und sie ..."

"Ich weiß! Und deshalb bist du auch die Beste. Nein - die Allerbeste!"

"Kannst du das vielleicht Tom erzählen? Wenn's geht, genau so ."

"Ist bei euch Turteltauben mal wieder dicke Luft?" Ich musste mir sogar auf die Unterlippe beißen, um nicht zu lachen. "Also, habt ihr euch ...?"

"Unser aktueller Status ist off!", informierte mich Sandra mit schiefem Grinsen. Wobei ihr dieser Umstand nicht sonderlich viel auszumachen schien. "Er hat am Wochenende seine Sachen gepackt und meinte, dass er nicht mehr zurückkäme."

"Das hat er die letzten zehn Male auch gemeint", erwiderte ich in beiläufigem Ton. Hauptsächlich, weil der wesentliche Teil meiner Aufmerksamkeit schon wieder meinem Monitor gehörte. Schließlich musste der Artikel fertig werden - schnellstmöglich!

"Wenn ich ehrlich bin, dann glaube ich sogar, dass es besser so wäre", grübelte Sandra laut vor sich hin. Sie war schon im Begriff, sich aus dem Staub zu machen.

"Ich mag diese ON/Off-Beziehungen. Vorausgesetzt, dass ich nicht selbst ein Teil davon bin." Jetzt war es wohl in Ordnung zu lachen. Zumindest hatte ich das entschieden und brauchte eine ganze Weile, um mich wieder einzukriegen. "Wenn es nach mir geht, dann könnt ihr gerne noch ein bisschen so weitermachen. Für solch eine Unterhaltung muss man ansonsten nachmittags den Fernseher einschalten. Aber da verschwende ich meine Zeit ja mit Arbeit."

"Du bist doch eine widerwärtige Schlange", empörte sich Sandra künstlich und zog von dannen. Mich hinterließ sie mit einem Artikel, der mich in etwa so viel interessierte, wie das Balzverhalten der Nebelkrähen bei Vollmond. Aber es half nichts. Also hämmerte ich weiter auf meiner Tastatur herum und sog mir Geschichten aus den Fingern, die ich nicht mal selbst glauben wollte.

Als ich an diesem Abend das Büro verließ, war es schon nach neun. Wie immer beschloss ich auch dieses Mal, nie wieder zurückzukehren. Eigentlich auch eine Art ON/Off-Beziehung, die jeden Abend endete, um schon am nächsten Morgen von Neuem zu beginnen. Aber das spielte in diesem Moment keine Rolle, denn ich befand mich in der seltsamen Halbwelt zwischen meinem Arbeitsplatz und meinem Zuhause. Unser Büro befand sich am Rödingsmarkt, mitten im Zentrum Hamburgs. Zur gleichnamigen U-Bahn-Station waren es nur ein paar Schritte für mich. Hier war alles noch

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