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Ein heißer Kuss, der alles ändert von Yates, Maisey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.05.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein heißer Kuss, der alles ändert

Ein Skandal bricht über die reiche Erbin Selena herein. Sie muss raus aus dem Scheinwerferlicht! Ihr bester Freund Knox McCoy bringt sie vor der neugierigen Öffentlichkeit in Sicherheit. In einer Blockhütte wollen sie abwarten, bis sich die Aufregung gelegt hat. Doch mit Knox allein zu sein, ist riskant: Plötzlich knistert es zwischen ihnen. Ein erster heißer Kuss vor dem Kamin gefährdet die alte Vertrautheit. Selena will mehr als Freundschaft - dabei weiß sie doch am besten, warum Knox nicht frei für die Liebe ist!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 14.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733725204
    Verlag: CORA Verlag
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Ein heißer Kuss, der alles ändert

2. KAPITEL

Will war nicht tot.

Selena musste sich das immer und immer wieder sagen, während sie mit Knox in seinem Wagen den Highway entlangfuhr.

"Wo wollen wir hin?", fragte sie.

"Zu dir nach Hause."

"Du weißt doch gar nicht, wo ich wohne", murmelte sie, und ihre Lippen fühlten sich taub an.

"Natürlich weiß ich das."

"Nein, das weißt du nicht, Knox. Ich bin umgezogen, seitdem du das letzte Mal zu Besuch gewesen bist."

"Ich hab trotzdem herausgefunden, was ich wissen muss, Herzchen", sagte er, und dabei setzte sein breiter texanischer Akzent ihr Blut förmlich in Flammen. "Ich habe schließlich Beziehungen."

Sie stieß einen empörten Laut aus und lehnte die Stirn an das Autofenster. Die Scheibe war nicht kühl genug.

"Du hast mir eine Weihnachtskarte geschickt", sagte er in aufreizend ruhigem Ton. "Seitdem ist deine Adresse in meinen Kontakten gespeichert."

"Na schön", seufzte sie. "Das hab ich nun von meinen guten Manieren. Offensichtlich machen sie mich leicht auffindbar."

"Du bist nicht gerade eine Meisterin der Tarnung."

Sie fühlte sich langsam wieder wie ein Mensch, aber gleichzeitig begann sie die Tragweite von dem zu begreifen, was eben geschehen war.

"Will ist am Leben", sagte sie, nur damit sie es von ihm bestätigt bekam.

"Sieht so aus." Knox umklammerte das Lenkrad fester.

Selena gab sich Mühe, über das Spiel der Muskeln in seinen Unterarmen, über seine großen Hände und darüber, wie groß er überhaupt war, hinwegzusehen. Dieses Auto war eindeutig zu klein für ihn.

"Dann kriege ich das Bärenfell wohl nicht", sagte sie gedankenverloren.

"Was?"

"Kannst du dich nicht mehr an dieses schreckliche Ding erinnern, das Will in seinem Zimmer im College hatte?"

Knox sah sie aus dem Augenwinkel heraus an. "Nicht so richtig. Hey, geht's dir wieder besser?"

"Ich weiß nicht. Ich meine, wahrscheinlich geht es mir besser als vorhin, als ich dachte, dass seine Asche in einer Dose liegt." Sie räusperte sich. "Tut mir leid. Geht's dir gut, Knox? Wahrscheinlich ist das die erste ..."

"Darüber will ich nicht reden", sagte er und schnitt ihr damit das Wort ab. "Nicht nötig. Es ist alles okay."

Das glaubte sie ihm nicht. Ihr wurde die Kehle eng. "Okay. Ist ja auch egal. Bei mir ist auch alles in Ordnung. Meine Beziehung mit Will war ... Du weißt schon."

Nur dass Knox keine Ahnung hatte. Niemand wusste Bescheid. Alle dachten, sie wüssten, was los war, aber sie irrten sich. Es sei denn natürlich, dass Will mit irgendjemandem gesprochen hatte, dem er die Wahrheit über ihre Ehe gesagt hatte. Doch das bezweifelte Selena.

"Wie lange ist es her, dass ihr zwei das letzte Mal geredet habt?", fragte Knox.

"Verdammt lange."

Sie versuchte, so wenig wie möglich über ihre kurze Zweckehe mit Will und die Folgen nachzudenken.

Es war ihr noch nie leichtgefallen, jemandem zu vertrauen. Will war ein guter Mensch, und das wünschte sie sich in ihrem Leben - einen wahren Freund. Nicht, weil sie sich unterschwellig zu ihm hingezogen fühlte, sondern weil sie von ganzem Herzen einen Freund brauchte. Nachdem ihr Vater sie ihr Leben lang schlecht behandelt hatte, hoffte sie auf eine echte Freundschaft. Doch gleichzeitig fürchtete sie sich auch davor.

Selena hatte den größten Teil ihrer Kindheit damit verbracht, sich auf den nächsten Schlag vorzubereiten. Sowohl gefühlsmäßig als auch körperlich. Es war viel einfacher gewesen, zu glauben, dass Will sie hatte hereinlegen wollen, als ihm einfach zu vertrauen.

Sie und Will hatten sich gestritten, und dann hatten sie es gerade eben bis zur Hochzeit geschafft. Sie hatten nur darauf gewartet, bis Selena ihr Geld auf dem Konto hatte, und dann reichten sie die Scheidung ein.

Danach war ihre Freundschaft nie mehr wie früher gewesen.

Sie hatte sich nie bei ihm entschuldigt. Selena wurde beinahe wied

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