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Ein Highlander zu Diensten von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Ein Highlander zu Diensten

Ein Highlander als Retter in der Not

Als Edith Drummond nach einem Giftanschlag wieder zu sich kommt, findet sie sich umgeben von unbekannten Highlandern, die anscheinend ihr Schloss überrannt haben. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass Ediths beste Freundin Saidh ihre Brüder geschickt hat, um nach dem Rechten zu sehen. Der stolze Krieger Niels Buchanan scheint entschlossen, nicht mehr von Ediths Seite zu weichen, bis er weiß, wer es auf ihr Leben abgesehen hat. Und bald schon muss Edith sich eingestehen, dass ihre weichen Knie nichts damit zu tun haben, dass sie soeben dem Tod von der Schippe gesprungen ist ...

'Eine Geschichte, die ebenso aufregend und voller Herz ist wie ihr Held!' Kirkus Reviews

Band 5 der Highlander-Serie

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 374
    Erscheinungsdatum: 30.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308619
    Verlag: LYX
    Serie: Highlander .5
    Originaltitel: Surrender to the Highlander
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Ein Highlander zu Diensten

Prolog

Niels starrte seinen Schwager einen Moment ungläubig an, dann verlor er die Beherrschung. "Bist du von Sinnen? Wir kommen nicht mal in die Nähe von Drummond. Wir wollen in den Norden zu den McKays. Drummond liegt im Süden."

"Aye", bestätigte Geordie neben ihm und warf dem Gemahl seiner Schwester einen finsteren Blick zu. "Wir sind nur hier, weil wir Rory absetzen und unsere Schwester sehen wollten."

"Das weiß ich", zischte Greer und wandte sich von den vier Buchanan-Brüdern ab, die mit ihm am Tisch saßen. Er richtete den Blick auf den oberen Treppenabsatz, als erwartete er, dort jeden Moment seine Frau auftauchen zu sehen.

Niels folgte dem Blick, konnte aber niemanden entdecken. Der Treppenabsatz war leer. Er sah seinen Schwager wieder an, der einen Moment lang entschlossen die Lippen zusammenpresste, ehe er weitersprach.

"Ich weiß, dass eure Reise dadurch länger werden wird", sagte Greer, "und ich bitte euch auch nicht um meinetwillen darum. Es geht um Saidh. Sie macht sich wirklich große Sorgen um ihre Freundin Edith Drummond. In ihrem letzten Brief vor vier Wochen schrieb Edith, dass es ihr schlecht geht. Seither hat Saidh nichts mehr von ihr gehört. Auf die drei Nachrichten, die sie hingeschickt hat, ist nie eine Antwort erfolgt. Deshalb ist sie so besorgt."

"Dann schick einen verfluchten Boten", fauchte Niels ungeduldig. "Du meine Güte, Greer. Drummond liegt fast genauso weit südlich wie Buchanan und würde uns einen Tagesritt nach Osten kosten. Und wir müssten den ganzen Weg zurückreiten und hierher zurückkehren, um unsere eigentliche Reise fortsetzen zu können."

"Wir wären mindestens eine Woche länger unterwegs", fügte Geordie finster hinzu.

"Wenn nicht sogar noch länger, denn wegen des Wagens kommen wir nur langsam voran", bemerkte Alick. Seine Miene verriet, dass auch er nicht begeistert von der Idee war. Er schüttelte den Kopf. "Niels hat recht. Du solltest einen Boten nach Drummond schicken."

"Habt ihr nicht gehört, was ich gerade gesagt habe? Edith hat auf die letzten drei Nachrichten, die wir geschickt haben, nicht geantwortet." Greer verzog frustriert das Gesicht und blickte jetzt seinerseits finster drein. "Mein letzter Bote ist nicht einmal in den Innenhof von Drummond gelassen worden. Er musste die Nachricht am Tor abgeben und ist ohne jede Antwort von Edith zurückgekehrt. Saidh ist fest entschlossen, selbst nach Drummond zu reiten, um herauszufinden, ob es ihrer Freundin gut geht."

"Na und?", fragte Niels verblüfft. "Saidh ist schon öfter gereist und wird es sicher auch weiterhin tun. Also was -?"

"Sie ist schwanger! ", brüllte Greer, als hätten alle diese kleine Tatsache vergessen.

"Schwanger, aye, aber nicht tot", entgegnete Niels empört. "Du meine Güte, es dauert noch fünf Monate, bis das Baby kommt. Du hast doch hoffentlich nicht vor, sie in Watte zu packen und davon abzuhalten, überhaupt noch irgendetwas zu tun, nur weil sie - oh Gott!" Er brach bestürzt ab, als er Saidh auf dem Treppenabsatz sah, die sich anschickte, die Stufen hinunterzugehen. Seine geliebte Schwester - für gewöhnlich rank und schlank - sah aus, als hätte sie ein Kalb verschluckt ... oder gar zwei. Um Himmels willen, ihr Bauch war so dick und rund, dass sie gut und gerne auch drei Kälber darin tragen mochte. Sie wirkte so unförmig, dass er schon befürchtete, sie könnte das Gleichgewicht verlieren und wie ein Ball die Treppe hinunterrollen.

Offensichtlich war er nicht der Einzige, der das dachte, denn Greer MacDonnell sprang sofort auf und lief seiner Frau entgegen. In stummem Erstaunen sahen sie zu, wie er die Treppe hinaufeilte, Saidh hochhob und die restlichen Stufen nach unten trug.

"Ich hatte doch gesagt, du sollst deine Zofe schicken, wenn du fertig bist und nach unten kommen willst", rügte Greer seine Frau merklich gereizt, während er sich dem Tisch näherte.

"Ich

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