text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Ein Kind der Leidenschaft von Wisdom, Linda Randall (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.07.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Ein Kind der Leidenschaft

Ist eine künstliche Befruchtung wirklich für sie das Richtige? Caitlin, die sich sehnlichst ein Baby wünscht, fragt Jake, ihren Freund aus Kindertagen, um Rat. Er hält sich bedeckt, aber sein heißer Blick spricht Bände - kann es sein, dass sich Jake in sie verliebt hat und sich ihre geheimsten Träume doch noch erfüllen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 04.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733758059
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2124 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Ein Kind der Leidenschaft

2. KAPITEL

"Ein Mann entspannt sich nirgendwo so gut wie bei einem ordentlichen Essen", bemerkte Jake seufzend und streckte die Beine aus. "Willst du was trinken?"

Spike lief angeleint über die Veranda. Der Griff war durch ein Stuhlbein gesichert. Das Frettchen kletterte an Jakes Bein hoch und streckte sich auf seinem Schoß aus. Ivan lag mit dem Kopf auf den Vorderpfoten daneben. Caitlin saß auf der Schaukel und stieß sich rhythmisch ab.

"Du weißt, wo der Kühlschrank steht."

"Richtig, aber wenn du zu mir kommst, erhältst du auch einen Spitzenservice."

"Dein Spitzenservice besteht darin, dass du für mich eine Dose Cola öffnest", erwiderte sie, als er ins Haus ging, dicht gefolgt von Ivan.

Caitlin hob Spike hoch und drückte ihn an sich, während sie die abendliche Stille genoss.

Sie hätte wissen sollen, dass es so nicht bleiben konnte.

Ein Wagen hielt vor dem Haus. Sie stöhnte, als sie Wagen und Fahrer erkannte.

Nathan, unbeschreiblich attraktiv in Khakihose und einem blauen Polohemd, kam zur Veranda. "Gibt es für dein Verhalten gestern Abend einen Grund?", fragte er.

"Gibt es einen für dein Verhalten?", entgegnete sie.

"Ich fand den Abend angenehm, aber dann erwachte ich auf meiner Couch, und mein Wagen war von Baumsamen bedeckt. Der Lack sieht entsetzlich aus." Er mochte attraktiv aussehen, war aber sichtlich wütend.

"Du hast noch Glück gehabt, Sportsfreund. Wärst du mir in die Finger geraten, wärst du mit etlichen gebrochenen Knochen aufgewacht." Jake kam mit zwei Gläsern ins Freie, reichte eines Caitlin und ging zu Nathan.

"Nein, Jake, das ist mein Problem." Caitlin stellte das Glas weg und trat neben Jake. Wieso hatte sie Nathan jemals für einen perfekten Mann gehalten? "Ich habe gesehen, wie du etwas in meinen Wein geschüttet hast."

"Wovon sprichst du?" Ein betroffener Blick verriet Nathan.

"Ich habe es gesehen. Du brauchst es also nicht abzustreiten." Sie kam die Stufen herunter, bis sie mit ihm auf gleicher Höhe war. "Und wenn das noch einmal vorkommt, gehe ich zur Polizei. Natürlich wirst du nicht so schnell eine finden, die mit dir ausgeht. Frauen reden nun einmal, wie du weißt."

"Das ist üble Nachrede", warf er ihr vor.

"Nein, das ist die Wahrheit."

"Ich sollte dich die Neulackierung bezahlen lassen", drohte Nathan, zog sich zurück und fuhr mit quietschenden Reifen los.

"Mann, bist du hart", lobte Jake, als sie sich wieder setzten. "Ich darf dich nie auf mich wütend machen. Wenn ich dir einen Rat geben darf, solltest du dein gesellschaftliches Leben etwas zurückschrauben. Du stößt bereits auf Frösche anstatt auf Prinzen."

"Dann muss ich mich eben außerhalb der Stadt umsehen", scherzte sie.

"Vielleicht auch nicht", bemerkte Jake locker.

Sie zuckte nur die Schultern und trank Eistee. Nach einer Weile gähnte sie. "Verschwinde, Jake. Ich brauche Schlaf."

"Von dezenten Andeutungen hältst du wohl nichts?", fragte er lächelnd, hob Spike hoch und setzte ihn sich auf die Schulter.

"Nicht, wenn der Tag lang war und ich den Laden zeitig öffnen muss." Sie nahm ihm das Glas ab. "Danke für das Essen. Und noch einmal herzlichen Glückwunsch zu dem guten Geschäft."

"Freut mich, dass mein bester Kumpel mit mir feiern konnte." Er drückte ihr einen Kuss aufs Haar, bevor er ging.

Caitlin stand noch auf der Veranda, bis Jake um die Ecke bog. "Komm, Ivan", sagte sie dann und öffnete die Tür.

Eine Stunde später lag sie mit etlichen Zeitschriften im Bett. Ein Artikel erweckte ihre Aufmerksamkeit. Sie las ihn drei Mal und notierte sich danach die Telefonnummer. Und sie nahm sich vor, gleich morgen früh anzurufen.

Das von Caitlin und Sheri geplante Mittagessen musste um einige Tage verschoben werden, weil Sheri wegen einer schlimmen Erkältung absagte.

Das von Caitlin telefonisch angeforderte Informationsmaterial kam an dem Tag, an dem

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen