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Ein Kind der Liebe Digital Edition von Foster, Lori (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.10.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Kind der Liebe

Tony Austin hat ein ganzes Hotelimperium geschaffen. Jetzt will er endlich ein Baby - von seiner Geschäftspartnerin Olivia. Denn es ist ein rein geschäftlicher Deal! Liebe gehört nicht zu Tonys Lebensplan. Bis jetzt. Bis ihn die schöne Olivia völlig durcheinanderbringt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 149
    Erscheinungsdatum: 05.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733786687
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 602 kBytes
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Ein Kind der Liebe

1. KAPITEL

Sie war die perfekte Frau.

Tony Austin studierte ihre Gesichtszüge, ihren Körperbau. Das hatte er natürlich schon vorher getan, doch jetzt begutachtete er sie besonders gründlich. Sie war keine klassische Schönheit, aber das war für sein Vorhaben nicht notwendig. Ihre Ausstrahlung, ihr selbstsicheres Auftreten und ihre Anmut dagegen waren beeindruckend, ja atemberaubend.

Weil er immer wieder zu ihr hinübersah, wurde Olivia Anderson schließlich auf ihn aufmerksam. Das geheimnisvolle Lächeln, das sie ihm zuwarf, ließ sein Herz schneller schlagen. Doch er tat seine Reaktion als Aufregung über seinen Plan ab. Einen anderen Grund konnte es nicht geben.

In ihrem schlichten schwarzen Kleid und den hockhackigen schwarzen Pumps wirkte sie elegant wie immer. Doch das hatte sein besonderes Interesse nicht geweckt. Vielmehr hatte er einen Entschluss gefasst, und sie spielte dabei eine wichtige Rolle, auch wenn sie davon noch nichts ahnte.

Er kannte sie seit drei Jahren, weil er geschäftlich mit ihr zu tun hatte. Zu seinem Empfang war sie nur gekommen, um diese Geschäftsbeziehung zu vertiefen. Denn ihre Bekanntschaft hatte absolut nichts Persönliches - und dabei wollte er es auch belassen.

Vor zwei Tagen hatte sie ihm das Angebot gemacht, auch in dem neuen Austin Crown Hotel eine ihrer Dessous-Boutiquen zu eröffnen. Er hatte ihr noch keine Antwort gegeben. Doch das würde er umgehend tun. Noch heute Abend. Und dann würde er seinerseits einen Wunsch äußern.

Zum ersten Mal seit Langem war er vor einer geschäftlichen Besprechung nervös. Dann kam Olivia mit graziösen Bewegungen und dennoch entschlossenen Schrittes auf ihn zu, und er konnte nur noch denken, was für ein hübsches Baby sie beide zustande bringen würden. Lächelnd sah er ihr entgegen.

Tony wird einverstanden sein, dachte Olivia voller Freude. Er hatte sie den ganzen Abend über beobachtet, ja, regelrecht begutachtet. Und dafür konnte es eigentlich nur einen Grund geben. Der Gedanke an ihren bevorstehenden Sieg versetzte sie in Hochstimmung.

Als sie zu ihm hinüberging, hielt er ihren Blick gefangen. Seinen Mund umspielte ein kleines sinnliches Lächeln, von dem, wie sie wusste, die meisten Frauen hingerissen waren. Sie, Olivia, würde dagegen nur hingerissen sein, wenn er ihr die erhoffte Antwort gab.

Ihr Geschäft war ihr Leben, und sie gestand sich weder die Zeit noch den Wunsch nach etwas anderem zu. Genau wie er, dessen war sie sicher. Wenigstens was sie betraf.

Tony stand in dem Ruf, ein fantastischer Liebhaber zu sein, auch wenn sie nicht hätte sagen können, wie viele der Frauen, die das behaupteten, Erfahrungen aus erster Hand hatten. Ihr gegenüber machte er nie eine Bemerkung über seine Beziehungen. Vielmehr schien er von dem ganzen Gerede überhaupt keine Notiz zu nehmen. Genau darum bemühte auch sie sich. Ihr Interesse an ihm war rein geschäftlicher Natur. Auch wenn sie zugeben musste, dass sie gelegentlich ihrer Fantasie freien Lauf ließ ...

Sie trat zu ihm.

"Hallo, Olivia." Seine Stimme klang tiefer als sonst, sein Blick wurde noch eindringlicher. "Ich hoffe, Sie fühlen sich wohl hier."

Sie blickte sich um. Dieser Empfang wurde anlässlich der Umgestaltung seines großen, alten Stadthotels gegeben. Mit der neuen hochwertigen Einrichtung im klassischen Stil sollte es anderen First-Class-Hotels Konkurrenz machen.

"Alles ist wunderschön geworden, Tony. Warum sollte ich mich da nicht wohlfühlen?"

Sein Lächeln vertiefte sich. "Ich glaube, Sie mögen Partys nicht besonders. Sie wirken geistesabwesend." Er neigte den Kopf leicht zur Seite. "Sind Sie erpicht darauf, Geschäftliches zu besprechen?"

Olivia trank ihr Glas aus, um nicht spontan zu antworten. "Ich habe überlegt, ob Sie wohl schon zu einer Entscheidung gekommen sind. Natürlich sollte man nicht gerade auf einem Empfang über Geschäfte reden, aber ..." Sie merkte, dass er sie wieder genau

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