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Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt - Glücksglitzern: Erster Roman Kurzroman von Engelmann, Gabriella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.03.2017
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt - Glücksglitzern: Erster Roman

Liebes-Frust und Frankreich-Lust: der Kurzroman 'Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt' von Bestsellerautorin Gabriella Engelmann als eBook bei dotbooks. Wo steckt Amor, wenn man ihn braucht ...? Eigentlich ist Caro eine Expertin in Sachen Liebe - denn mit ihren gefühlvollen Romanen stürmt sie regelmäßig die Bestsellerliste. Doch als sie von ihrem Freund verlassen wird, merkt Caro, dass ein gebrochenes Herz im wahren Leben jede Menge unschöne Nebenwirkungen hat: von Frust-Kilos bis zur heftigen Schreibblockade! Caro möchte sich nur noch die Decke über den Kopf ziehen, aber das Abgabedatum für den neuen Liebesroman rückt bedrohlich näher. Also hofft sie, bei einem Spontanurlaub in der Provence neue kreative Energie tanken zu können. Womit Caro nicht rechnet: dass dort ein attraktiver Unbekannter auf sie wartet - und das Chaos erst richtig losgeht! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt' von Bestsellerautorin Gabriella Engelmann. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Gabriella Engelmann, geboren 1966 in München, lebt in Hamburg. Sie arbeitete als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern zu widmen begann. Die Autorin im Internet: www.gabriella-engelmann.de und www.facebook.com/AutorinGabriellaEngelmann Bei dotbooks veröffentlichte Gabriella Engelmanns bereits die Romane "Nur Liebe ist schöner", "Schluss mit lustig" und "Kuss au chocolat" sowie die Erzählungen und Kurzromane "Eine Liebe für die Ewigkeit", "Verträumt, verpeilt und voll verliebt", "Dafür ist man nie zu alt", "Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt", "Zeit der Apfelrosen", "Inselglück und Friesenkekse" und "Der Duft von Glück und Friesentee".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 77
    Erscheinungsdatum: 23.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958249295
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 980 kBytes
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Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt - Glücksglitzern: Erster Roman

Kapitel 2

Meine Beine fühlen sich an, als wären sie aus Blei. Aber ich will mir nicht anmerken lassen, wie sehr mich das Gespräch - und die kurze Begegnung mit dem neuen Superstar der Romance-Unterhaltung - mitgenommen hat. Also ziehe ich die Schultern nach hinten und marschiere mit hocherhobenem Kopf durch die langen Flure, grüße hier und da einen Mitarbeiter und schaffe es so, mit größtmöglicher Haltung am Empfang vorbei nach draußen zu kommen.

Kaum bin ich aus dem Verlagsgebäude heraus, halte ich einen Moment inne, um mich wieder zu sammeln. Was für ein Albtraum! Wie soll ich das schaffen? Wenn die Peters wirklich Anwälte einschaltet ... bin ich dann am Ende vorbestraft? Und das alles nur wegen meines gebrochenen Herzens?

Nachdenklich betrachte ich den vor mir liegenden Hamburger Hafen, einen Ort, den ich ganz besonders liebe. Aber selbst dieser Anblick kann mich gerade nicht trösten.

Schräg gegenüber befinden sich die Docklands, um mich herum Restaurants der Spitzenklasse. Dieser Teil des Hafens ist keineswegs urig, sondern denjenigen vorbehalten, mit denen das Leben es gut meint. Autorinnen, die gerade ins Straucheln geraten sind, haben an diesem Ort genauso wenig verloren wie dunkle Regenwolken am strahlend blauen Sommerhimmel.

Tief seufzend, den Kopf voller düsterer Gedanken, lehne ich mich ans Geländer und schaue Containerschiffen dabei zu, wie sie sich von Lotsen und Schleppern durch die Elbe navigieren lassen. Ein Anblick, der mir normalerweise das Herz wärmt, mich aber diesmal innerlich bibbern lässt.

Jetzt hilft nur noch eins.

"Paula, ich brauche deine Hilfe, kann ich vorbeikommen?", frage ich, nachdem ich mein Handy aus der Beuteltasche gefischt und meine beste Freundin angerufen habe.

Ich brauche jetzt dringend jemanden, der mich durch die Untiefen meiner akuten Krise navigiert. "Frau Dr. Peters droht, mich zu verklagen, wenn ich nicht pünktlich liefere."

Paula tut genau das, was beste Freundinnen in Momenten wie diesen tun sollten: Sie lädt mich zu sich nach Hause ein. "Was du jetzt brauchst, sind die drei Ts!", sagt sie. Ich weiß genau, was gemeint ist: ein Trost-Gespräch, dazu Trost-Essen und Trost-Rotwein.

Dass ich zu allem Überfluss gerade drohe auch in körperlicher Hinsicht aus den Fugen zu geraten, weil ich versuche, meine Krise durch Unmengen Chips und gesalzene Erdnüsse zu kompensieren, ignoriere ich. Denn Paulas Moules frites sind ein Traum! Auf diese Kalorien kommt es nun auch nicht mehr an.

Paula hegt eine große Sympathie für alles, was mit Frankreich zu tun hat, wohingegen ich seit einem Besuch in Paris nicht mehr ganz so begeistert bin. Was aber in erster Linie daran liegt, dass Stefan mir den Urlaub vermiest hat, weil er ständig über die Arroganz der Franzosen schimpfte. Genau wie über deren Politik, Filme und Lebensart. Savoir vivre und laissez faire sind eine Bedrohung für einen Mann, der nichts dem Zufall überlässt. Eigentlich sollte ich froh sein, dass ich ihn los bin.

Und das bin ich auch, irgendwie. Ich brauche keinen Mann, der mir beim Anblick des Eiffelturms erklärt, dass er sich ganz sicher nicht mit mir davor fotografieren lassen wird, weil er das kitschig und abgeschmackt findet. (Auf die Idee hätte ich vor fünf Jahren kommen können, da wäre mir einiges erspart geblieben.) Ich brauche einen Mann, der mich so nimmt, wie ich bin, der mir meine kleinen - jawohl! - kitschigen Wünsche nicht übel nimmt, sondern von den Augen abliest. Ohne Stefan bin ich besser dran, jawohl.

Leider weiß das vor allen Dingen mein Kopf.

Ich seufze und schüttle mich. Weg mit den trüben Gedanken - auf zu den drei Ts!

"Bon?", fragt Paula anderthalb Stunden später.

"Merveilleux!", lobe ich das leckere Essen, das meine beste Freundin mal eben so aus dem Ärmel gezaubert hat. Die frischen Miesmuscheln in Kräuter-Weißwein

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