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Ein Kuss ist längst nicht genug von Hayward, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.12.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Kuss ist längst nicht genug

Ein Kuss kann doch nicht schaden, oder? Als die ehrgeizige junge Reporterin Izzie einem sexy Fremden im Fahrstuhl begegnet, knistert es überraschend heiß. So heiß, dass Izzie plötzlich keine Lust mehr hat, immer die Vernünftige zu sein. Spontan gibt sie ihrem Verlangen nach und nimmt Alex' Einladung in sein luxuriöses Londoner Penthouse an. Aber kaum hat sie die Nacht mit ihm verbracht, ist nicht nur ihr Herz, sondern auch ihre Karriere in Gefahr. Denn schockiert begreift sie, dass Alex der geheimnisvolle Milliardär ist, über den sie eine Enthüllungsstory schreiben soll!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733707224
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 928 kBytes
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Ein Kuss ist längst nicht genug

1. KAPITEL

Was Glück anging, konnte sich Reporterin Isabel Peters aus Manhattan im Moment nicht beschweren. Sie hatte es tatsächlich geschafft, ein süßes Einzimmerapartment an der Upper East Side zu ergattern, das sie sich gerade so leisten konnte, und eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio um die Ecke gewonnen. Vielleicht würde sie sich so die überflüssigen acht Kilo vom Leib halten, die sie gerade verloren hatte. Und weil sie obendrein noch zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen war, hatte sie eine pikante Story über das Wettrennen um den Bürgermeistertitel an Land gezogen. Damit würde sie sich in der Medienwelt einen Namen machen.

Doch als sie durch die Flure der Londoner Büros von Sophoro eilte, ihre Karte auf den mahagonifarbenen Empfangstisch der makellos geschminkten Rezeptionistin knallte und verlangte, mit Leandros Constantinou zu sprechen, sagte ihr der Blick der hübschen Blondine, dass es nun vorbei war mit ihrer Glückssträhne.

"Ich fürchte, Sie haben ihn knapp verpasst, Miss Peters", erklärte die Dame kühl. "Mr Constantinou ist bereits auf dem Weg zurück in die Staaten."

Verdammt! Izzie spürte, wie sie in sich zusammensackte. Sie hatte völlig unter Strom gestanden, seit ihr Chef sie an diesem Morgen auf die wilde Hetzjagd quer durch London geschickt hatte. Und nun hatte sie ihn verpasst. Der Sophoro-Milliardär und CEO des Unternehmens hatte sich längst aus dem Staub gemacht. Izzie hatte den transusigen Taxifahrer zu Höchstleistungen angespornt, doch der mittägliche Verkehr Londons hatte ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Es fiel ihr schwer, sich ihre Enttäuschung nicht allzu sehr anmerken zu lassen. "Ach so", murmelte sie und ließ die Karte wieder in ihrer Handtasche verschwinden. "Wissen Sie zufällig, wohin genau er geflogen ist?"

"Dafür müssten Sie seine persönliche Assistentin kontaktieren", erklärte die Blondine und musterte sie herablassend. "Sie sitzt in der Hauptgeschäftsstelle in New York. Soll ich Ihnen ihre Nummer geben?"

"Vielen Dank, ich hab die Nummer." Izzie überlegte. "Wie lang ist es her, seit er London verlassen hat?"

"Mehrere Stunden", nuschelte die Empfangsdame und tat beschäftigt. Es war offensichtlich, dass sie Izzie loswerden wollte. "Tut mir leid, dass Sie umsonst gekommen sind."

Izzie warf ihr einen misstrauischen Blick zu. Hatte sie da nicht gerade ein verdächtiges Funkeln in den Augen der Blondine bemerkt?

Leandros Constantinou war berühmt für seine Ausweichmanöver, wenn die Presse hinter ihm her war. Saß er in diesem Moment womöglich seelenruhig in seinem Büro hier in London?

Nun, ihr blieb wohl nichts anderes übrig, als die Aussage der Empfangsdame zu akzeptieren. Ihr Flug zurück nach New York ging in exakt dreieinhalb Stunden, und Izzie hatte nicht vor, ihn zu verpassen.

Mit einem Nicken wandte sie sich um. James, ihr Chef, würde fluchen. Der Skandal, der Constantinous Software-Imperium bedrohte, würde bald publik werden. Und wenn NYC-TV es nicht schaffte, vorher ein Interview mit Constantinou zu führen, dann würde bald jeder Nachrichtensender im Land an seine Tür klopfen. Und dann hätten sie kaum mehr eine Chance auf die Rechte an der Story.

Seufzend eilte sie durch den Empfangsbereich auf die Glastüren zu, hinter denen sich der Aufzug befand. Ein Blick in die leeren gelangweilten Gesichter der Angestellten, die im großzügigen Aufenthaltsbereich ihrem Koffein- und Nikotinrausch frönten, sagte ihr, dass sie direkt in die Mittagspause geplatzt war. Nicht dass sie selbst keine Laster hätte. Ihre Vorliebe für gutes Essen ließ sie ständig mit den Pfunden kämpfen. Aber was blieb einer jungen Frau auch übrig, wenn die Mutter eine berühmte Hollywood-Diva und die Model-Schwester auf den Laufstegen der Welt zu Hause war? Kein Wunder, dass sie vor lauter Frust häufig zu viel in sich hineinstopfte. Bei so viel Perfektion in der eigenen Familie.

Der Klingelton

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