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Ein Kuss ist lange nicht genug Bianca Bd. 1707 von Wylie, Trish (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Kuss ist lange nicht genug

Ein unvergesslicher Kuss - der niemals wiederholt werden darf! Denn Neve, in einer zerrütteten Familie aufgewachsen, ist überzeugt: Liebe oder gar eine glückliche Ehe steht nicht in ihren Sternen. Vor zärtlichen Gefühlen ist sie gewarnt. Aber dann muss sie die drei Kinder ihrer Schwester hüten. Als sie deren neuen Nachbarn sieht, traut sie ihren Augen nicht: Es ist Brendon, dessen Kuss sie nie vergessen konnte. Und er springt nicht nur liebevoll als Ersatz-Daddy ein, sondern scheint auch entschlossen, Neve zu beweisen: Ein Kuss ist lange nicht genug!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862952762
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca 1707
    Größe: 183 kBytes
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Ein Kuss ist lange nicht genug

PROLOG

"Du sieht fantastisch aus, wow. Fast wie eine Prinzessin!"

Neve Delaney lächelte über die ehrfürchtige Miene ihrer jüngeren Schwester, die auf der Schwelle ihres Schlafzimmers stand. "Wirklich? Danke. Es ist schon erstaunlich, was drei Stunden Vorbereitung ausmachen können. Hast du Dads Abendessen fertig?"

Siobhan nickte, und ihr Pferdeschwanz wippte heftig auf und ab. Mit einem Satz warf sie sich auf Neves Bett. "Jepp. Ich werde nachher in mein Zimmer gehen und für die Schule lernen, bis du wieder da bist."

Das war ziemlich normal für ein siebzehnjähriges Mädchen. Doch Neve ahnte, dass es für ihre Schwester auch eine Flucht war. "Du könntest eine kleine Pause einlegen und mit Dad Fernsehen schauen. Ich bin sicher, er hätte nichts dagegen."

Siobhan verdreht die Augen, die ebenso grün waren wie die ihrer Schwester, und blickte an die Decke. "Er würde mich höchstens einen langweiligen Dokumentarfilm ansehen lassen. Da warte ich lieber in meinem Zimmer. Dann kannst du mir später alles erzählen." Sie legte ihren Kopf auf einen Ellbogen. "Wehe, du vergisst es. Du musst mich unbedingt wecken, falls ich eingeschlafen bin. Versprich es!"

"Das hat doch auch bis morgen früh Zeit."

"Wenn du es mir nicht gleich erzählst, kann ich bestimmt gar nicht schlafen." Siobhan zog einen Schmollmund.

Neve hob eine ihrer dunklen Brauen. "Hast du nicht gerade gesagt, ich solle dich wecken?"

"So richtig werde ich aber gar nicht schlafen können."

Neve runzelte die Stirn.

"Bitte", bettelte ihre kleine Schwester, "du musst unbedingt zu mir kommen und mir alles erzählen. Ich gehe nie auf Partys, für die man sich derart zurechtmachen muss."

Neve wandte sich um und betrachtete ihr Spiegelbild. Sie sah hinreißend aus, und das verdankte sie Siobhan. Wäre ihre modebewusste Schwester nicht gewesen, hätten ihr ein paar schicke Jeans und ein Hauch mehr Make-up als sonst voll und ganz gereicht. Doch Siobhan hatte sich damit nicht zufriedengegeben. Und es hatte sich gelohnt.

Neve umarmte die Schwester dankbar und verließ das Schlafzimmer. Ihr Herz schlug schneller bei dem Gedanken, was die anderen von ihrer Verwandlung halten mochten. Genau genommen gab es nur einen Menschen, den sie beeindrucken wollte. Einen einzigen Menschen, dessen Meinung wirklich zählte.

Seit sich Brendon McNamara am Anfang des neuen Universitätsjahres von seiner Freundin getrennt hatte, hatten die beiden immer mehr Zeit miteinander verbracht.

Er war der tollste Mann, den sie kannte. Es wäre wunderbar, wenn er sie ansehen und feststellen würde, dass sie ihm ebenfalls gefiel. Und sei es nur für einen einzigen Abend.

Mit dem Versprechen, Siobhan zu wecken, wie spät es auch sein mochte, nahm Neve ihren Mantel und stieg die Treppe hinab. Vorsichtig balancierte sie auf den höchsten Absätzen, die sie jemals getragen hatte, und ihre Gedanken wanderten zu dem einzigen anderen Mann, der zurzeit in ihrem Leben eine Rolle spielte. Ein Tablett mit Essen auf den Knien saß der im Wohnzimmer und sah sich irgendeinen Dokumentarfilm im Fernsehen an.

Neve schöpfte Hoffnung. Bestimmt würde ihr Vater sich heute die Zeit nehmen, ihr zu sagen, wie schön sie war, nachdem sie sich so viel Mühe gegeben hatte? Er würde sie ansehen und feststellen, dass sie erwachsen geworden war. Dass sie jetzt eine Frau war und nicht mehr der Wildfang, der sie die meiste Zeit ihres Lebens gewesen war.

Liebevolle Worte oder gar eine Umarmung wären zu viel verlangt. Aber irgendetwas, ein winziges Zeichen würde ihr schon reichen.

Doch ihr Vater blickte nicht einmal von seinem Essen auf, als sie das Wohnzimmer betrat.

"Ich gehe jetzt, Dad."

"In Ordnung. Sei um zwölf zurück."

"Komm schon Dad, es ist ein Ball! Ich werde erst nach eins wieder da sein." Neve versuchte, das Flehen in ihrer Stimme zu unterdrücken. "Aber ich komme auf direktem Weg nach Haus. Das verspreche ich

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