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Ein Liebesliebe für Jenny von Harlen, Brenda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Liebesliebe für Jenny

Jenny genießt den prickelnden Flirt mit dem faszinierenden Anwalt Richard Warren. Obwohl ihr Verstand sie warnt, noch einmal auf einen so blendend aussehenden Mann 'hereinzufallen'. Doch beim romantischen Sightseeing in Tokio kommen sie sich gefährlich nah - und dann singt er bei einem Karaokeparty nur für sie ein Liebeslied: Jenny wird schwach. Süße Stunden der Leidenschaft erlebt sie in seinen Armen. Als Richard ihr jedoch am nächsten Tag gesteht, dass er sich nie wieder fest binden kann, trifft Jenny eine überstürzte Entscheidung ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862959167
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 627 kBytes
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Ein Liebesliebe für Jenny

1. KAPITEL

Richard Warren hielt sich am Rand der Gruppe, die im TAKA-Hochhaus vor dem Sitzungssaal auf den Beginn des Aktionärstreffens wartete. Als Anwalt der Hanson Media Gruppe war er im Auftrag seiner Chefin Helen Hanson in Japan, um den Zusammenschluss von Hanson Media mit dem Branchenriesen TAKA auf den Weg zu bringen.

Auf Einladung von Thomas Taka, dem japanischen Vorstandsvorsitzenden, sollte er heute dabei sein, wenn die TAKA-Aktionäre über den Zusammenschluss der beiden Firmen abstimmten. Wenn alles nach Plan lief, konnten danach die Verträge ausgearbeitet werden, und in ein paar Wochen würde er wieder in Chicago sein.

Hoffentlich waren die Schwierigkeiten nach seiner Ankunft am Flughafen Tokios kein schlechtes Omen. Helen Hanson hatte hart dafür gearbeitet, die Firma ihres verstorbenen Mannes George vor dem Konkurs zu bewahren - und dabei ihren drei erwachsenen Stiefsöhnen wieder das Gefühl zu geben, für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen. Doch ohne die Hilfe von TAKA ließ sich die Hanson Media Gruppe nicht retten.

Richard Warren war sich seiner verantwortungsvollen Aufgabe dabei durchaus bewusst - doch als sein Blick auf die Frau fiel, die gerade an ihm vorbeiging, vergaß er alles andere.

Er musterte sie unauffällig und genoss im Stillen ihren Anblick. Sie war eine Klassefrau, von den hochhackigen Riemchenschuhen über die langen Beine, den kurzen Rock und die taillierte Seidenbluse bis zu dem eleganten Nackenknoten, zu dem sie ihr rotes Haar geschlungen hatte. Als sie sich umdrehte, sah er, dass ihr Gesicht hielt, was die Figur versprach - hohe Wangenknochen, volle, dezent geschminkte Lippen, große, tiefgrüne Augen.

Eine Traumfrau, ohne Frage. Außerdem kam sie ihm seltsam bekannt vor, obwohl er ziemlich sicher war, sie noch nie gesehen zu haben.

Sie goss sich an der für die Aktionäre aufgestellten Erfrischungstheke einen Kaffee ein und setzte die Tasse an die Lippen. Für einen Sekundenbruchteil trafen sich ihre Blicke, doch bevor Richard reagieren konnte, war der Moment vorüber.

Völlig unverhofft spürte er heftiges Verlangen. Wie lange war es her, dass eine Frau ihn fasziniert hatte? Diese hier weckte eindeutig sein Interesse.

Er wollte gerade auf sie zugehen, als jemand ihn ansprach.

"Mr. Warren?"

Verärgert über die Unterbrechung, zwang sich Richard dennoch zu einem Lächeln und drehte sich um. "Ja, das bin ich."

"Mein Name ist Yasushi Nishikawa", stellte sich der junge Japaner vor, verbeugte sich und überreichte Richard mit beiden Händen eine Visitenkarte.

Richard las sie sorgfältig, bevor er sie in seine Jacketttasche steckte. Noch ein hilfsbereiter TAKA-Angestellter, dessen Namen er sich nun merken musste. Er zog seine eigene Karte hervor und überreichte sie ebenso zeremoniell.

"Ich habe die Ehre, bei dieser Versammlung für Sie zu dolmetschen", erklärte Yasushi.

Richard nickte. " Arigato." Danke.

Der Dolmetscher lächelte. "Sie lernen unsere Sprache."

"Leider kann ich nur ein paar Worte", gab Richard zu. Beim Frühstück hatte er sich aus seinem Sprachführer außerdem Guten Morgen , Entschuldigung und Ich verstehe Sie nicht eingeprägt, wobei er Letzteres in den nächsten Wochen vermutlich am häufigsten brauchen würde.

"Aber es ist ein guter Anfang", meinte Yasushi. "Was die Fusion angeht, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass der Verhandlungsbeginn sich verzögern wird."

Es würde also nicht alles nach Plan laufen.

"Mr. Tetsugoro musste wegen eines Todesfalls in der Familie überraschend die Stadt verlassen", erklärte Yasushi. "Er lässt sich vielmals entschuldigen und wird spätestens am Montag zurück sein."

Natürlich konnte man ihm deshalb keinen Vorwurf machen, doch Richard wusste, dass Helen über diese Neuigkeit nicht erfreut sein würde. Für sie stand immerhin die Zukunft der Hanson Media Gruppe auf dem Spiel. Am liebsten hätte Richard

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