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Ein pikanter Deal von Yates, Maisey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein pikanter Deal

'Verschlägt Ihnen mein Angebot die Sprache oder ist es mein Charme?' Empört mustert Julia den Mann neben sich. Was bildet dieser Ferro Calvaresi sich ein? Erst entführt ihr sexy Erzrivale sie in seiner Limousine, dann will er, dass sie zusammenarbeiten - und nun flirtet er auch noch mit ihr! Leider könnte ihr ohne Ferro tatsächlich ein Milliardenauftrag entgehen. Nur deswegen ist die Unternehmerin zu Verhandlungen bereit. Julias Wangen glühen vor Aufregung, als der Wagen die Tore seiner Villa passiert. Doch ihr wird noch heißer, als Ferro die pikanten Details des Deals verrät ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 31.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733701543
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 789 kBytes
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Ein pikanter Deal

1. KAPITEL

"In Bezug auf Design und Nutzerfreundlichkeit ist unser neues Betriebssystem der Konkurrenz meilenweit voraus." Julia Anderson drehte sich um und zeigte auf eine HD-Leinwand hinter sich, wo die Benutzeroberfläche ihres Computerbildschirms dargestellt war - für Tausende von Zuschauern im Publikum und Millionen von ihnen, die die Präsentation weltweit vor dem Fernseher und im Internet verfolgten. "Es ist übersichtlich, leicht zu bedienen und ansprechend gestaltet, weil wir wissen, dass dies unseren Kunden wichtig ist. Technologie sollte sich nicht nur auf Leitungen und Leistungen konzentrieren, sondern vor allem auf Menschen."

Sie lächelte für die Kameras und wusste, wie gut sie an ihrem großen Tag aussah. Gott sei Dank hatte sie einen persönlichen Stilberater, einen Friseur und ein Make-up-Team, die sich um sie kümmerten. Auf sich selbst gestellt war sie, was Styling betraf, ein hoffnungsloser Fall. Doch mit Hilfe einer Armee von Profis, die alles daransetzten, Julia ins rechte Licht zu rücken, konnte sie der Welt - und heute war es wortwörtlich die Welt - selbstbewusst gegenübertreten.

"Das Design ist jedoch nicht alles." Julia holte noch einmal tief Luft und blickte konzentriert auf ihren Computerbildschirm. "Das Wichtigste ist Sicherheit. Die neue Firewall unseres Betriebssystems ist sicherer als alle anderen auf dem Markt. Sie ist in der Lage, komplizierteste Arten von Viren zu finden und unschädlich zu machen. So sind ihre persönlichen Daten bestens geschützt."

Der Bildschirm ihres Computers flackerte plötzlich auf, und ein Video öffnete sich. Erst war es nur klein, doch dann vergrößerte es sich so sehr, dass es schließlich den gesamten Monitor einnahm. Julia erstarrte. Alle Augen waren auf sie und die übergroße Leinwand hinter ihr gerichtet. Denn auch dort war das Video deutlich zu sehen.

"Sicher? Ich finde das keine sehr passende Beschreibung für Ihr System, Miss Anderson. Vielleicht ist es sicher, weil sich kein Hacker für Anfalas-Produkte interessiert. Jeder Nutzer, der etwas von sich hält, verwendet Datasphere. Und damit kann er sich dann direkt in Ihr Betriebssystem einhacken."

Julia fühlte, wie sich eine seltsame Hitze auf ihrer Haut ausbreitete. Von ihrem Hals bis zu ihrem Gesicht. Ferro Calvaresi war ein unglaublicher Quälgeist. Obwohl sie gerechterweise zugeben musste, dass sie sich ihm gegenüber nicht besser verhielt. Und auch nicht Scott Hamlin gegenüber, der von Ferro ebenso genervt war wie Julia selbst. Im Grunde genommen waren sie einfach drei Technikgenies, die einander das Leben schwer machten. Doch das hier ging zu weit.

Ferros makelloses Gesicht beherrschte mittlerweile nicht nur den Bildschirm, sondern die gesamte Produktpräsentation. Mit einem selbstgefälligen Lächeln wies er Julia und ihr Publikum nochmals auf die Schwächen der Firewall hin.

"Sie verkörpern nicht unbedingt einen durchschnittlichen Hacker, Mr Calvaresi", entgegnete Julia und versuchte ruhig zu bleiben. Doch ihr war schmerzhaft bewusst, dass man sie soeben vor den Augen der gesamten Welt gedemütigt hatte. Die Vorstellung ihres neuen OS-Betriebssystems war die Nachricht des Tages. So wie die Vorstellung jedes neuen Anfalas-Produktes die Nachricht des Tages war. Und Ferro hatte alles ruiniert. "Man braucht einen Abschluss als Informatiker, um Datasphere überhaupt zum Laufen zu bringen. Anfalas-Computer hingegen sind für jeden Nutzer zu verstehen."

"Und Ihr Nutzer wurde soeben gehackt. Ich frage mich, was Ihr Computer so über Sie preisgibt. Vielleicht ein paar Kontoinformationen, auf die ich zugreifen könnte?"

Julia gab den Technikern mit einer heftigen Handbewegung zu verstehen, dass sie die Verbindung zwischen dem Computer und der Leinwand kappen sollten. Augenblicklich ging das Licht der Leinwand aus, und auch Ferros Stimme war für das Publikum plötzlich nicht mehr zu vernehmen. Nur Julia konnte ihn auf ihrem Laptop noch hören

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