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Ein Sommer voller Liebe von Wiggs, Susan (eBook)

  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Ein Sommer voller Liebe

Susan Wiggs Träume von dir Ohne Begleitung zu einem Klassentreffen gehen? Das ist die Hölle für Twyla. Aber was wäre, wenn sie einfach Rob Carter, den ihre Freunde ihr auf der Junggesellenauktion ersteigert haben, mitnehmen würde? Linda Winstead Jones A Week till the Wedding Daisys große Liebe Jacob ist zurück und er bittet sie, für seine kranke Großmutter, das glückliche Paar zu spielen. Ein gefährliches Spiel, denn Jacob darf nie erfahren, wie Daisy wirklich fühlt. Beverly Barton Eine sinnliche Affäre CeCe ist süß, privilegiert und aus gutem Hause - und Gardner braucht sie, um sich für das zu rächen, was ihre Familie ihm angetan hat. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass er sein Herz an sie verlieren könnte ... Laura Wright Mein sexy Nachbar Trent muss heiraten, sonst verliert er sein Erbe. Seine unscheinbare Nachbarin wäre die perfekte Kandidatin. Aber wie macht man einer Frau, mit der man noch nie gesprochen hat, einen Heiratsantrag? Der Liebe kann man nichts vorspielen und keine Schnippchen schlagen. In vier wunderbaren Geschichten zeigen uns die New York Times Bestseller-Autorinnen Susan Wiggs, Linda Winstead Jones, Beverly Barton und Laura Wright wie unberechenbar schön die Liebe ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956499197
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 703 kBytes
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Ein Sommer voller Liebe

1. KAPITEL

L iebes, du brauchst einen Mann", sagte Mrs. Duckworth.

"Ich brauche was?"

"Einen Mann, du weißt schon. Ein großes männliches Wesen mit breiten Schultern und vielen Muskeln."

Twyla McCabe nahm den Stielkamm und trennte geschickt eine von Theda Duckworths silbernen Strähnen ab. "So einen hatte ich mal, er hat mir überhaupt nicht gutgetan. Jetzt habe ich einen Hund."

Mrs. Duckworth gestikulierte in Richtung der anderen Kundinnen im Salon. "Wir Frauen hier haben das besprochen, Herzchen. Es ist Zeit, dass du dir einen Mann suchst", sagte sie betont geduldig.

Twyla beugte sich über den Frisierstuhl und begutachtete Mrs. Duckworths Haaransatz. "Süße, ich glaube, wir haben die Lavendeltönung zu lange einwirken lassen. Warum sollte ich mir den Ärger antun?"

Mrs. Duckworth fing Twylas Blick in dem großen runden Frisierspiegel auf. Ihr erstauntes Blinzeln beirrte die pensionierte Lehrerin nicht im Geringsten.

"Damit er dich auf das zehnjährige Klassentreffen begleitet", sagte Mrs. Duckworth mit ernster Stimme.

Twyla tauchte den Kamm in die Edelstahlschüssel mit dem Lösungsmittel. "Diep", wandte sie sich an die Nagelpflegerin, "du solltest das Klassentreffen doch nicht erwähnen! Mein Entschluss steht fest."

Diep Tran lackierte Mrs. Spinellis Fingernägel. "Ich habe kein Wort darüber verloren", sagte sie, ohne aufzublicken.

"Aber du hast allen die Einladung gezeigt, nicht wahr?", fragte Twyla und spürte, wie ihr die Schamesröte ins Gesicht stieg.

"Ein Bild von dir mit Krone, das musste ich allen zeigen", sagte Diep ungerührt und beugte den Kopf tiefer über die Hand ihrer Kundin. Mit einem extrafeinen Pinsel lackierte sie eine winzige Melonenscheibe auf jeden Nagel. Was Nail Art betraf, machte ihr keiner etwas vor. Diep Tran war die Georgia O'Keeffe der Nagellackkünste. Sie erfüllte ihren Kundinnen sämtliche Wünsche von anatomisch korrekten griechischen Göttern bis zu dem Schriftzug "Es ist aus!" in Druckbuchstaben. Seit sie im Salon arbeitete, lief das Geschäft noch besser, und inzwischen gab es viele Stammkundinnen, die regelmäßig zur Maniküre kamen. Nur leider musste sie ihre Nase andauernd in die Angelegenheiten anderer stecken.

Twyla wunderte sich immer noch, dass ihre ehemaligen Klassenkameraden der Hell Creek Highschool sie aufgespürt hatten. Nach allem, was passiert war, hatte sie niemandem in ihrem Heimatort erzählt, wo sie hingezogen war. Aber irgendwie hatte die Einladung zum Klassentreffen ihren Weg durch Wyoming zu ihr gefunden.

"Wie oft kriegen wir dich schon mit Krone auf dem Kopf zu sehen, Herzchen?", fragte Mrs. Duckworth schmunzelnd. Unter ihrem roséfarbenen Umhang mit dem paillettenbesetzten Salonlogo - einem Paar roter Schuhe - zog sie den Newsletter des Organisationskomitees hervor. Den Titel zierten ein Bild der Hell Creek Highschool und eine Fotomontage der Schüler des Jahrgangs von vor zehn Jahren.

Mein Gott, was waren wir jung! dachte Twyla mit Blick auf die Titelseite. Die Schulabgänger lachten voller Selbstvertrauen und Zuversicht, sie sahen jung und stark aus. Ihre jugendlichen Gesichter strahlten vor Freude auf die unbegrenzten Möglichkeiten, die vor ihnen lagen.

Diese Jugendlichen hatten ihr Leben noch vor sich. Jeder Einzelne von ihnen war überzeugt, ihm gehöre die Zukunft.

Das größte Foto in der Mitte zeigte eine sehr viel jüngere Twyla mit einer funkelnden Tiara im Haar und Arm in Arm mit einem jungen Mann, der sie voller Bewunderung ansah. Sein Gesichtsausdruck verriet nicht, was die Jahre, die auf diesen Tag folgen sollten, bringen würden.

Twyla schämte sich beinahe dafür, wie lebhaft ihre Erinnerungen an den Abend waren. Jenen Abend, als sie genau zu wissen schien, wie ihr Leben verlaufen würde, als ihre Träume sie weit über die Kleinstadt in Wyoming, in der sie geboren und aufgewachsen war, hinaustrugen.

So viel zu dem Mä

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