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Ein Sommer voller MILFs Erotische Geschichten von Melisander, Bente (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Ein Sommer voller MILFs

Sie sind ganz normale Frauen, Mütter, Nachbarinnen. Trotzdem (oder gerade deshalb?) wecken sie das Interesse der Männer. Von Jungs, die mit gleichaltrigen Mädchen nicht viel anfangen können, von jungen Männern, die von Erfahrung profitieren wollen. Und von verheirateten Männern, die es mit der Treue nicht so genau nehmen. 'Ein Sommer voller MILFs' - das sind erotische Geschichten um junge Mütter und reife Frauen von nebenan, die genau wissen, was sie wollen; Geschichten um Sehnsucht nach Erfüllung, die nur echte Frauen liefern können.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 116
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743879386
    Verlag: BookRix
    Größe: 357 kBytes
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Ein Sommer voller MILFs

Die ungezähmte Wilde

1.

"Ich wünsch dir viel Spaß", sagte er und gab ihr einen Kuss. Sie trug über der schwarzen Hose dieses tief ausgeschnittene weiße Oberteil, das er so an ihr liebte. Diesmal jedoch nicht für ihn, sondern für ihre Kollegen.

"Warte nicht auf mich", antwortete sie und ging zur Tür. Über ihrem Arm trug sie eine dünne Jacke. Sie ging auf das Sommerfest ihres Betriebs. Sabrina arbeitete als Assistentin des Geschäftsführers eines mittelständischen Unternehmens, das als Zulieferer für die Automobilindustrie mit Luftfiltern und anderen Bauteilen viel Geld verdiente. Sabrina war 31 und Tim war ein bisschen stolz darauf, dass man ihr weder das Alter, noch das Kind ansah. Er zeigte sich gerne mit ihr. Manchmal kam er sich vor wie der Rodeoreiter, der ein wildes Pferd gezähmt hatte. Er kannte ihre Vorgeschichte, wusste, dass sie sich in vielen Betten ausgetobt hatte. Aber sie war bei ihm geblieben, hatte sich in seinen Stall gestellt und ließ sich ab und zu von ihm reiten, auch wenn es, was er zugeben musste, seit Mariellas Geburt etwas weniger geworden war.

Er sah ihr nach, wie sie ins Treppenhaus verschwand, ihm noch einen Kussmund zuwarf. Aus der Hosentasche ragte ihr Handy. Schon so oft hatte er sie darum gebeten, es tiefer in die Hose zu stecken, doch sie hatte gemeint, die Hosentasche sei zu kurz. Und in die Handtasche wollte sie es nicht legen, weil sie es dort nicht fand. Und dass sie das Handy in der Hosentasche trug, habe nichts damit zu tun, dass sie aus Versehen häufiger mal die zuletzt gewählte Nummer anrief, das läge daran, dass sie keinen Sicherheitspin eigenstellt hatte, weil sie den immer vergaß. Tim hatte es aufgegeben, mit ihr zu diskutieren. Das half nie bei Sabrina.

Tim hörte ihre leichten Schritte im Treppenhaus, und bevor er der Versuchung nachgeben konnte, einen letzten Blick durch das Fenster auf die Straße zu werfen, rief seine Tochter nach ihm.

Wie sehr Sabrina noch ihre Vergangenheit nachhing, machte Tim auch daran fest, dass sie noch immer kein Facebook-Konto hatte, damit keiner ihrer verflossenen Liebhaber die Gelegenheit bekam, sie zu kontaktieren und private Details aus ihrem neuen Leben zu erfahren. Ihrem besseren Leben, dem Leben mit Tim, einer Tochter und einer gemeinsamen Wohnung zu einer Miete, die sie sich gerade so leisten konnten.

Niemand sollte sie durch Nachrichten und Fotos an die Zeit erinnern, so interpretierte Tim ihre Weigerung, in der sie sich ausprobiert hatte. Sich und ihre Wirkung auf Männer. Die Zeit, bevor er sie gezähmt hatte. Mit allen Konsequenzen.

2.

Sie rief um zehn an, ein bisschen betrunken, so schien es. Tim hatte es sich auf der Couch gemütlich gemacht, nachdem er Mariella ins Bett gebracht, ihr eine Geschichte vorgelesen und das Licht ausgemacht hatte.

"Ich bleib noch ein bisschen, okay?", nuschelte Sabrina und im Hintergrund konnte Tim hören, wie Männer lachten und sein Magen zog sich zusammen. Musik wummerte. Wieder Männerstimmen. Waren diese Partys nicht immer berüchtigt für Grenzüberschreitungen? Tim vertraute seiner Frau, weil es das Einzige war, das ihm blieb. Sie war doch über solche Momente hinweg, oder? Schwach werden. Was bedeutete das schon, wenn man verheiratet war und Kinder hatte? Tim war nie schwach geworden in all den Jahren.

"Alles gut", sagte er. "Mariella schläft."

Er hörte ein Rauschen, dann ein Kichern, wieder Rauchen, als ob sich etwas auf das Mikrofon legte. "Was sagst du?", nuschelte sie ins Telefon.

"Nichts, alles gut."

"Also, bis später."

Die Verbindung brach ab. Tim ließ das Handy sinken. Den Rest des Abends zappte er ziellos durch das Fernsehprogramm und versuchte, den Gedanken an die Party zu verdrängen. Wen kannte er? Die Mechaniker? Die Buchhaltung? Keinen wirklich richtig. Aber er wusste, dass unter den vielen Mitarbeitern viel

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