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Ein Traum am Kaminfeuer Roman von Clements, Abby (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.10.2014
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Ein Traum am Kaminfeuer

Merry Kissmas! Amelia hat einen Traum: mit ihrem Mann Jack im eigenen gemütlichen Cottage auf dem Land vor dem Kaminfeuer sitzen. Die Realität sieht leider anders aus: Das Paar bewohnt eine winzige Wohnung in London. Doch plötzlich erhalten sie die Chance, ein heruntergekommenes Cottage am Rande eines bezaubernden Dorfes in Kent zu kaufen, und greifen spontan zu. Ihr neues Heim erfordert allerdings weitaus mehr Arbeit als gedacht. Es droht gar, ihre Ehe zu sprengen, denn bei den Renovierungsarbeiten lernt Amelia durch die Geschichte des Hauses ganz neue Dinge über die Liebe. Und während Weihnachten unaufhaltsam näher rückt, muss sie sich schließlich fragen, ob ihr Kaminfeuertraum jemals wahr werden wird. Abby Clements arbeitete in einem Verlag, bevor sie sich selbst dem Schreiben widmete. Sie lebt mit ihrem Verlobten im Norden von London und liebt gemütliche Sonntage, Achtzigerjahre-Filme und Dackel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 20.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641149116
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: Amelia Grey's Fireside Dream
    Größe: 611 kBytes
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Ein Traum am Kaminfeuer

2. K apitel

13 B A ddison R oad

Zu verkaufen:

Zwei-Zimmer-Wohnung in der dynamischen Gegend des Broadway Market in Hackney. Schlafzimmer, modernes Wohnzimmer, Küche, Bad. Idealer Erstkauf.

Samstag, 4. Mai

Ich erwachte vom Lärm der Händler, die auf der Straße ihre Stände aufbauten. Sie plauderten miteinander und sprachen lauter, um die Aufbaugeräusche zu übertönen. Jack schlummerte noch selig neben mir.

Sonnenstrahlen drangen durch die Metalljalousien vor unseren Schlafzimmerfenstern, Dexter miaute mir ins Gesicht, die Augen weit aufgerissen. Es war bestimmt erst kurz nach sieben. Ich fütterte den Kater, machte mir eine Tasse Kaffee und schlüpfte wieder unter die Decke. Dann stopfte ich mir ein paar Kissen in den Rücken und schaltete mein iPad ein. Mein Finger fuhr auf die vertraute Stelle der Immobilien-App.

Wonach suchte ich wirklich? Auf dem Land leben, hatte ich geschrieben.

Vielleicht hatten wir uns zu sehr auf London konzentriert und damit eingeschränkt. Schließlich waren wir beide nicht mehr besonders wild auf ein Nachtleben direkt vor unserer Haustür.

Ich veränderte die wichtigsten Suchkriterien und erweiterte meinen Suchbereich. Jack rührte sich ein bisschen neben mir, und er legte schläfrig die Hand auf mein Bein und ließ sie dort liegen. Ich lächelte, weil mir seine Berührung so tröstlich vorkam, und legte instinktiv die Hand auf die seine. Vielleicht hatte er recht: Die Sommerferien tauchten bestimmt alles in ein neues Licht. Aber bis dahin konnte es doch nicht schaden, sich ein bisschen umzusehen, oder?

Ich fuhr mit dem Finger über Bilder von Cottages mit Reetdächern und Häusern im Tudorstil inmitten der weiten grünen Wiesen von Kent und Surrey - Gärten mit Rosensträuchern und Jasmin, Badezimmer mit Eichenbalken und weißen, flauschigen Handtüchern, Küchen, dekoriert mit bunt gemusterten Stoffen im Landhausstil.

Schließlich klickte ich eines der Fotos an, um es zu vergrößern. Es zeigte ein reetgedecktes Cottage in Chilham, einem hübschen kleinen Dorf mit einem Schloss neben dem Hauptplatz, einem Teeladen und einem Pub, dem White Horse. In der Nähe gab es einen Bahnhof. Jack und ich würden also mit der Bahn zur Arbeit fahren können. Eine weitere Stunde Zugfahrt war doch zu verkraften, wenn wir ansonsten mit Vogelgezwitscher aufwachten und uns im Sommer auf Liegestühlen in einem großen Garten entspannten.

Jack kuschelte sich an mich. Er wirkte sehr entspannt und zufrieden. Hoffentlich wachte er jetzt nicht auf. Ich lag hier neben ihm und erträumte mir eine Zukunft für uns beide, ohne mit ihm darüber gesprochen zu haben. Er drehte sich um und begann leise zu schnarchen. Ich konzentrierte mich wieder auf mein iPad und sah mir die Details von zwei weiteren Häuschen in Kent an, unweit des Ortes, in den meine Mum vor Kurzem gezogen war, um dort ihren Ruhestand zu verbringen.

Man konnte doch mal eine kleine Landpartie unternehmen und diese Häuser in Augenschein nehmen, oder?

"Kent?", fragte Jack beim Frühstück. Heute gab es Eggs Benedict bei uns.

"Ja, ich habe da ein paar Cottages gesehen, die ganz gut aussahen. Ich dachte, wir könnten uns einen kleinen Eindruck verschaffen, was dort so geboten wird." Ich nippte an meinem Orangensaft.

"Meinst du wirklich?", fragte Jack mit gerunzelter Stirn "Ich dachte, wir wären in London ziemlich verwurzelt."

"Ich weiß. Mir ging's genauso. Aber du solltest mal sehen, was wir ein bisschen außerhalb für unser Geld bekommen würden. Für den Preis dieser Wohnung könnten wir ein ganzes Haus haben. In einer Entfernung, die man noch gut mit der Bahn bewältigen kann. Es würde sich also nicht auf unsere Arbeit auswirken. Wir hätten Zeit im Zug, um die Zeitung oder E-Mails zu lesen. Und auf der Rückfahrt könnten wir uns auf unser gemütliches, geräumiges Zuhause freuen."

Jack stocherte in den Eiern auf s

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