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Ein Traumteam von Broadrick, Annette (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.05.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Traumteam

Heirate mich! Als Brad diese Worte ausspricht, spürt Rachel, dass sie dem großen Glück ganz nah ist. Seit acht Jahren liebt sie diesen Mann, ihren Boss, der oft so misstrauisch ist und so hart arbeitet. Und so sagt Rachel Ja - auch wenn sie weiß, dass Brad noch nicht gelernt hat, an die Liebe zu glauben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 23.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733757311
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2014 kBytes
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Ein Traumteam

1. KAPITEL

Wo ist sie bloß?

Brad Phillips warf den Telefonhörer auf die Gabel. Rachel Wood ging nicht an den Apparat. Stattdessen lud ihre fröhliche Stimme ihn ein, seinen Namen und seine Nummer auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen. Aber beides hatte sie längst. Er war ihr Boss, und sie sollte seit Stunden im Büro sein.

Ungeduldig schob Brad seinen Stuhl vom Schreibtisch zurück, stand auf und lief im Zimmer auf und ab. Rachel arbeitete seit acht Jahren bei ihm. Er erinnerte sich an kein einziges Mal, wo sie ihn nicht angerufen hatte, wenn es später wurde.

Was war passiert?

Brad blickte auf seine Armbanduhr. Normalerweise saß Rachel schon an ihrem Schreibtisch, wenn er gegen halb acht in seiner Firma eintraf. Also war sie seit mehr als zwei Stunden überfällig. Dafür konnte es nur eine Erklärung geben: Sie musste auf dem Weg ins Büro einen Unfall gehabt haben.

Zwei Mal hatte er inzwischen zum Telefon gegriffen, um alle Krankenhäuser in der Umgebung von Dallas, Texas, anzurufen. Doch im letzten Moment hatte er sich anders besonnen. Der Verstand sagte ihm, dass es noch zu früh war, um in Panik zu geraten. Sicher gab es eine völlig logische Erklärung dafür, weshalb Rachel sich nicht gemeldet hatte. Doch leider fiel ihm keine ein.

Seine Gegensprechanlage summte, und Brad eilte zu seinem Schreibtisch zurück.

"Ja?"

"Ich wollte Sie nur daran erinnern, dass Sie um zehn eine Besprechung mit Arthur Simmons haben", sagte seine Sekretärin.

"Danke, Janelle", antwortete er. Ein Besprechung mit Arthur Simmons ohne Rachel als Stütze hatte ihm gerade noch gefehlt. Simmons war ein wahres Genie, was Zahlen und Finanzstrategien betraf. Brad war heilfroh, dass er dem Mann die Leitung der Buchhaltung von Phillips Construction Company übertragen hatte.

Doch leider war Arthur auch einer der langweiligsten Männer, die er kannte. Deshalb brauchte er Rachel. Sie merkte sofort, wenn er Simmons' langatmiges Gerede endgültig leid war, und brachte die Unterhaltung zum Abschluss, ohne den Mann zu kränken.

Wenn Rachel die nächste Viertelstunde nicht auftauchte, wäre er gezwungen, die umständlichen Erklärungen über den letzten Finanzbericht allein über sich ergehen zu lassen. Die Zahlen waren wichtig. Brad war der Letzte, der deren Bedeutung leugnen würde. Aber er hätte es vorgezogen, die Unterlagen allein durchzusehen.

Vielleicht lag es an Simmons' Verhalten, dass er ihm auf die Nerven ging. Der Mann stammte aus einer reichen, angesehenen Familie irgendwo im Osten. Obwohl sie ungefähr gleichaltrig waren, hätten die beiden Männer nicht unterschiedlicher sein können. Brad war auf die harte Tour nach oben gekommen. Er war ein Straßenjunge gewesen, dem es gelungen war, mit kaum mehr als seinen bloßen Händen und der Ermutigung eines Mannes, der an ihn glaubte, ein Multimillionen-Baugeschäft aufzubauen.

Simmons hatte dagegen die richtigen Privatschulen besucht und seinen Abschluss an einer angesehenen Universität im Osten der Vereinigten Staaten gemacht.

Brad war kein bisschen neidisch auf den Mann. Ihre unterschiedliche Herkunft unterstrich einfach, dass sie nichts gemeinsam hatten - abgesehen von dem Ziel, die Firma zum Erfolg zu führen.

Brad kehrte an seinen Schreibtisch zurück und fuhr nervös mit den Fingern durch sein Haar. Er brauchte seine Assistentin, und zwar sofort. Nie würde er den Tag vergessen, an dem er sie eingestellt hatte. Damals wäre er nicht im Traum auf den Gedanken gekommen, dass es die klügste Entscheidung seines Lebens war.

Brad war fünfundzwanzig gewesen und hatte versucht, seine junge Firma durch harte Arbeit aufzubauen. Meistens hatte er im Bauwagen gleich neben der Baustelle geschlafen.

Er hatte eine gute Arbeitskolonne besessen. Aber niemand hatte eine Ahnung von den Büroarbeiten gehabt, er selbst eingeschlossen.

Dann hatte er den Zuschlag für ein Multiplex im nördlichen Dalla

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