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Ein unwiderstehliches Angebot von Clair, Daphne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Ein unwiderstehliches Angebot

Zum Greifen nah ist Shannons größter Traum - wenn sie nur einen reichen Sponsor hätte, um ihr Filmprojekt zu realisiere Da steht eines Tages Mann Devin vor der Tür. Seit dem tragischen Verlust ihres Babys geht das Paar getrennte Wege: Ihre Liebe scheiterte an dem Schmerz um das verlorene Glück. Jetzt macht Devin ihr ein verführerisches Angebot: Wenn Shannon zu ihm zurückkehrt, will er ihren Film finanzieren. Für ihn kein. Problem, denn er schwimmt im Geld! Es ist Erpressung, und Shannon fällt nur ein Mittel ein, um zu verhindern, dass ihr Herz gebrochen wird: zusammen leben - Ja, Sex - Nein...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864947629
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 367 kBytes
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Ein unwiderstehliches Angebot

1. KAPITEL

"Shannon, Schätzchen, ich gratuliere dir! Du hast einen großartigen kleinen Film gedreht."

Shannon Cleary wandte sich dem Mann zu, der sie angesprochen hatte und sie nun überschwänglich auf die Wangen küsste. "Danke Lloyd! Ich hoffe, du schreibst das auch in deiner Besprechung. Immerhin liest die Hälfte der Bevölkerung deine Filmkritiken."

"Natürlich Schätzchen. Ich habe schon immer gesagt, du seist eine der vielversprechendsten Regisseurinnen Neuseelands." Lloyd blickte an ihr vorbei. "Entschuldige, da drüben ist jemand, den ich sprechen muss ..." Er klopfte ihr auf die Schulter und verschwand in der Menschenmenge, die das Foyer von Aucklands modernstem Kino füllte.

Shannons Begleiter Craig Sloane legte ihr den Arm um die Taille und flüsterte ihr ins Ohr: "Lloyd ist ein großartiger kleiner Wichtigtuer!"

Sie lachte hellauf, aber das Lachen verging ihr, als ein dunkelhaariger Mann sich umwandte und sie eindringlich betrachtete.

Ihr Herz schien einen Schlag lang auszusetzen, und nur mühsam wandte sie den Blick ab. Dabei sah sie sich in einem der vielen Spiegel und stellte fest, dass man ihr den gerade erlittenen Schock anmerkte. Ihr Gesicht war blass geworden, und ihre grünen Augen wirkten übergroß und viel dunkler als sonst.

Plötzlich hörte sie eine tiefe, vertraute Stimme. "Guten Abend, Shannon!"

Die Leute, mit denen sie sich bis dahin unterhalten hatte, ließen sie nun allein, abgesehen von Craig, der sie fester umfasste, wofür sie dankbar war, weil ihr die Knie weich geworden waren.

Shannon blickte auf und erwiderte bemüht gleichmütig: "Guten Abend, Devin! Was machst du denn hier?"

Er zog die dunklen Brauen hoch. "Was wohl? Ich habe mir natürlich den Film angesehen. Es ist dein erster abendfüllender Spielfilm, stimmt's?"

"Ja", bestätigte sie kühl. "Ich hoffe, er hat dir gefallen."

Prüfend sah er sie an, als würde er eine versteckte Bedeutung hinter den höflichen Worten vermuten, dann lächelte er flüchtig. "Sehr sogar. Sie waren auch sehr gut", lobte er Craig.

Dieser spielte in dem Film Im Herzen der Wildnis die Hauptrolle: einen jungen Mann aus der Stadt, der sich in der Wildnis verirrt und dort seine Stärken und Schwächen entdeckt.

"Ja, Craig ist großartig." Shannon lächelte den jungen Schauspieler strahlend an. "Ich hatte Glück, mit ihm als Hauptdarsteller arbeiten zu dürfen."

Man sah ihm an, wie erfreut er über dieses Lob aus berufenem Mund war. "Danke, meine Liebe. Ich fand es großartig, dich als Regisseurin zu haben." Freundschaftlich küsste er sie auf den Mund.

Devins dunkle Augen wirkten plötzlich kalt und hart wie Granit. "Möchtest du mich deinem Begleiter nicht endlich vorstellen, Shannon?"

"Craig, darf ich dich mit Devin Keynes bekannt machen?", sagte sie schicksalsergeben.

"Hallo!" Craig schüttelte Devin die Hand. "Sind Sie einer von den Keynes', denen die vielen Druckereien gehören?"

"Richtig. Außerdem bin ich Shannons Ehemann."

"Exehemann", verbesserte Shannon ihn sofort.

Verwirrt blickte Craig von Devin zu ihr.

"Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir uns haben scheiden lassen", bemerkte Devin schroff.

"Trotzdem sind wir nicht mehr verheiratet", rief sie ihm Gedächtnis. Ihr Ton klang schärfer, als sie beabsichtigt hatte.

"Dem Gesetz nach sind wir das sehr wohl noch, meine Liebe."

"Das lässt sich mühelos ändern, Devin."

"Ach, möchtest du einen anderen heiraten?", erkundigte er sich spöttisch.

"Nein, darum geht es nicht", antwortete sie ausweichend.

Bevor er nachhaken konnte, worum es ihr ging, eilte eine junge Frau mit leuchtend rot gefärbtem Haar und Ringen in Ohren, Nase und den Augenbrauen zu ihnen und umarmte sie, Shannon. "Ich gratuliere dir zum Erfolg! Du machst, wie man so hört, demnächst einen eigenen Spielfilm?"

"Ich hoffe es zumindest." Shannon hatte geplant, den nächste

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