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Ein Weihnachtsbaum unter den Sternen (Teil 5) Roman von Hepburn, Holly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2018
  • Verlag: Penguin Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Weihnachtsbaum unter den Sternen (Teil 5)

Es ist Weihnachten in Little Monkham: Im fünften Teil liegt der Duft von Glühwein und heißen Maroni in der Luft, der Dorfchor probt für sein großes Konzert und über dem Karussell auf dem Dorfplatz tanzen die Schneeflocken. Sam und Nessie feiern mit ihrem kleinen Pub einen Erfolg nach dem nächsten, doch ihr Privatleben lässt ganz schön zu wünschen übrig: Sams Freund reist für Dreharbeiten nach Neuseeland und hat kaum noch Zeit für sie, und ein ungebetener Gast zwingt Nessie zu einer folgenreichen Entscheidung. Gibt es doch noch ein Weihnachtswunder für die beiden Schwestern?

Holly Hepburn liebt es, Menschen zum Lächeln zu bringen - und sie liebt ihre Katze Portia. Sie hat in der Marktforschung und als Model gearbeitet, ihr großer Traum war aber schon immer das Schreiben. Sie lebt in der Nähe von London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 01.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641235956
    Verlag: Penguin Verlag
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Ein Weihnachtsbaum unter den Sternen (Teil 5)

Kapitel achtunddreißig

Ein Weihnachtsbaum, stolze zwei Meter fünfzig hoch, und ein Gasthaus aus dem sechzehnten Jahrhundert passten nicht zusammen, befand Nessie, als sie mitten im Star and Sixpence stehen blieb, um ihrer Schwester zuzusehen, wie sie die letzten Kugeln an den Baum hängte. Sam tat, was sie konnte, aber das änderte nichts an der Tatsache, dass die Spitze der Tanne fast die Eichenbalken der Decke streifte.

"Was meinst du?", rief Sam und drapierte nun noch silbernes Lametta auf den bereits ziemlich überladenen Zweigen. "Wie gefällt dir der Baum? Ist das weihnachtlich genug?"

Nessie betrachtete die farblich abgestimmten Christbaumkugeln, die dicken Lamettafäden und weißen Lichterketten; Sams Auge fürs Detail war unübertrefflich. "Sieht toll aus. Franny wird allerdings unglücklich sein, dass kein Stern auf der Spitze ist."

Weihnachten war für Franny der Höhepunkt des Jahres, und alle wussten, wie wichtig ihr Perfektion war. Die beiden Schwestern hatten schnell gelernt, sie nicht gegen sich aufzubringen.

Sam seufzte kurz. "Aber unsere Decke ist zu niedrig. Ich kann auch keine höhere aus dem Nichts herbeizaubern."

"Warum hast du denn nicht einfach einen kleineren Baum gekauft?", fragte Nessie leicht gereizt.

"Ich hab doch gesagt, es war der letzte, den sie hatten", sagte Sam. "Der Typ meinte, morgen kommen noch mehr, aber wir können nicht mehr warten."

Das konnten sie wirklich nicht, dachte Nessie; die Weihnachtsbeleuchtung des Dorfes sollte in weniger als drei Stunden angeschaltet werden, und im Pub würden danach alle zusammenkommen. Es musste ganz einfach einen Baum haben, mit oder ohne Stern, genau wie es etwas Warmes zu trinken und Minzpies zu essen geben musste. Bei Schnee zog Nessie allerdings eine Grenze - Sam hätte am liebsten noch die Dorfwiese mit Kunstschnee besprüht, aber Nessie hatte sich geweigert. Unglücklicherweise half das Wetter nicht dabei, die passende Szenerie zu schaffen - die Chancen für weiße Weihnachten standen schlecht.

"Vielleicht fällt es Franny ja gar nicht auf", sagte Nessie - wohl wissend, wie unwahrscheinlich das war: Franny bemerkte alles .

"Mit etwas Glück wird sie von unserem VIP abgelenkt sein", sagte Sam. "Ich glaube, sie hat mal gesagt, die Flames seien ihre Lieblingsband gewesen, als sie ein Teenager war. Auch wenn ich nicht ganz davon überzeugt bin, dass sie überhaupt je ein Teenager war."

Nessie grinste. Sie hatte Bilder der Flames aus den Siebzigern gesehen, auf der Höhe ihres Ruhms - schlecht hatten sie nicht ausgesehen, das musste sie zugeben. Die Band war gerade von einer Welttournee zurückgekehrt, und so war es noch erstaunlicher, dass es Sam gelungen war, mithilfe von ein paar ihrer PR -Kontakte den Leadsänger Micky Holiday zu überreden, die Lichter in Little Monkham einzuschalten. Es hatte sich herausgestellt, dass Micky in einem Nachbarort aufgewachsen war und sich freute, die Ehre zu haben. Wenn Frannys Schwarm aus ihrer Jugendzeit sie nicht von Sams Dekoration ablenken konnte, dann würde nichts das schaffen, dachte Nessie. "Wo ist Micky denn eigentlich?"

Sam trat einen Schritt zurück, um den Baum zu begutachten. "Er trinkt eine Flasche Sekt oben im Gästezimmer und bleibt außer Sichtweite, damit er die Überraschung nicht verdirbt."

Die Identität des mysteriösen Gastes war ein wohl gehütetes Geheimnis, und nicht einmal Franny wusste, wen Sam gebucht hatte. Die Plakate hatten eine Berühmtheit versprochen, die man nicht verpassen dürfe, und die Stammgäste des Star and Sixpence hatten alles versucht, um das Geheimnis aus Sam und Nessie herauszukitzeln, ohne Erfolg. Es gab Gerüchte, dass auch die Nachbardörfer neugierig geworden waren, und so wurden zahlreiche Schaulustige erwartet. Das musste Nessie ihrer Schwester lassen - sie wusste definitiv, wie sie Aufmerksamkeit erregte.

"Solange er sie nicht ve

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