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Eine Braut für den Prinzen von Yates, Maisey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.11.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Eine Braut für den Prinzen

Als Prinz Stavros gezwungen ist zu heiraten, engagiert er die Hochzeitsvermittlerin Jessica. Sie soll eine standesgemäße Braut für ihn, den künftigen König von Kyonos, finden. Aber keine der Schönheiten, die Stavros vorgestellt werden, fasziniert ihn so wie Jessica selbst. Mit jedem Tag sehnt sich sein Herz mehr nach ihrer Nähe. Doch so süß Jessicas Küsse schmecken: Als geschiedene Frau und Bürgerliche ist sie absolut nicht die Richtige für sein Land. Und schon bald steht Stavros vor der dramatischsten Entscheidung seines Lebens: Herz - oder Krone?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 26.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733700133
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 439 kBytes
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Eine Braut für den Prinzen

1. KAPITEL

"Die richtigen Menschen zusammenzubringen, ist eine Wissenschaft für sich." Jessica Carter strich sich eine blonde Locke hinter das Ohr, während sie ihren Computer auf den Schoß nahm. Es war ein flaches Gerät, das aussah wie ein Clipboard und ihre Figur jetzt teilweise verdeckte. Was Stavros ausgesprochen schade fand.

Ohne den Blick vom Bildschirm zu nehmen, fuhr sie fort: "Die wichtigsten Komponenten für eine gute, funktionierende Ehe sind passender gesellschaftlicher Status, Wertschätzung, Erziehung und Lebenserfahrung. Ich denke, das sieht jede Ehevermittlung so." Sie hielt kurz inne, um Luft zu holen. "Ich gehe jedoch noch weiter und betrachte meinen Beruf nicht nur als Wissenschaft, sondern als künstlerische Aufgabe. Die wahre Kunst liegt nämlich in der Anziehungskraft und darf niemals unterschätzt werden."

Prinz Stavros Drakos, zweitältester Sohn der königlichen Familie von Kyonos und auserwählter Thronfolger, lehnte sich zurück und verschränkte die Hände hinter dem Kopf. "Die künstlerische Seite interessiert mich weniger, Ms Carter. Die Kandidatin muss sich für ihre zukünftige Rolle eignen und zu meinem Volk passen. Das sind die wesentlichen Anforderungen. Fruchtbarkeit als Zugabe wäre natürlich auch nicht schlecht."

Jessicas blasse Wangen röteten sich, und ihr voller Mund wurde schmal. "Wollen das nicht alle Männer?"

"Da bin ich mir nicht sicher. Und offen gestanden ist es mir auch egal. Für den Großteil der Männer trifft es jedenfalls nicht zu, auf die Bevölkerung ihres Landes Rücksicht nehmen zu müssen, wenn sie auf Brautschau gehen."

Ihm war einerlei, was andere wollten. Er war nicht wie sie. Denn er war gezwungen, in die Fußstapfen seines älteren Bruders zu treten. Und Stavros hatte nur einen Wunsch: der bestmögliche König für Kyonos zu sein.

Seine Methoden mochten unorthodox sein, und sein Vater mochte sie nicht teilen. Doch er wollte nur das Beste für sein Land. Althergebrachtes war ihm einfach nicht in die Wiege gelegt worden.

Sie atmete tief aus. "Natürlich." Mit einem breiten Lächeln blickte sie ihm in die Augen. Fast unwirklich sah sie aus, so sauber und steif wie ein Überbleibsel aus den Fünfzigerjahren. "Ich ... nun ja, ich will mich nicht beschweren, aber warum haben Sie mich überhaupt damit beauftragt, nach einer Ehefrau für Sie zu suchen? Den Medien konnte ich entnehmen, dass Sie sehr gut selbst dazu in der Lage sind."

"Wenn ich einen neuen Anzug benötige, wende ich mich an einen Designer. Will ich eine Party feiern, engagiere ich einen Eventmanager. Warum sollte es in diesem Fall anders sein?"

Sie legte den Kopf schief. Ihr Haar war zu einem strengen Knoten frisiert, ihr Kleid mit dem kleinen Rundkragen bis oben hin zugeknöpft. Sie wirkte sehr gepflegt.

"Sie haben eine sehr ... praktische Sicht der Dinge", bemerkte sie.

"Ich muss ein Land regieren. Ich kann mich nicht mit Nebensächlichkeiten aufhalten."

"Sicher. Ich habe eine Liste potenzieller Kandidatinnen zusammengestellt. Sie muss selbstverständlich noch verfeinert werden ..."

Stavros nahm ihr den Tablet-PC aus der Hand und klickte ein paar Icons an. Auf eine Liste stieß er nicht. "Was ist das?"

Mit sanftem Nachdruck holte Jessica sich den Computer zurück. "Das ist ein Tablet-PC. Soll ich festhalten, dass technisch versierte Frauen nicht infrage kommen?"

"Nicht nötig. Aber halten Sie fest, dass Frauen mit lockerem Mundwerk nicht auf Ihrer Liste stehen sollten."

Ihre Lippen verzogen sich zu einem leichten Lächeln. "Jemand muss schließlich dafür sorgen, dass Sie nicht aus der Reihe tanzen."

"So jemanden brauche ich nicht. Ich werde König sein."

Darauf hob sie kaum merklich eine Augenbraue. "Oh, wenn das so ist." Dann tippte sie etwas in den Computer.

"Was notieren Sie da?"

"Ausgeprägte Tendenz zum Tyrannen. Schwach im Zwischenmenschlichen, stark in SA."

"SA?"

"Schlafzimme

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