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Eingeschneit Ein Santa zum Verlieben von Lay, Cara (eBook)

  • Verlag: Obo e-Books
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eingeschneit

Eine Liebesgeschichte wie eine Weihnachtspraline, die sanft auf der Zunge zergeht und einen feurigen Kern enthüllt. Noel hat im Leben alles erreicht: Status, Geld und einen Beruf, der ihm wichtig ist. Eine Frau an seiner Seite gehört nicht zu seinen Zielen. Cadie ist anders, als die Frauen mit denen er sich sonst die Zeit vertreibt. Sie will keinen One-Night-Stand, sie will Liebe und Romantik. Besser also, die Finger von ihr zu lassen. Wenn er das nur könnte. Es bricht Cadie das Herz, als er nach einer Nacht ohne ein Wort aus ihrem Leben verschwindet. Dann aber taucht er wieder auf, zur Weihnachtszeit ... Dumm nur, dass Cadie nicht mehr an ein Weihnachtsmärchen glaubt. Hol dir das e-Book, wenn du romantische Liebesgeschichten, prickelnde Liebesszenen und Weihnachten liebst! Hinweis:'Eingeschneit: Ein Santa zum Verlieben' ist das dritte Buch aus der 'Eingeschneit'-Reihe des OBO e-Books Verlags. Wenn du mehr Liebesromane lesen möchtest, die dich in eine weiße Weihnacht entführen, dann sind diese Bücher genau das Richtige für dich! Alle Bücher stammen von unterschiedlichen Autoren und drehen sich um ein Thema: Verschneite, romantische Liebesromane, die auf die Weihnachtszeit einstimmen. Cara Lay schreibt Romane mit viel Herz, Spannung und einer Prise Erotik. Weil sie im Winter den Schnee und die Berge sowie im Sommer die See und den Strand liebt, spielen ihre Geschichten häufig an Orten, die Lust auf Urlaub im Kopf machen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 284
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783947634378
    Verlag: Obo e-Books
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Eingeschneit

1

Cadie


"Der heiße Typ beobachtet dich."

"Was?" Cadence warf einen Blick über ihre Schulter. Sie war damit beschäftigt, das altersschwache Ungetüm von Kaffeemaschine zur Arbeit zu überreden. "Mistding!" Mit der flachen Hand schlug sie frustriert gegen das Gehäuse. Das Mahlwerk kam daraufhin stotternd in Gang. "Na, geht doch." Jetzt konnte sie ihrer Freundin die volle Aufmerksamkeit widmen. "Was war?"

"Nicht was , sondern wer ." Brenda deutete mit einer Augenbewegung zum einzigen besetzten Platz im Innenraum. Cadence grinste über die unbeabsichtigte Grimasse ihrer Freundin, dann folgte sie der angezeigten Richtung und ihr Herz hüpfte kurz.

"Nicht so offensichtlich!" Brenda runzelte die Stirn.

Doch zu spät. Der Gast hatte Cadies Blick bemerkt und lächelte sie an, bevor er sich wieder seinem Smartphone zuwandte. Sie konnte gar nicht anders als das Lächeln zu erwidern. Seit er sich die Haare vorhin zurückgestrichen hatte, fielen ihm einige Strähnen ungeordnet in die Stirn. Seine Haut hatte in den vergangenen Tagen Farbe bekommen, dazu trug er einen Dreitagebart und gab das perfekte Bild eines Lausbuben ab. Eines ausgesprochen attraktiven Lausbuben, wie Cadie seit beinahe einer Woche jeden Morgen feststellen musste.

"Los, bedien du ihn heute, sonst kommt ihr nie ins Gespräch." Brenda drückte Cadence das Tablett in die Hand. Ein Croissant, ein Orangensaft. Wie jeden Morgen, bevor er zu einer Wanderung aufbrach. Nur der Kaffee fehlte ausnahmsweise. Ehe sie protestieren konnte, schob Brenda Cadence um den Tresen herum. Zuckten da etwa die Mundwinkel des Typen? Mehr als einen Seitenblick wagte Cadence nicht. Wie peinlich, falls er Brendas Manöver beobachtet hatte! Aber nun gab es kein Zurück, alles andere wäre noch blamabler.

Sie setzte ein professionell freundliches Gesicht auf, straffte die Schultern und steuerte auf den Tisch zu. Der Mann dahinter hob den Blick vom Smartphone. Blaue Augen, registrierte sie beim Näherkommen. Und Grübchen, sobald sich die Mundwinkel nach oben bogen.

"Vielen Dank." Seine Stimme war volltönend tief. Aber nicht auf eine grummelnde Art, sondern warm. Er beobachtete, wie sie seine Bestellung servierte, und Cadence schaffte es zu ihrem eigenen Erstaunen trotzdem, nichts zu verschütten.

"Sehr gerne." Hörte sie sich tatsächlich ein wenig atemlos an, oder klang sie nur in ihren Ohren so fremd? "Haben Sie sonst noch einen Wunsch?" Himmel, konnte man das noch steifer ausdrücken?

"Ja, ich hätte gerne einen großen Kaffee." Sein Blick wanderte in Richtung Theke. "Sie haben die Maschine doch repariert, oder nicht?"

Deshalb also hatte er sie so interessiert beobachtet. Er hatte auf einen Kaffee gehofft.

"Vermutlich schon." Sie zuckte mit den Schultern, seine fragende Miene forderte allerdings eine nähere Erklärung. "Seit Monaten wächst mein Verdacht, dass es sich bei diesem Monstrum um ein als Gastronomie-Kaffeemaschine getarntes, fehlgeschlagenes Genexperiment handelt. Irgendwer muss versucht haben, die Überbleibsel einer Apollo-Mission mit einem Esel zu kreuzen. Heraus kam ein altersschwacher Stahlkasten, der störrisch den Dienst verweigert."

Ihr Gegenüber starrte sie einen Moment ungläubig an, dann lachte er laut los. Ein offenes, fröhliches Lachen.

"Würden Sie sich für mich der Herausforderung stellen, diesem bionischen Wunderwerk einen Kaffee abzuringen?"

"Ich kann mein Glück versuchen." Cadence lächelte ihm auf eine Weise zu, die deutlich machte, wie wenig sie an einen Erfolg glaubte, und begab sich hinter die Theke, um den Kampf aufzunehmen.

"Na, war er aus der Nähe genauso attraktiv, wie du gedacht hast?" Brenda grinste sie an.

Cadence schnitt ihr eine Grimasse und kontrollierte die Wassertemperaturanzeige der Kaffeemaschine. Was immer da gleich herauskäme, wäre immerhin heiß. "Was du wiede

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