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Einmal verführt, für immer verloren von Orwig, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.12.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Einmal verführt, für immer verloren

Eine Frau in Not! Mikes männlicher Beschützerinstinkt erwacht mit aller Macht. Ihr Wagen ist mitten im Nirgendwo liegen geblieben, es regnet in Strömen - wo soll die Fremde bloß hin? Er lädt die bildhübsche Savannah Grayson ein, in seinem Haus zu übernachten. Morgen ist ein neuer Tag, da kann sie hoffentlich weiterfahren ... Doch das kann Savannah leider nicht, und plötzlich hat Mike ein Problem. Denn nie wieder wollte er sich verlieben! Warum lässt er sich dann zu einem so atemberaubend heißen Kuss hinreißen, der sein Herz auf eine gefährliche Probe stellt?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 27.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733724375
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 863 kBytes
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Einmal verführt, für immer verloren

2. KAPITEL

Über Scottys Bett gebeugt, sah Mike dem Jungen beim Schlafen zu. Sein Herz war schwer vor Kummer. In jeder wachen Minute spürte er die Lücke, die Elise in seinem Leben hinterlassen hatte. Sie fehlte ihm so sehr, besonders aber Scotty. Sie hätte den Jungen vorhin im Auto trösten müssen. Seufzend ging Mike durch eine Verbindungstür in sein eigenes Schlafzimmer, ließ seinen Hut auf den Schreibtisch segeln und fuhr sich mit den Fingern durchs Haar. Zum Glück hatte Savannah Scotty geschickt abgelenkt.

Beim Gedanken an Savannah fiel ihm ein, dass er sich dringend erkundigen sollte, ob sie alles hatte, was sie brauchte. Er war gerade auf dem Weg zu ihr, als sich die Tür ihres Zimmers öffnete. Überrascht schnappte er nach Luft: Eine wunderschöne, große blonde Frau kam auf ihn zu. Sie trug das Haar jetzt offen. Weich und schimmernd fiel es ihr über die Schultern. Das weite Sweatshirt hatte sie gegen einen leuchtend blauen Pullover getauscht, der ihre fraulichen Kurven betonte. Die Jeans setzte ihre langen Beine hervorragend in Szene, und die kniehohen Wildlederstiefel taten ein Übriges.

Betreten registrierte er, dass sich sein Puls bei diesem Anblick beschleunigte - schon zum zweiten Mal an diesem Abend, und das, nachdem er sich in den letzten Jahren als völlig immun gegen weibliche Reize erwiesen hatte. Verstohlen musterte er Savannah von Kopf bis Fuß, dann stand sie schon vor ihm, und er zwang sich, ihr in die Augen zu sehen. Sein Herz raste, und zu seinem Entsetzen musste er feststellen, dass sich in ihm tatsächlich eine gewisse Sehnsucht regte.

"Die anstrengende Fahrt sieht man Ihnen gar nicht an", sagte er freundlich.

"Das habe ich Ihnen zu verdanken." Als sie lächelte, verspürte Mike eine Wärme wie schon lange nicht mehr. Savannah hatte volle rosige Lippen und ebenmäßige weiße Zähne, und wenn sie lächelte, funkelten ihre blauen Augen. "Was macht Scotty?"

"Schläft tief und fest." Ihr warmes Lächeln zog Mike unwiderstehlich an. "Haben Sie Hunger? Ich kann Ihnen ein Steak braten oder einen Eintopf aufwärmen. Die Auswahl ist riesig."

"Nein danke, ich habe schon gegessen. Aber zu einem heißen Getränk würde ich nicht Nein sagen."

"Popcorn und heiße Schokolade? Oder, falls Ihnen der Sinn nach etwas Stärkerem steht: Es gibt alles von Wein bis Whiskey."

"Popcorn und heiße Schokolade - das ist genau das Richtige an so einem eiskalten Winterabend."

"Finde ich auch." Er führte sie in die Küche und machte sich ans Werk. Bei allem, was er tat, war er sich ihrer Gegenwart nur allzu bewusst. Savannah hatte ein leichtes, kaum wahrnehmbares Parfüm aufgelegt, das er als sehr angenehm empfand. Während er darauf wartete, dass die Maiskörner hochpoppten, ertappte er sich dabei, wie er ihre vollen Lippen betrachtete und sich überlegte, wie es sich anfühlen mochte, sie zu küssen. Er erkannte sich selbst kaum wieder. Es war Jahre her, seit er sich derartige Gedanken erlaubt hatte, und eigentlich fühlte er sich noch nicht bereit dafür. Schließlich war sein Leben schon kompliziert genug!

Nicht dass er ernsthafte Komplikationen befürchtete. Sobald Savannahs Auto repariert war, würde sie nach Kalifornien weiterreisen. Je nach Wetterlage würde sie vermutlich nur wenige Tage bei ihnen bleiben. Außerdem hatte er irgendwie den Eindruck, dass sie verheiratet war, auch wenn sie keinen Ehering trug.

Mit zwei Tassen heißer Schokolade und einer großen Schüssel Popcorn gingen sie nach nebenan in einen behaglich eingerichteten Wohnraum, wo sich das Familienleben hauptsächlich abspielte. Mike machte Feuer in dem offenen Kamin, und sie setzten sich davor und wärmten sich. Als Mike bemerkte, dass Savannah sich interessiert umsah, versuchte er, die vertraute Umgebung einmal mit ihren Augen zu betrachten: die Sitzgruppe aus braunem Leder, den riesigen Flachbildschirm an der Wand, die dicken Teppiche, die Glastüren, die den Blick auf die überdachte

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