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Elisa: Verlockung der Unschuld von Conti, Pia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.04.2016
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
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Elisa: Verlockung der Unschuld

Elisa beginnt ein neues Leben in Florenz und ergattert mit Hilfe ihrer Tante Silvana eine Stelle beim unnahbaren Galeristen Fabrizio Testi. Elisa ahnt zunächst nicht, dass sie bei einem waschechten Maestro gelandet ist, vor dem jede Sub in Florenz, in Ehrfurcht erzittert. Sie spürt nur, dass er anders ist, als jeder Mann, den sie kennt, und fühlt sich unwiderstehlich angezogen von der unerbittlichen Strenge in seinen Augen. Seine dunkle Sinnlichkeit weckt in ihr den Wunsch, sich seinem Willen unterwerfen. Offen zeigt sie ihm ihre Gefühle, ihre Hingabe. Zunächst weist Fabrizio sie ab. Er glaubt nicht, dass sie mit seiner Dominanz und seiner Unfähigkeit, seine Ex-Verlobte zu vergessen, umgehen kann. Um ihr nicht das Herz zu brechen, hält er sie erst auf Abstand, doch in Florenz lauern noch ganz andere Gefahren. Während Fabrizio nach und nach der Verlockung der Unschuld erliegt, gerät Elisa ins Zentrum skrupelloser Machenschaften ... Teil 2 der romantischen BDSM-Reihe 'Italian Masters'. Pia Conti ist das Pseudonym einer deutschsprachigen Autorin. Sie liebt ihre Familie, gutes Essen und die Sonne. Bücher begleiten sie schon seit frühester Kindheit und mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans ging ein Traum in Erfüllung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 364
    Erscheinungsdatum: 28.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864952227
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Serie: Italian Masters .2
    Größe: 3053 kBytes
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Elisa: Verlockung der Unschuld

Kapitel 1

Elisa parkte ihren alten Mini auf einem der Stellplätze vor dem fünfstöckigen Gebäude, in dem ihre Freundin Davina wohnte. Das würde also für die nächsten Wochen ihr neues Zuhause sein.

Sie beugte sich über das Lenkrad und sah durch die Windschutzscheibe an der Fassade entlang. Die von der Witterung dunkel gewordene Hauswand hätte dringend einen neuen Anstrich benötigt. Davinas Wohnung befand sich in einem typischen Großstadtbunker am äußeren Rand des Stadtteils Novoli und wirkte alles andere als einladend. Hoffentlich war die Wohnung etwas einladender, als der äußere Eindruck es vermuten ließ. Dann wurde Elisa bewusst, wie undankbar sie war. Sie konnte sich mehr als glücklich schätzen, vorerst bei Davina unterzukommen, bevor sie sich der Herausforderung stellte, eine eigene Wohnung zu finden.

Elisa zog den Autoschlüssel ab und stieg aus. Neugierig sah sie sich um. Glücklicherweise war es noch hell genug, um alles detailliert begutachten zu können. Die Sonne ging gerade erst unter und warf ihre rote Glut über die Dächer von Florenz, einer Stadt, die sie schon seit ihrer Teenagerzeit faszinierte. Was für herausragende Persönlichkeiten sie hervorgebracht hatte. Galileo Galilei erblickte hier das Licht der Welt, Dante schrieb hier seine Göttliche Komödie, und Leonardo da Vinci wuchs hier zu jenem Genie heran, dessen künstlerische Werke die Menschen auch über seinen Tod hinaus begeisterten.

Seit sie vor vielen Jahren ein Wochenende bei Davinas Familie verbracht hatte, träumte sie davon, hier zu leben. Florenz faszinierte sie, sie spürte, dass diese Stadt etwas Besonderes für sie bereithielt. Was hatte das Schicksal mit ihr vor, wenn sie ihren Traum von einem Leben hier nie hatte aufgeben können?

Jetzt kann ich es ja herausfinden , dachte sie und versuchte, das unangenehme Rumoren in ihrem Bauch zu ignorieren. Auch wenn ein Traum für sie in Erfüllung ging, machte sie sich fast in die Hosen vor Angst. Was, wenn sie versagte? Ihre geliebte Tante Silvana hatte ihr geholfen und die Bedenken von Elisas Vater zerstreut, indem sie ihr einen Job bei einem befreundeten Galeristen besorgt hatte. Gott, was für ein Kampf das gewesen war!

Roberto Bernini hatte sie zuerst nicht ziehen lassen und sie um jeden Preis innerhalb der erstickenden Enge von St. Vincenzes schmalen Gassen halten wollen. Es war nicht so, dass sie ihr Heimatdorf nicht geliebt hätte, aber es musste doch mehr geben als nur den Blick über die Theke von Papas Gemüseladen. Immer die gleichen Gesichter, dieselben Geschichten, die gleichen Abläufe. Elisa sehnte sich nach prickelnden Abenteuern und Aufregung, nach etwas, das diesen quälenden Hunger in ihr stillen konnte, ohne dass sie genau hätte definieren können, wonach es sie so dringend verlangte.

Papa verstand das nicht. Am Ende gab er aber doch seinen Segen, als Silvana ihm mitteilte, dass Elisa sofort nach ihrer Ankunft als Empfangsdame in einer Galerie anfangen könne. Die Gewissheit, dass seine Tochter einer ehrlichen Arbeit nachgehen würde, beschwichtigte Roberto Bernini ein wenig, sodass er schließlich nachgab. Das war erst wenige Tage her und nun konnte sie endlich auf eigenen Beinen stehen. Einzig und allein der Gedanke, in einer Galerie zu arbeiten, behagte ihr noch nicht ganz. Es fehlte ihr an Erfahrung im Umgang mit großstädtischen Kunstliebhabern, und sie fürchtete sich davor, den Eindruck eines unbedarften Landeis zu erwecken.

Silvana hatte versucht, ihre Bedenken zu zerstreuen, und ihr versichert, sie brauche nichts weiter zu tun, als die Besucher der Galerie in Empfang zu nehmen und ihnen Kaffee, Sekt oder eine andere Aufmerksamkeit anzubieten. Das klang einfach. Abgesehen davon hatte Silvana ihr versichert, dass sie für Fabrizio Testi die Hand ins Feuer legen würde und dass sie bei ihm gut aufgehoben wäre.

"Fabrizio Testi ...", murmelte Elisa und spürte mit hal

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