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Eliza - einfach zauberhaft! Regency Romance von Farago, Sophia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.10.2014
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Eliza - einfach zauberhaft!

Romantisch, gefühlvoll und hinreißend charmant: Die neue Sophia Farago! Von den zahlreichen Fans sehnsüchtig erwartet - die deutsche 'Königin des Regency-Romans' erstmals als Original im eBook! Die junge Lady Eliza hat nicht den geringsten Grund, sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest zu freuen. Ihr behäbiger Bruder, bei dem sie wohnt, hasst Dekorationen und Feierlichkeiten. Und seine dominante Schwiegermutter quält sie unablässig mit ihrer Bösartigkeit. Da kommt die Gelegenheit gerade recht, der reizenden Lady Aby, einer Großtante ihrer Freunde, Gesellschaft zu leisten. Die alte Dame träumt von einem zauberhaften Weihnachtsfest im Familienkreis. So erklärt sie kurzerhand Eliza zu ihrer Nichte und Andrew Brown, einen zufällig vorbeikommenden Pferdeknecht, zu ihrem Neffen. Die drei verbringen fröhliche Tage miteinander, dekorieren das Wohnzimmer mit Girlanden und schmücken einen prächtigen Weihnachtsbaum. Und spätestens als Andrew sie unter dem Mistelzweig küsst, weiß Eliza, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt hat. Doch kann das angehen: die Schwester eines Viscounts und ein Diener? Ihr Bruder wird einer solchen Verbindung wohl niemals zustimmen! Nicht einmal Myladys Weihnachtswunsch kann hier helfen - oder etwa doch?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 190
    Erscheinungsdatum: 24.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955305611
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1676 kBytes
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Eliza - einfach zauberhaft!

1 "Pfui Teufel! Da ist der Köchin wohl der Topf mit Piment in die Taubenpastete gefallen! Du musst sie auf das Schärfste rügen, Martha!" Mrs. Fenwich warf ihrer Tochter einen strengen Blick zu. Ihre Jüngste, die ohnehin schon von so kleiner Statur war, dass sie in ihrem hohen Lehnstuhl eher wie ein Schulmädchen wirkte, das sich an die Tafel der Erwachsenen verirrt hatte, als wie die Hausherrin, die sie in Wirklichkeit war, schien noch ein wenig mehr zu schrumpfen. "Selbstverständlich, Mama." "Man hat sein Personal im Griff zu haben! Ich dachte, das hätte ich dir beigebracht.""Selbstverständlich hast du das, Mama." Eliza, die hochaufgerichtet zur Linken ihrer kleinen Schwägerin saß, konnte nur mit Mühe ein unwilliges Schnaufen verhindern. So setz dich doch endlich gegen deine Mutter zur Wehr, Martha, du Hasenfuß!, dachte sie im Stillen. Du bist eine verheiratete Frau, du brauchst dir nicht mehr alles gefallen zu lassen! Nur dein Ehemann könnte dir verbieten zu sagen, was du denkst." Sie blickte zu Fred, ihrem Bruder, hinüber, der mit regungsloser Miene am Kopfende des Tisches saß und schweigend aß. Er hätte Martha sicher nicht den Mund verbeten. Andererseits: Konnte er ihr nicht einmal beistehen? Er musste doch längst erkannt haben, wie sehr seine Frau unter dem Besuch ihrer Mutter zu leiden hatte. Doch Fred Granwood, Viscount of Shedwire, dachte offensichtlich gar nicht daran, einzugreifen, sondern nahm mit stoischer Ruhe den nächsten Bissen des Kräuterpuddings, der mit der Taubenpastete serviert wurde. Fred war ein phlegmatischer Mann Ende zwanzig. Seine füllige Statur wies auf die Vorliebe für gutes Essen, seine gebräunte Gesichtsfarbe auf die Tatsache hin, dass er sich bevorzugt in freier Natur aufhielt. Er hasste jede Art von Auseinandersetzung und liebte stattdessen die Beschaulichkeit und Harmonie. Nicht nur in der Vorweihnachtszeit. Leider war seine verwitwete Schwiegermutter am Vortag überraschend wie ein eisiger Sturm in seine beschauliche Welt gefegt und hatte verkündet, bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag bleiben zu wollen. Nun, wenn die Gute schon meinte, seine Ruhe so brüsk stören zu müssen, so würde er ihr zumindest keinen Anlass geben, sie restlos zu zerstören. Man schrieb den 22. Dezember 1811, es war drei Tage vor Weihnachten. Irgendwie würde er die Zeit schon überstehen, und in einer Woche war Mylady längst wieder abgereist und niemand mehr würde sich für ihre spitzen Bemerkungen interessieren. Wozu sollte er sich also unnötig echauffieren? Eliza konnte sich nicht entscheiden, was sie wütender machte: Myladys ungebetene Angriffe oder die Gelassenheit, mit der ihr Bruder diese hinnahm. Sie selbst hatte gute Lust einzugreifen, allerdings keine Ahnung, wie sie dies mit der gebotenen Höflichkeit tun könnte, ohne zusätzliches Öl ins Feuer zu gießen. Mrs. Fenwich hatte ihre drei Töchter zu kleinen, stillen Duckmäuserchen erzogen. Elizas selbstständige Art und ihr offenes, selbstbewusstes Wesen waren ihr daher ein Gräuel. Sie konnte machen, was sie wollte, stets hatte Mylady etwas an ihr auszusetzen. Eliza seufzte. Das hätte sie wohl besser nicht getan. Mrs. Fenwich, die sich trotz ihrer Rüge wieder hingebungsvoll der Taubenpastete gewidmet hatte, fuhr auf. Hatte dieses unmögliche Wesen, das ihr gegenüber saß, wirklich unwillig geschnauft? Höchste Zeit, dass sie das Mädchen in die Schranken wies, wenn das hier schon sonst niemand tat. Sie musterte Eliza mit einem unverhohlen prüfenden Blick. Ein Blick, den die andere, statt sittsam die Augen zu Boden zu schlagen, wie es sich für eine unverheiratete Frau geziemt hätte, mit einem ebenso offenen, ja fast schon trotzigen Blick beantwortete. "Entdecke ich da ein graues Haar in deinen dunklen Locken, Elizabeth?", lautete Myladys ebenso überraschende wie bösartige Frage. "Aber, Mama!", entfuhr es ihrer Tochter. Erschrocken legte sie sich die Hand

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