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Emba - Magische Wahrheit Band 2 von Zacharias, Carina (eBook)

  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Emba - Magische Wahrheit

Alles, woran Emba je geglaubt hat, war eine Lüge. Sie flüchtet aus der schillernden Scheinwelt Pantreás und schließt sich den Abtrünnigen an. Fasziniert von deren Lebensweise lernt sie nicht nur die Wahrheit über Runare, sondern auch eine Welt der Magie kennen. Doch auch die Stadt Pantreás muss von den Lügen befreit werden, auf denen sie gebaut wurde. Emba und die Abtrünnigen planen einen Angriff - nichtsahnend, dass ein Feind in den eigenen Reihen um jeden Preis verhindern will, dass die Menschen die Wahrheit jemals erfahren ... Kann Emba den Kampf für die Freiheit gewinnen? Nominiert als bester deutscher Roman für den Deutschen Phantastik Preis 2017 (Shortlist). eBooks von beBEYOND - fremde Welten und fantastische Reisen. Carina Zacharias wurde 1993 in Aachen geboren. Sie erzählt und schreibt Geschichten seit ihrer frühesten Kindheit, und Autorin zu werden war schon immer ihr größter Traum. Mit einem Studium der Landschaftsökologie orientierte sie sich allerdings in Richtung ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Umweltschutz. 'Emba - Magische Wahrheit' ist ihr fünfter veröffentlichter Roman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 427
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732528325
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1977 kBytes
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Emba - Magische Wahrheit

Familie

Emba blickte in Gedanken versunken aus dem Fenster des Aerogleiters, als sie plötzlich an Höhe verloren. Erschrocken drehte sie sich zu Bakari um.

"Was ist los? Ist der Energietank leer?"

Doch Bakari wirkte unbekümmert und schüttelte lachend den Kopf. "Dieser Aerogleiter besitzt den bestentwickelten Energiespeicher der Welt. Voll aufgeladen bringt er uns bis zu den Abtrünnigen in den nördlichen Wäldern. Und dafür, dass er voll aufgeladen ist, habe ich gesorgt." Er grinste verschmitzt. "Nein, hier treffen wir auf Poppy."

Bakari landete inmitten eines hochgewachsenen Kornfeldes und stieg aus. Emba tat es ihm nach, und Baldur sprang ebenfalls hinter ihr ins Freie.

"Da bist du ja!"

Bakaris plötzlicher Ausruf ließ Emba zusammenzucken. Er warf die Arme in die Luft, und im nächsten Moment sah auch Emba ein formloses pink-violettes Etwas, das zwischen den Ähren auftauchte und auf Bakari zugeschossen kam. Die beiden vollführten einen komischen kleinen Tanz, indem Bakari sich um sich selbst drehte und der Runar ihn aufgeregt quietschend umflog. Schließlich drückte Bakari ihn in einer festen Umarmung an sich. Erst als er ihn wieder losließ, konnte Emba den Runar genauer betrachten.

"Poppy, darf ich dir Emba und Baldur vorstellen?", sagte Bakari. "Emba, Baldur, das ist Poppy."

Ich freue mich so sehr, euch kennenzulernen!

Emba erschrak erneut, als sie auf einmal eine fremde Stimme in ihrem Kopf hörte. Erst mit Verspätung wurde ihr bewusst, dass es Poppy gewesen sein musste, die da gesprochen hatte. Ihre Stimme klang freundlich, aber auch ein wenig quietschend. Sie ließ Emba an Synchronstimmen von Kinder-Cartoonserien denken. Poppys Aussehen wiederum weckte in Emba Erinnerungen an einen Knetflummi, den sie früher einmal besessen hatte. Ihr violetter Körper war etwa so groß wie ein Fußball, doch er war nicht fest und rund, sondern waberte formlos durch die Luft, wie eine dickflüssige Flüssigkeit im luftleeren Raum. Zwei große ovale Augen sahen Emba und Baldur aufmerksam an, untermalt von einem breiten Lächeln. Auf ihrem Kopf wippten zwei antennenähnliche Auswüchse auf und ab.

Ich freue mich auch , erwiderte Baldur höflich.

"Ja, sehr erfreut", sagte Emba. Ehe sie sichs versah, war Poppy auf sie zugeschossen und hatte ihr einen schmatzenden Kuss auf die Wange gedrückt. Emba hatte kaum verstanden, was gerade passiert war, da war Poppy auch schon zu Baldur weitergeflogen und verpasste ihm ebenfalls einen Schmatzer auf die Schnauze. Danach flog sie zurück zu Bakari und waberte über seiner rechten Schulter in der Luft. Als sie Embas ungläubigem Blick begegnete, wurde ihre violette Färbung um ein paar Nuancen dunkler, als schämte sie sich plötzlich für den spontanen Liebesbeweis.

Bakari lachte. "Na, wir wollen keine Zeit verlieren! Die anderen erwarten uns schon." Die Freude darüber, mit seinem Runar wieder vereint zu sein, war ihm deutlich anzusehen. Emba hatte Schwierigkeiten, den großen schwarzen Chauffeur mit dem quietschigen pinken Wabbeltierchen in Verbindung zu bringen. Doch scheinbar mussten Mensch und Runar nicht äußerlich zusammenpassen, um miteinander eine Verbindung einzugehen. Sie alle stiegen wieder ein, Poppy und Baldur im Hinterraum, Bakari und Emba auf den beiden Sitzen, und der Chauffeur zog den Gleiter wieder in die Luft.

"Was meintest du damit?", fragte Emba, nachdem sie wieder auf ihrer ursprünglichen Reisehöhe waren und Richtung Norden flogen. "Wer erwartet uns?"

"Eine ganze Menge Leute!", sagte Bakari gut gelaunt. "Die Abtrünnigen wissen bereits, dass wir zu ihnen unterwegs sind."

Emba hatte keine Ahnung, woher sie das wissen sollten- sowohl sie als auch Bakari hatten ihre PMEs gleich kurz nach Beginn der Verfolgungsjagd aus dem Fenster geschmissen, und keiner von ihnen hätte irgendwen kontaktieren können - doch sie hatte nicht vor, dem Chauffeur alles aus der Nase

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