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Enwor - Band 6: Die Rückkehr der Götter Die Bestseller-Serie von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.10.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Enwor - Band 6: Die Rückkehr der Götter

Die Reise der Helden geht weiter: 'ENWOR - Band 6: Die Rückkehr der Götter' von Wolfgang Hohlbein jetzt als eBook bei dotbooks. ENWOR: Kriegsgeboren und vom Feuer getauft - eine postapokalyptische Welt voller Gefahren.. Die Gesichtslosen Predigern haben den Satai-Krieger Skar in jahrelangen Schlaf verfallen lassen. Doch nun ist er erwacht und muss erfahren: ENWOR ist nicht mehr zu erkennen. Die ehrenhaften Satai haben sich mit ihren schlimmsten Feinden verbündet und überziehen das Land mit Terror. Flucht scheint die einzige Rettung vor den entfesselten Horden. Doch Skar wird ein Ausweg gezeigt, der ihm eine entsetzliche Entscheidung abverlangt: Muss er seinen Sohn opfern, um ENWOR zu befreien? Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'ENWOR - Band 6: Die Rückkehr der Götter' von Wolfgang Hohlbein. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. JETZT BILLIGER KAUFEN - überall, wo es gute eBooks gibt! Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch MÄRCHENMOND. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 44 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. Bei dotbooks erscheint von Wolfgang Hohlbein: "Der weiße Ritter - Erster Roman: Wolfsnebel" "Der weiße Ritter - Zweiter Roman: Schattentanz" "Nach dem großen Feuer" "Teufelchen" "Schandmäulchens Abenteuer" "Ithaka" "Der Drachentöter" "Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte" "NORG - Erster Roman: Im verbotenen Land" "NORG - Zweiter Roman: Im Tal des Ungeheuers" Die Romane der "Die Abenteuer des Thor Garson"-Reihe: "Dämonengott" "Das Totenschiff" "Der Fluch des Goldes" "Der Kristall des Todes" "Das Schwert der Finsternis" Die Romane der "Operation Nautilus"-Reihe: "Die vergessene Insel - Erster Roman" "Das Mädchen von Atlantis - Zweiter Roman" "Die Herren der Tiefe - Dritter Roman" "Im Tal der Giganten - Vierter Roman" "Das Meeresfeuer - Fünfter Roman" "Die schwarze Bruderschaft - Sechster Roman" "Die steinerne Pest - Siebter Roman" "Die grauen Wächter - Achter Roman" "Die Stadt der Verlorenen - Neunter Roman" "Die Insel der Vulkane - Zehnter Roman" "Die Stadt unter dem Eis - Elfter Roman" "Die Rückkehr der Nautilus - Zwölfter Roman"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 302
    Erscheinungsdatum: 28.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244375
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 527 kBytes
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Enwor - Band 6: Die Rückkehr der Götter

PROLOG

"Du hast dich also entschieden."

Es war etwas im Klang dieser fünf Worte, was ihn frösteln ließ. Die Stimme des greisen Predigers verlor sich fast in der Leere des fensterlosen Raumes und rief - wie überall im Inneren des ausgehöhlten, aus Schweigen und Dunkelheit und erstarrter Zeit erschaffenen Berges - keine hörbaren Echos hervor, sondern versickerte irgendwo zwischen den Ritzen der Realität.

Es war nichts Neues für ihn, aber der Effekt erschreckte ihn jedes Mal genauso wie am Anfang. Der Berg war groß genug, eine Stadt aufzunehmen, und manche der Hallen, die durch ein Labyrinth finsterer Gänge und Treppen miteinander verbunden waren, hätten einem kleinen Dorf Platz geboten: man erwartete Echos und verzerrten Widerhall, das Wispern und Flüstern der Leere, das Tropfen von Wasser und das leise Klicken und Schaben fallender Steine, all die Geräusche und Laute, die untrennbar mit der Vorstellung unterirdischer Höhlen und Katakomben verbunden waren.

Das genaue Gegenteil war der Fall. Der Tempel der Gesichtslosen Prediger war ein Ort der Stille, des Schweigens und der Ruhe, einer Ruhe, die tiefer und allumfassender war als alles, was er je zuvor erlebt hatte. Jeder Laut, jedes Geräusch, alles, was von draußen kam - er begann das Wort schon auf die gleiche, abwertend spöttische Art zu denken, in der es die Gesichtslosen Prediger aussprachen - verlor hier drinnen seine Bedeutung, verschwand ohne Spuren und Echos.

Er hatte sich unwohl hier drinnen gefühlt, vom ersten Augenblick an, und es lag nicht allein an der sonderbaren Umgebung oder den Geschichten, die man sich über die verrückten Prediger erzählte. Es war etwas Körperliches, und es flößte ihm körperliches Unbehagen ein. Ein dumpfer Druck lastete auf seinen Ohren, vielleicht eine Folge der bizarren Akustik dieser Welt aus Stein, und er hatte ständig Durst.

In jeder der letzten fünf Nächte hatte er länger geschlafen als in der vorangegangenen, und trotzdem war ihm das Aufstehen immer schwerer gefallen, und er ertappte sich tagsüber immer öfter dabei, in einen Dämmerzustand zwischen Schlaf und Wachen zu versinken. Er war immer müde. Kraftlos. Vielleicht, dachte er matt, war es wirklich so, wie man sich erzählte: vielleicht fraß dieser Tempel seine Kraft, saugte seinen Körper und seinen Geist gleichermaßen aus. Vielleicht, dachte er mit einer Spur von Hysterie, würde sich sein Körper auflösen, wenn er zu lange hierblieb. Er würde schwach und kraftlos werden und irgendwann verblassen, bis er schließlich -

Skar verscheuchte den Gedanken. "Ich habe mich entschieden", sagte er. Er versuchte gleichzeitig gelassen wie selbstsicher zu klingen, aber seine Stimme schwankte und sagte das Gegenteil dessen, was seine Worte behaupteten: daß er sich nicht entschieden hatte, weil eine Entscheidung nicht nötig und wahrscheinlich nicht einmal möglich war, und daß er gar keine andere Wahl hatte, als es zu tun. Daß er vielleicht mit dem einen, logischen Teil seines Denkens begriffen hatte, daß es sein mußte, aber trotz der tagelangen geduldigen Erklärungen des Predigers noch immer nicht genau wußte, was dieses es überhaupt war. Und daß er in Wahrheit Angst davor hatte, es zu erfahren. Der Prediger bewegte sich. Skar war sich nicht sicher, ob das papierne Rascheln, das er dabei hörte, von seinen Kleidern oder der Haut des Alten stammte. Sein Blick verharrte einen Moment auf den gebeugten Schultern des Predigers, löste sich von ihm und suchte den steinernen, nur mit wenigen Büscheln aus getrocknetem Stroh gepolsterten Trog; den einzigen Gegenstand außer dem Gebetsstein und dem gemauerten Feuerloch in der Wand, der die strenge rechteckige Geometrie des Raumes durchbrach. Die Schatten schienen dort hinten tiefer, dunkler und das Schweigen fester. Er war schon nicht mehr ganz Teil dieser Welt, sondern mit dem Prediger verbund

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