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Erbin gesucht! von Toombs, Jane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.06.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Erbin gesucht!

Mari ist glücklich: Über Nacht sind alle finanziellen Sorgen vergessen, und dann entdeckt sie auch noch in den Armen des breitschultrigen Russ Simon, wie wunderschön es ist, geliebt zu werden! Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Durch einen Zufall erfährt Mari, dass ihr Geliebter ausspionieren soll, ob sie wirklich einen Anspruch auf das Vermögen des Multimillionärs Haskell hat ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 06.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733757502
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1499 kBytes
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Erbin gesucht!

1. KAPITEL

Russ Simon hasste die Aufgabe, die er übernommen hatte, wusste aber auch, dass er gar keine andere Wahl hatte. Er bog von der Hauptstraße in eine Bundesstraße ein und musste immer wieder daran denken, durch welch einen glücklichen Zufall ihm in Reno die Zeitung mit dieser Anzeige in die Hand gespielt worden war: "Kutsch- und Zugstute, Stockmaß 152 cm, alle Angebote werden berücksichtigt." Schließlich waren Pferde sein Geschäft. Dennoch hätte er sich gewünscht, dass es hier wirklich nur um Pferde ging.

Es war ein lauer Nachmittag im Mai, und durch das offene Fenster wehte der Duft von Flieder, der ihn an seine Farm im Osten erinnerte. Aber was er bisher vom Norden Nevadas gesehen hatte, gefiel ihm auch. Es war ein gutes Aufzuchtsgebiet für Pferde, und unter anderen Umständen hätte er sicher Lust gehabt, sich hier nach einem Stück Land umzusehen.

Auf dem Briefkasten am Straßenrand stand "Crowley-Ranch". Also bog er in den Kiesweg ein, der ihn zu einem Farmhaus mit blauem Dach und ein paar Ställen führte, die von einer Pappelgruppe umgeben waren. Als er sich nach dem Kutschpferd aus der Anzeige umschauen wollte, fiel sein Blick auf eine junge Reiterin. Sie saß auf einem Araber und führte das Tier in Schlangenlinien um Fässer herum, die auf einer Wiese neben den Ställen aufgestellt waren.

Noch mehr wurde er allerdings von der jungen Frau abgelenkt, die daneben auf dem Zaun saß. "Das machst du sehr schön, Yasmin!", rief sie begeistert, nahm den breitkrempigen Hut vom Kopf und winkte damit dem Mädchen zu. Dabei kam leuchtend goldenes Haar zum Vorschein. Das musste Marigold Crowley sein - sein "Opfer".

Russ parkte neben dem Stall und schlenderte zum Zaun hinüber. "Sind Sie die Besitzerin der Zugstute?", fragte er.

Die junge Frau nickte, wobei sie ihn von oben bis unten musterte. "Ich bin gleich bei Ihnen. Yasmins Stunde ist fast zu Ende."

Ihre raue Stimme hatte einen angenehmen Klang, der ihn seltsam berührte. Langsam ließ er den Blick über Marigold Crowleys fantastische Figur gleiten. Nimm dich in Acht, warnte er sich selbst. Diese Situation ist schon kompliziert genug - auch ohne dass du Gefallen an dieser Frau findest.

Also setzte er sich neben sie auf den Zaun und versuchte, sich auf das etwa sechsjährige Mädchen zu konzentrieren, das auf einem herrlichen Araber-Wallach ritt, als wäre sie mit dem Sattel verwachsen. Wenn Ms. Crowley dieses Mädchen ausgebildet hatte, dann war sie eine ausgezeichnete Lehrerin.

"Du warst heute fast perfekt", lobte Marigold Yasmin wenig später auf dem Weg in den Stall. "Stan wird dir helfen, Sheik abzusatteln. In der Küche findest du Milch und Plätzchen. Bedien dich, bis deine Mutter dich abholt."

"Und Sie sind wegen der Annonce gekommen?", wandte Marigold sich schließlich an Russ. Sie hatte warme braune Augen, der Farbton erinnerte an einen guten alten Sherry.

"Stimmt."

"Lucy steht auf der äußeren Koppel. Wenn Sie mir bitte folgen wollen."

Nur zu gerne, dachte Russ und versuchte, nicht auf den Schwung ihrer Hüften zu achten, die in einer engen Jeans steckten. Was war nur heute mit ihm los? Er durfte sich für jede Frau dieser Welt interessieren, nur nicht für diese! Also beschleunigte er seine Schritte, um mit ihr auf gleicher Höhe zu sein.

"Lucy kann sehr stur sein, aber sie ist ein Schatz", sagte Marigold, "und sie ist klug. Sie hat sich ihren neuen Namen sehr schnell gemerkt."

"Sie haben sie umbenannt?"

Marigold schenkte ihm ein Lächeln. "Sie ist als Streunerin zu uns gekommen. So nennen wir hier in Nevada herrenlose Pferde. Ich glaube aber nicht, dass sie aus einer wilden Mustangherde stammt, denn sie ist ganz sicher nicht von hier. Als sie letztes Jahr hier aufkreuzte, habe ich mehrere Anzeigen aufgegeben, aber es hat sich nie jemand gemeldet. Also habe ich sie erst mal behalten, und ich würde sie auch gern weiter behalten ..." Marigold seufzte. "Aber sie

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