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Erblüht die Liebe in Portugal? von Wood, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Erblüht die Liebe in Portugal?

'Niemals werde ich dich heiraten, egal, was meine Großmutter von mir erwartet!' Plantagenbesitzer Dex Fitzgerald ist entsetzt, als Maddy, seine Freundin aus Kindertagen, vor ihm steht: Aus dem etwas schüchternen und stillen Mädchen ist ein raffgieriges Party-Girl geworden, das auch noch offen zugibt, nur hinter seinem Geld her zu sein! Dex tut alles, um Maddy aus Portugal und aus seinem Leben zu vertreiben, bis sie ihm in einer Notsituation fürsorglich zur Seite steht. Sie ist ganz anders, als sie sich gibt - warum nur spielt sie ihm so eine Scharade vor?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 19.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862950447
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 770 kBytes
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Erblüht die Liebe in Portugal?

1. KAPITEL

"Darf ich endlich gucken?", fragte Madlyn ungeduldig. "Du hast mich jetzt wirklich lange genug auf die Folter gespannt!"

"Einen Moment noch", sagte Debbie lachend. "Ohne Lipgloss geht es nicht. So, fertig. Du kannst dich umdrehen."

Gespannt wandte Maddy sich um und schaute in den Spiegel, aus dem ihr eine völlig unbekannte Frau entgegensah. "Himmel! Bin ich das etwa?", rief sie überrascht.

Nie hätte sie damit gerechnet, dass ihr das flammend rote Haar stehen würde. Doch die Farbe passte wunderbar zu ihren rauchgrauen Augen und schmeichelte ihrem hellen Teint. Auch der tiefrote Lippenstift wirkte nicht billig, wie eigentlich geplant, sondern eher sexy. Als hätte sie den halben Abend damit verbracht, wild herumzuknutschen.

Als ob! Der einzige Mann, der sie in letzter Zeit geküsst hatte, war ihr Großvater. Auf die Wange wohlgemerkt. Und auch das kam nur äußerst selten vor. Von derartigen Gefühlsbekundungen hielt Grandad nämlich nichts, auch wenn er sie sehr liebte.

Weshalb lag ihm sonst so viel daran, dass sie den Enkel seines ehemaligen Geschäftspartners heiratete? Um ihn nicht zu verletzen, musste sie das Spiel mitspielen und so tun, als wäre sie von diesem Plan vollkommen begeistert. Erst einmal zumindest. Aber sie würde schon dafür sorgen, dass Dexter Fitzgerald die Lust aufs Heiraten verging! Mit Debbies Hilfe hatte sie sich in eine Frau verwandelt, die als Braut für einen Multimillionär aus guter Familie absolut unpassend war. Trotzdem klopfte ihr Herz bei dem Gedanken daran, dass sie in nur wenigen Stunden nach Portugal fliegen würde, in das Land ihrer Kindheit, das sie vor beinahe fünfzehn Jahren verlassen hatte.

"Findest du meine Aufmachung nicht ein bisschen übertrieben?", fragte Maddy und betrachtete kopfschüttelnd ihr Spiegelbild.

"Doch, schon! Aber genau das ist ja der Plan: Sexbombe mit leicht billigem Beigeschmack, ohne jegliche Manieren und Schamgefühl trifft auf stockkonservative Millionärsfamilie. Vertrau mir, wenn die Fitzgeralds dich so sehen, setzen sie dich gleich ins nächste Flugzeug zurück nach London!"

Ein hoffnungsvolles Lächeln umspielte Maddys Lippen. "Da könntest du allerdings recht haben."

"Jetzt musst du nur noch lernen, dich wie ein Vamp zu bewegen. Los, schwing mal die Hüften beim Gehen", kommandierte Debbie. "Nein, nicht so. So. "

Kichernd imitierte Maddy den übertriebenen Hüftschwung ihrer Freundin, was mit der hautengen schwarzen Lederhose gar nicht so einfach war. "Nein, das ist wirklich zu lächerlich", stöhnte sie schließlich und ließ sich in gespielter Verzweiflung aufs Sofa sinken. "So kann ich mich doch nicht in der Öffentlichkeit zeigen!"

"Ich fürchte, du musst. Sonst geht unser Plan nicht auf. Du darfst nicht einfach nur wie verkleidet wirken. Entweder du spielst die Rolle richtig, oder die Wirkung verpufft."

Maddy seufzte. Worauf hatte sie sich da nur eingelassen?

"Du hast keine andere Wahl", sagte Debbie, die anscheinend ihre Gedanken gelesen hatte. "Dein Großvater ist so versessen darauf, dich mit diesem Dexter zu verheiraten - wenn du da einfach Nein sagst, kriegt er entweder einen Herzanfall oder macht dir das Leben zur Hölle. Oder beides. Nein, die Fitzgeralds müssen dich ablehnen, damit dein Großvater die Schuld auf keinen Fall bei dir sieht."

"Eigentlich meint Grandad es ja nur gut", gab Maddy zu bedenken. "Er glaubt, ich brauche einen Mann an meiner Seite. Vor allem jetzt, wo das Kinderheim geschlossen wurde und ich meinen Job verloren habe. Und ich weiß auch wirklich im Moment nicht so richtig, wie es weitergehen soll. Und er ist alt und krank. Er macht sich Sorgen, was aus mir wird, wenn er einmal nicht mehr da ist."

"Trotzdem hat er sich aus deinem Liebesleben herauszuhalten! Aber nett, wie du bist, kannst du ihm das natürlich nicht ins Gesicht sagen. Also musst du das Millionärssöhnchen auf andere Weise loswerden.

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