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Für eine Nacht der Liebe von Orwig, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Für eine Nacht der Liebe

Zu den zärtlichen Klängen der Hotelband tanzt Erin sinnlich mit einem Mann, den sie erst vor wenigen Stunden kennen gelernt hat. Was macht es schon, dass sie seinen Namen nicht weiß? Ein prickelndes Gefühl verrät ihr, dass er der Richtige ist: für einen Abend voller Verlockungen, für eine Nacht der Liebe! Am nächsten Morgen werden sie wieder getrennte Wege gehen, und nur eine süße, unbeschwerte Erinnerung an diese erotische Begegnung soll bleiben! Alles ist genauso aufregend, wie Erin es sich vorgestellt hat. Bis der unbekannte Fremde ihr seinen Namen verrät ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 14.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864943874
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 227 kBytes
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Für eine Nacht der Liebe

1. Kapitel

Was bin ich nur für ein Glückspilz! dachte Boone Devlin schon zum hundertsten Mal, als er aus seinem Mietwagen stieg.

Es war der siebte Juli gegen elf Uhr abends. Der nasse Asphalt des fast leeren Parkplatzes vor dem schicken Hotel in San Antonio glänzte. Mit zügigen Schritten lief Boone über den Parkplatz und wich dabei den Pfützen aus.

Die Blitze eines Sommergewitters zuckten über den Himmel, danach versank alles wieder im Dunkel der texanischen Nacht.

Boone konnte es immer noch nicht fassen: Er hatte eine riesige Erbschaft gemacht. Nicht nur über eine Million Dollar, sondern noch dazu eine berühmte Pferderanch, auf der die kraftvollen Quarter Horses gezüchtet wurden. Boone war in die Stadt gekommen, um sich mit der Managerin der Ranch zu treffen, denn er wollte den Betrieb verkaufen. Er wollte so viel Geld wie möglich in seine kleine, noch junge Charterfluglinie investieren.

Das Klacken hochhackiger Schuhe riss Boone aus seinen Gedanken. Ein paar Meter vor ihm eilte eine Frau auf das Hotel zu. Anerkennend glitt Boones Blick über ihre perfekte Figur, als plötzlich ein Mann aus dem Schatten trat und sie anpöbelte.

Boone konnte nicht verstehen, was der Mann sagte. Er bekam nur mit, wie die Frau den Kopf schüttelte, ein sehr deutliches "Nein" ausstieß und weiterging. Der aufdringliche Kerl lief neben ihr her und redete mit leiser Stimme auf sie ein. Die Frau drehte sich heftig weg, doch der Mann packte sie am Arm und hielt sie fest.

Boone ballte die Fäuste und beschleunigte seinen Schritt.

Die Frau wusste sich aber selbst zu wehren. Sie hieb dem Kerl ihren Absatz auf den Fuß. Fast gleichzeitig verpasste sie ihm einen gut platzierten Schlag auf die Schläfe und schubste ihn von sich.

"Nein!" rief sie noch einmal laut, und während der Mann nach hinten taumelte, verschwand sie im Hotel.

Boone lachte leise, und der Mann drehte sich um.

"Was ist denn so verdammt lustig?" Drohend kam er auf Boone zu. An irgendjemandem wollte er wohl seine Wut auslassen.

Boone baute sich breitbeinig vor dem Mann auf. "Willst du noch mehr Schläge?" Seine Stimme klang leise, aber dadurch umso bedrohlicher. Boone sah seinem Gegenüber direkt ins Gesicht.

Wieder erhellte ein Blitz den Himmel.

Der Mann holte einmal tief Luft, dann wandte er sich ganz unvermittelt ab und verschwand in der Dunkelheit.

Gelassen schlenderte Boone in die elegante Eingangshalle des Hotels mit ihren Ledersofas und polierten Mahagonitischen. Er ging zum Empfangstresen und checkte ein. Vor den Fahrstühlen wartete die Frau vom Parkplatz auf den Aufzug. Sie stiegen gemeinsam ein.

Kurz zuvor auf dem düsteren Parkplatz hatte Boone die Frau kaum sehen können. Erst jetzt, in der hell erleuchteten Kabine, erkannte er, wie umwerfend schön sie war. Sein Blick glitt über einen Frauenkörper, von dem jeder Mann träumte. Sie trug ein ärmelloses smaragdgrünes Kleid, das ihre weiblichen Kurven und die schmale Taille betonte. Ihre Arme waren schlank, aber trainiert, und Boone vermutete, dass sie regelmäßig Fitnesstraining betrieb. Offenbar mit Erfolg, wie der Vorfall auf dem Parkplatz bewiesen hatte.

Ihre vollen roten Lippen weckten Boones Neugier. Wie mochten sie sich beim Küssen anfühlen? Unwillkürlich sah er zu ihren schmalen Händen, entdeckte aber keinen Ehering. Die Frau hielt den Kopf leicht gesenkt, weil sie gerade ihre Handtasche schloss. Dichtes schulterlanges rotes Haar fiel ihr übers Gesicht. Nun hob sie den Kopf, und Boone blickte in die grünsten Augen, die er je gesehen hatte.

Ihre Wimpern waren lang und dicht, und der Blick ihrer katzenhaften Augen hielt Boone gefangen. Das Grün wirkte kühl und geheimnisvoll, leicht spöttisch und unsagbar sinnlich. Selbstsicher erwiderte sie Boones Blick.

"Ich wollte Ihnen draußen auf dem Parkplatz schon zu Hilfe kommen, aber das war ja gar nicht nötig."

"Trotzdem vielen

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