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Falsches Spiel - wahre Liebe von Connelly, Stacy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.03.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Falsches Spiel - wahre Liebe

Sophia sieht plötzlich wieder in Jake Camerons bernsteinfarbene Augen - und ist fassungslos: Wieso ist der sexy Privatdetektiv hier im Haus ihrer Eltern? Glauben etwa alle, sie wären noch ein Paar? Angesichts der Begeisterung ihrer Familie bringt Sophia es nicht übers Herz, die Wahrheit zu sagen. Aber warum spielt Jake die Rolle des künftigen Schwiegersohns und nimmt Sophia immer wieder verliebt in die Arme, um sie zärtlich zu küssen? Schließlich hatte ihr der Herzensbrecher seine Gefühle doch nur vorgetäuscht, weil er ihren ehemaligen Boss ausspionieren wollte!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 16.03.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864940620
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 436 kBytes
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Falsches Spiel - wahre Liebe

1. KAPITEL

Sophia Pirelli ließ den Kopf erschöpft gegen den Autositz sinken. Noch gute dreißig Meilen vor ihrer Heimatstadt entfernt, hatte sie an einer Tankstelle gehalten.

In der Luft lag der vertraute Geruch von Kiefernnadeln und Meer, doch am liebsten wäre sie sofort wieder umgekehrt und nach St. Louis zurückgefahren, wo sie vor einem Monat bei ihrer Cousine untergeschlüpft war. Alles, nur nicht nach Hause.

Sie liebte ihre Familie, aber die Aussicht auf die besorgten Blicke und mitleidigen "Oh, Sophia"-Ausrufe ihrer Eltern war fast unerträglich. Ganz zu schweigen von dem dreistimmigen "Das war doch so klar" ihrer älteren Brüder. Wie sollte sie ihren Besuch nur überstehen? Sie konnte Sam, Drew und Nick jetzt schon hören.

Ich hab dir doch gleich gesagt, dass Chicago dir nicht gefallen würde!

Ich wusste doch gleich, dass du dich als Zimmermädchen in einem fremden Haus nicht wohlfühlen würdest!

Warum hast du nicht auf uns gehört und bist zu Hause geblieben?

Tja, hinterher war man immer schlauer ...

Für ihr noch junges Leben bereute sie eine Menge Dinge.

Sophia stieg aus dem Wagen und öffnete den Tankdeckel. "Ich will nicht nach Hause", murmelte sie.

Schlimm genug, dass sie sich fünf Jahre lang nicht hatte sehen lassen - jetzt musste sie zu allem Übel auch noch eine ungeplante Schwangerschaft gestehen.

Trotz dreier Schwangerschaftstests, der Bestätigung ihres Frauenarztes und ihrer nicht zu ignorierenden Morgenübelkeit konnte Sophia noch immer nicht fassen, dass sie tatsächlich schwanger war. Sie schwankte ständig zwischen einem tiefen Glücksgefühl und Panik hin und her - meistens überwältigte sie beides gleichzeitig. Wie sollte sie ihren Eltern die Neuigkeit nur beibringen?

Okay, ihr hattet recht. Ich habe mich in Chicago wirklich nie zu Hause gefühlt. Ich fand es schrecklich, mich von den Dunworthys behandeln lassen zu müssen, als stünde ich meilenweit unter ihnen. Halb so schlimm also, dass ich gefeuert wurde, weil ich Todd, den jüngsten Sohn der Familie, "verführt" habe. Übrigens ist er der Vater meines ungeborenen Kindes.

Das klang sogar in ihren Ohren heftig. Aber irgendetwas würde sie ihren Eltern sagen müssen, allerdings erst nach deren Hochzeitstag. Ihrem Fünfunddreißigsten übrigens ...

Vince und Vanessa Pirelli hatten in diesen fünfunddreißig Jahren viel erreicht - sie führten eine stabile und glückliche Ehe und hatten drei gut aussehende erfolgreiche Söhne, die in ihrer Heimatstadt lebten und arbeiteten. Der Älteste, Nick, war Tierarzt, Drew hatte eine eigene Baufirma und Sam war der Leiter einer gefragten Kfz-Werkstatt. Und dann kam sie, Sophia, das Nesthäkchen und schwarze Schaf der Familie.

"Na, wenn das mal nicht die kleine Sophia Pirelli ist!", hörte Sophia eine ihr unbekannte Stimme sagen. Sie schien von dem schmuddeligen Tankstellenwärter zu kommen, der in der Tür lehnte. Leider hatte sie nicht die geringste Ahnung, wer er war.

Um sich keine Blöße zu geben, zwang sie sich zu einem Lächeln. "Stimmt. Sie waren doch in der Klasse meines Bruders an der Clearville Highschool, oder?" Da die Highschoolzeit ihrer drei Brüder insgesamt neun Jahre umfasste, bestand eine gute Chance.

Anstatt einer Antwort lachte der Mann höhnisch auf. "Du hast dich immer für etwas Besseres gehalten", sagte er.

Sophia schoss das Blut ins Gesicht. Es lag ihr auf der Zunge, alles abzustreiten, aber leider hatte er recht. Sie hatte sich früher wirklich für zu gut für ihre kleine Heimatstadt gehalten und war fest davon überzeugt gewesen, dass in der Welt da draußen größere und bessere Dinge auf sie warteten.

"Du und deine beste Freundin Amy Leary habt uns immer wie Abschaum behandelt."

Auch da hat er recht, dachte Sophia beschämt. Das Schlimmste dabei war, dass sie anderen Menschen damals sogar geschadet hatte. Gequält schlo

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