text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Fast gar nicht verliebt von Connelly, Cara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.07.2014
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Fast gar nicht verliebt

Eine wunderbar gefühlvolle Geschichte über Liebe und Neuanfänge, für die es nie zu spät ist! Ty traut seinen Augen kaum, als im Flugzeug nach Paris plötzlich die Anwältin Viktoria Westin neben ihm Platz nimmt. Vor einer Stunde stand er ihr noch im Gerichtsaal gegenüber, wo sie die Dreistigkeit besaß, hartnäckig einen Freispruch für ihren Mandanten erwirken zu wollen. Dabei sprachen alle Beweise dafür, dass er Tys Frau vor sieben Jahren in betrunkenem Zustand totgefahren hatte. Ty gewann den Prozess mühelos - und war froh Victorias eisblauen Augen endlich zu entkommen. Dass sie jetzt auf dem Weg zur selben Hochzeit sind, kann nur ein schlechter Scherz sein! Ty weiß weder, wie er den Flug noch die Hochzeit mit dieser schrecklichen Person überstehen soll, doch in der Stadt der Liebe wirkt die Anwältin plötzlich gar nicht mehr so eiskalt, wie er anfangs dachte ... Cara Connelly schreibt gefühlvolle Liebesgeschichten, für die sie vielfach mit Preisen ausgezeichnet wurde. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und Hund in New York.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 03.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802595073
    Verlag: LYX
    Serie: Save the Date Bd.1
    Originaltitel: The Wedding Favor
    Größe: 1428 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Fast gar nicht verliebt

1

"Diese Frau", Tyrell zeigte mit dem Finger wie mit einer Waffe auf die blonde Frau am anderen Ende des Flurs, "ist ein eiskaltes Miststück."

Angela legte ihm besänftigend die Hand auf den Arm. "Deswegen ist sie hier, Ty. Genau deshalb hat man sie hergeschickt."

Er entfernte sich ein paar Schritte von Angela und kehrte zurück, ohne das Objekt seiner Wut dabei auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen. Die Blonde sprach gerade in ihr Handy. Sie hatte ihnen den Rücken zugewandt, sodass er nur ihre glatte Haarbanane und die einfache Goldkreole in ihrem rechten Ohr sehen konnte.

"Die hat Eiswasser in den Adern", murmelte er. "Oder Arsen. Oder das, womit man Menschen einbalsamiert, wie auch immer das Zeug heißt."

"Sie macht nur ihren Job. Und der ist in diesem Fall ganz schön undankbar. Sie kann nicht gewinnen."

Ty verdrehte die Augen. Er hätte erneut losgelegt, über Rechtsanwälte, die extra von New York nach Texas eingeflogen wurden und glaubten, sie hätten es hier mit unterbelichteten Leuten zu tun, die nie über die achte Klasse hinausgekommen waren – aber genau in diesem Moment trat die Gerichtsdienerin aus dem Richterzimmer.

"Ms Sanchez", sagte sie zu Angela, "Ms Westin" zu der Blonden. "Das Urteil ist da."

Die Blonde klappte ihr Telefon zu, ließ es in ihre Handtasche gleiten, packte ihren Aktenkoffer und marschierte – ohne Angela oder Ty oder sonst jemanden eines Blickes zu würdigen – durch die schwere Eichentür in den Gerichtssaal. Ty folgte ihr in gebührendem Abstand und schoss dabei tödliche Blicke auf die Rückseite ihres maßgeschneiderten dunkelblauen Hosenanzugs ab.

Zwanzig Minuten später verließen sie den Saal. Ein Reporter von Houston Tonight hielt Ty ein Mikrofon unter die Nase.

"Die Geschworenen haben Ihnen offensichtlich geglaubt, Mr Brown. Fühlen Sie sich rehabilitiert?"

Ich fühle mich gemeingefährlich , hätte er am liebsten geknurrt. Aber die Kamera lief bereits. "Ich bin einfach nur froh, dass es vorbei ist", sagte er. "Jason Taylor hat diese Geschichte sieben Jahre lang verschleppt, in der Hoffnung, mich mürbe zu machen. Es ist ihm nicht gelungen."

Er eilte weiter den breiten Flur entlang, und der Reporter lief neben ihm her.

"Mr Brown, die Geschworenen haben Ihnen jeden einzelnen Cent der Schadenersatzsumme zugebilligt, die Sie eingefordert haben. Was hat das Ihrer Meinung nach zu bedeuten?"

"Es bedeutet, dass die Geschworenen etwas Wichtiges begriffen haben: Auch wenn alles Geld der Welt die Tote nicht wieder lebendig macht, für den Überlebenden kann es eine herbe Strafe bedeuten."

"Taylor wird nächste Woche entlassen. Wie geht es Ihnen bei dem Gedanken, dass er frei herumlaufen darf?"

Ty blieb abrupt stehen. "Während meine Frau in der Erde verrottet? Was glauben denn Sie, wie es mir da geht?" Der Mann wich vor Tys wütendem Blick zurück und beschloss, Ty nicht nach draußen zu folgen.

Rushhour in Houston, das war ein Blick durch die Tore der Hölle. Aufgeheizter Asphalt. Hupende Autos. Kompletter Verkehrskollaps.

Ty bemerkte nichts davon. Auf dem Bürgersteig holte Angela ihn ein und zupfte ihn am Ärmel. "Ty, mit diesen Absätzen kann ich nicht so schnell gehen."

"Tut mir leid." Er verlangsamte seinen Schritt. Auch wenn er noch so sauer war, Höflichkeit war bei ihm als Texaner tief verankert.

Er nahm ihr den prall gefüllten Aktenkoffer aus der Hand und lächelte in einer gelungenen Im

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen