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Fessele mich, führe mich, liebe mich von Lukas, Sara-Maria (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.04.2019
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
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Fessele mich, führe mich, liebe mich

Karina ist Abteilungsleiterin in einem großen Konzern. Sie hat es aufgrund ihrer Position schwer, sich gegen ihre missgünstigen Kollegen durchzusetzen und ist sehr misstrauisch. Als der charmante und attraktive Thomas ihre Nähe sucht, kann sie sich nicht vorstellen, dass sich ein Traummann wie er in eine gewöhnliche Frau wie sie verlieben könnte. Aber das tut er, und er führt Karina in die für sie neue und faszinierende Welt des BDSM ein. Thomas ist dominant und sadistisch veranlagt. Er erkennt in Karina den passenden Gegenpol zu seinen Neigungen und verliebt sich in sie. Mit viel Fingerspitzengefühl und Sensibilität begleitet er sie auf ihrem ganz persönlichen Weg zur Erfüllung ihrer devoten Fantasien. Hinweis: Dieser Roman ist eine umfangreich überarbeitete und auf Romanlänge erweiterte Neufassung der Novella 'Führungspositionen' aus dem Jahr 2014. Sara-Maria Lukas, Jahrgang 1962, sagt 'Moin' statt 'Guten Tag'. Unter dem Pseudonym verbirgt sich eine gebürtige Bremerin, die seit vielen Jahren in einem klitzekleinen Dorf zwischen Elbe und Weser wohnt. Sie liebt das raue Klima der Nordseeküste nicht nur, wenn die Sonne scheint, sondern erst recht bei Sturm und ordentlichem Wellengang. Das Schreiben ist seit der Kindheit ihre eine große Passion, das Leben im Einklang mit der Natur die andere. Sara-Maria Lukas bezeichnet sich selbst als hoffnungslos naive Romantikerin. Nichts kann sie davon abbringen, an die wahre Liebe, die Macht der gelebten Toleranz und das Gute im Menschen zu glauben. In ihren Romanen verknüpft sie auf eine ganz eigene sympathische Weise prickelnde Erotik mit viel Humor, Herzlichkeit und großer Liebe.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 284
    Erscheinungsdatum: 12.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864953965
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Größe: 1068 kBytes
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Fessele mich, führe mich, liebe mich

Kapitel 1

Karina

Meine Kiefergelenke schmerzen. Meine Augen brennen. Meine Hände sind schweißnass.

Alle starren mich an.

Wir haben eine Konferenz. Die Abteilungsleiter sitzen an diesem riesigen ovalen Tisch aus Eiche, der uns alle überleben wird. Wir Mitarbeiter sollten zusammenhalten, uns gegenseitig unterstützen, aber das tun wir nicht. Jeder versucht, den anderen die Schuld für die schlechte Bilanz in die Schuhe zu schieben, woran wir alle irgendwann scheitern werden. Ich hasse diesen Tisch und diesen Raum mit den weißen, schmucklosen Wänden. Es gibt keine Klimaanlage. Das ist bestimmt Absicht, damit wir alle ordentlich schwitzen, während wir uns vor dem Chef rechtfertigen müssen.

Am Kopfende thront er, hat die vor ihm liegenden Tabellen studiert und schaut mich nun fragend an. Sein Gesichtsausdruck bleibt gelassen, seine blasse Haut wirkt noch aufgequollener als sonst und sein Blick scheint die Temperatur im Raum um weitere Grade zu erhöhen. Schweißtropfen rinnen unter meiner Bluse auf meiner Haut hinab, als ich mich zu den niedrigen Verkaufszahlen des letzten Quartals äußern soll.

"Nun", sage ich, "es ist Sommer und viele Familien sind im Urlaub. Bis zum Jahresende wird sich das Defizit wieder ausgeglichen haben."

Aus den Augenwinkeln sehe ich das Gesicht von Margot. Sie grinst, die dumme Kuh.

Michael räuspert sich. "Müssten wir das dann nicht alle merken?"

Ich wende mich ihm zu. "Nein. Meine Abteilung verkauft Schreibwaren. Die Büros in der Nachbarschaft bestellen längst online, und Briefe per Hand schreibt auch niemand mehr. Meine Kunden sind also vor allem Schulkinder und jetzt sind Ferien. Deine Abteilung verkauft Herrenmode, die wird immer gebraucht, und auch Touristen kommen während ihres Urlaubs in deine Etage."

Michael zieht zweifelnd die Augenbrauen zusammen und sieht schmunzelnd zu unserem Chef hinüber. Links neben dem Boss sitzt der hübsche, blonde Alex. Der atmet jetzt hörbar genervt aus, trommelt mit dem Kugelschreiber auf seine Notizen und sieht demonstrativ auf die Uhr. Vermutlich hat er noch ein Date zum Eisessen. Ja, Arschloch, ich weiß, dass ich deiner Meinung nach hier am Tisch überhaupt nichts zu suchen habe. Nur Männer sollten deiner Ansicht nach Abteilungen leiten, während wir Frauen in High Heels und engen Röcken als verkaufsfördernder Raumschmuck dienen. Grrrr.

"Frau Meester, was unternehmen Sie in den nächsten Wochen zur Förderung Ihres Umsatzes?"

Ich sehe meinen Chef an, senke nicht den Kopf, sondern zwinge mich, seinen Blick auszuhalten. "Wir haben neu dekoriert, zum Schulanfang nach den Ferien einige wirklich gute Lockangebote, neue Prospek..."

"Ich will die aktuellen Umsatzzahlen am Ende der Woche sehen", unterbricht er mich, und mein Gesicht fühlt sich an, als würde es gleich in glühender Hitze explodieren. Wenn der Boss die Umsätze jeder einzelnen Woche prüfen will, steht man auf der Abschussliste. Deutlicher konnte er nicht sagen, dass er mich für unfähig hält.

Der Neue, Thomas Graf, sitzt mir gegenüber. Seine Kieferknochen arbeiten und er sieht mich aus seinen fast schwarzen Augen durchdringend an.

Arschloch, bilde dir bloß nicht ein, dass du das besser könntest.

Er verzieht keine Miene, ist die Ruhe selbst. So betrachtet ein Sadist ein Mäuschen, das zu einer Schlange in ein Terrarium gesteckt wird. Am liebsten würde ich diesem arroganten Sack meinen Ordner an den Kopf werfen. Stattdessen schlage ich ihn zu und stehe auf, denn der Chef beendet in diesem Moment die Konferenz. Ich trete so schnell vom Tisch zurück, dass mein Stuhl umkippt. Auch das noch.

"Hoppla." Manuela, Abteilungsleitung Damenmode, schüttelt leicht genervt den Kopf, lächelt jovial zu Thomas Graf hinüber und macht demonstrativ einen weiten Bogen um mich.

Ich bücke mich und hebe den Stuhl auf. Wenigstens is

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