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Festtagsstimmung von Fforde, Katie (eBook)

  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
5,99 €
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Festtagsstimmung

Es ist nicht gerade die prickelndste Phase ihres Lebens: Grace wurde von ihrem Ehemann verlassen, Ellie ist schwanger und nun ebenfalls ohne Mann. Doch es ist schnell Schluss mit frustig, als Ellie als Untermieterin bei Grace einzieht. Denn das wunderschöne Anwesen, das Grace von ihrer Großtante geerbt hat, bietet nicht nur ausreichend Wohnraum, sondern eignet sich hervorragend für Events verschiedener Art, die die beiden mit viel Fantasie organisieren. Darüber hinaus entdecken sie eines Tages durch einen Zufall lang verborgene Kostbarkeiten, die ihnen ganz neue Perspektiven eröffnen. Und so hat es schließlich den Anschein, als könne das Glück vollkommener nicht sein ... Eine herzerwärmende Liebesgeschichte, gespickt mit Humor, von Bestsellerautorin Katie Fforde. eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert. Katie Fforde hat bereits zahlreiche Romane veröffentlicht, die in Großbritannien allesamt Bestseller waren. Ihre romantischen Beziehungsgeschichten werden erfolgreich für die ZDF-Sonntagsserie 'Herzkino' verfilmt. Katie Fforde lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und verschiedenen Katzen und Hunden in einem idyllisch gelegenen Landhaus in Gloucestershire, England. Offizielle Website: http://www.katiefforde.com/

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 523
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732548224
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Restoring Grace
    Größe: 1660 kBytes
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Festtagsstimmung

Kapitel 1

D as Haus ist wunderschön, dachte Ellie. Perfekte Proportionen. Wahrscheinlich georgianisch oder Queen Anne.

Seine Front beherrschten fünf Sprossenfenster, die durch Hochschieben zu öffnen waren, die Haustür mit dem charakteristischen Oberlicht und einige Dachgauben. Zu der mit Jasmin überwucherten Veranda hinauf führte ein sehr gepflegter Fußweg. Wie ein Puppenhaus, dachte sie und lachte dann über sich selbst: Ein Puppenhaus war ein Abbild eines echten Hauses, nicht umgekehrt.

Die hohen Mauern, die den Garten umschlossen, waren aus einem schönen, grauen Stein, und durch das Tor konnte Ellie sorgfältig gestutzte Obstbäume sehen, in die etwas Wilderes hineinwuchs, wahrscheinlich Rosen. Ein großes Beet zarter, malvenfarbener Krokusse unterbrach das satte Grün des Rasens, und der Pfad war von Narzissen gesäumt. Es war jetzt genau die richtige Jahreszeit, und obwohl die Blumen im Einzelnen für Ellie nicht wirklich wichtig waren, sah das Haus trotz des eisigen Windes absolut entzückend aus.

Sie stellte ihre Tasche auf den Boden und nahm das Tor in Augenschein. Es wirkte ziemlich stabil, und sie setzte einen Fuß auf eine Quersprosse zwischen den Pfosten. Dann zog sie sich hoch, um das Haus besser sehen zu können.

Gegen eine der steinernen Säulen gelehnt, die das Tor einrahmten, konnte Ellie das Haus in seiner Gesamtheit betrachten. Es war das, was Makler als "Juwel" bezeichnen würden. Zwar schien es nicht bewohnt zu sein, aber es konnte ohne weiteres jemand hinter den Fenstern stehen und sie beobachten. Allerdings hoffte sie inbrünstig, dass das nicht der Fall war - es wäre peinlich gewesen, ja sogar demütigend. Sie sprang auf den Boden zurück. Dann erinnerte sie sich und fragte sich, ob es unter den gegebenen Umständen vernünftiger gewesen wäre, nicht zu springen.

Seufzend angelte sie ihren Fotoapparat aus ihrer Tasche und kletterte wieder auf ihren Ausguck. Sie stellte die Belichtungszeit sowie die Blendenöffnung ein, mühte sich mit der Entfernungseinstellung ab und wünschte, sie hätte eine modernere Ausrüstung, die ihr dergleichen Dinge abnehmen würde. Schließlich war sie keine Fotografin. Sie wollte lediglich ein Foto von dem Haus haben.

Sie machte mehrere Aufnahmen, stieg dann wieder auf den Boden hinunter und steckte den Fotoapparat zurück in ihre ausgebeulte Basttasche. Dann nahm sie ihren silbernen Nasenstecker heraus, der zwar winzig war, auf bestimmte Menschen aber dennoch bedrohlich wirken konnte. Desgleichen entfernte sie zwei von ihren Ohrringen (sodass nur noch ein einziges Paar übrig blieb) und zupfte an ihren Kleidern und ihrem Haar. Es war wichtig, seriös zu wirken; Besitzer georgianischer Pfarrhäuser waren in der Regel eher konservativ.

Als sie sich eine Strähne ihres scharlachroten Haares unter ihr Bandana schob, wurde ihr bewusst, dass sie in Wirklichkeit gar keine Vorstellung davon hatte, wie sich ihre Bemühungen auswirkten: Möglich, dass sie jetzt aussah wie eine in einem Wigwam hausende New-Age-Reisende oder eine Hausiererin. Dennoch drückte sie die Schultern zurück, griff nach ihrer Tasche und öffnete das Tor. Das war der Teil der Arbeit, der Mut kostete.

Die Besitzer eines solchen Hauses mussten wohlhabend sein, dachte sie, fest entschlossen, optimistisch zu sein. Sie hoffte nur, dass die Leute keine Hunde hatten.

"Nicht dass ich Hunde nicht mag", murmelte Ellie für den Fall, dass tatsächlich Hunde da waren und zuhörten. "Ich möchte nur nicht angesprungen werden, nicht gerade jetzt."

Doch es kamen keine Hunde herbeigelaufen, um ihr die freundlichen, aber starken Pfoten in den Bauch zu drücken (wie beim letzten Haus), und sie erreichte die Haustür unbeschmutzt und im Stande, weiterhin normal zu atmen. Dann holte sie tief Luft und zog kräftig an dem Knauf, der aus dem steinernen Türpfosten herausragte. Sie konnte nur hoffen, dass das Ding an irgendetwas befestigt war. Es bimmelte ermutigend,

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