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Feuer der Versuchung von Cole, Kresley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2017
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Feuer der Versuchung

Der Feind in meinem Herzen Andorra, 1865. In allerletzter Sekunde kann der Söldner Courtland McCarrick seiner Hinrichtung entkommen, indem er sich in einen reißenden Fluss stürzt. Schwer verletzt wird er ans Ufer gespült, wo ihn die Lady Annalía findet. Obwohl die kastilianische Schönheit weiß, dass ihr ein Schotte - und somit ein Feind! - zu Füßen liegt, bietet sie Courtland Zuflucht und pflegt ihn gesund. Je länger Anna Zeit mit dem ruppigen Highlander verbringt, desto stärker versetzt er ihr Herz in Aufruhr. Doch Annalía ist General Pascal versprochen - McCarricks Erzfeind ... 'Kresley Cole schickt ihre Leser auf das Abenteuer ihres Lebens!' Susan Wiggs, New-York-Times-Bestseller-Autorin Nach einer Karriere als Athletin und Trainerin veröffentlichte Kresley Cole 2003 ihren ersten Roman und ist seither eine der international erfolgreichsten Autorinnen historischer, zeitgenössischer und fantastischer Liebesromane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 395
    Erscheinungsdatum: 21.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736306363
    Verlag: LYX
    Originaltitel: If you dare
    Größe: 1434 kBytes
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Feuer der Versuchung

1

Fürstentum Andorra, 1856

"Gut so! Nicht aufhören! Los, weiter! Reißt ihm das Herz aus dem Leib!"

Zum ersten Mal, seit die Schläge begonnen hatten, verging Courtland MacCarrick das höhnische Lächeln, das seine blutigen Lippen umspielte. Die harschen Worte des Generals waren ihm nur vage ans Ohr gedrungen, der ungeduldige Befehl hatte sich hohl und verschwommen angehört. Vielleicht lag es daran, dass Court nichts sehen konnte. Blut tropfte ihm aus einer Wunde auf der Stirn über die Augen, und seine Lider waren geschwollen.

Die Gefolgsleute des Generals rammten ihm ihre Fäuste in den Magen. Die Aussicht, einen Söldner - und noch dazu einen Rivalen - zu töten, versetzte sie in Erregung; es gelang ihnen kaum, sich zu zügeln. In seinem Zustand war Court so gut wie wehrlos, zumal seine Handgelenke gefesselt waren.

"Seien Sie gewiss, dass meine Männer mich rächen werden, wenn Sie mich töten", stieß er atemlos hervor. "Wollen Sie das Wagnis auf sich nehmen, anstatt einfach Ihre Schulden zu bezahlen?" Sein Akzent war so stark wie vor Jahren, als er die schottischen Highlands verlassen hatte.

"MacCarrick, niemand wird Ihren Tod rächen", erwiderte General Reynaldo Pascal ungerührt, "denn Ihre gesamte Truppe wird ebenfalls ausgelöscht werden."

"Meine Leute werden Sie verfolgen, bis Sie sie vom Erdboden getilgt haben." Der General seufzte. "Wie dem auch sei ...", Court konnte sich bildhaft vorstellen, wie der Mann ungeduldig mit der Hand winkte, "... sorgt dafür, dass sein Leben qualvoll zu Ende geht."

"Sie wollen sich nicht selbst um die Angelegenheit kümmern?"

Der General lachte leise. "Sie sollten es besser wissen. Ich habe Männer in meinen Diensten, die die Drecksarbeit für mich erledigen."

"Aye, aber ist diesen Dummköpfen auch klar, dass Sie ihnen den Lohn schuldig bleiben werden?", rief Court über die Schulter, während die beiden Männer ihn wegschleppten.

Sie zerrten ihn aus dem Zimmer und die Treppe hinunter nach draußen auf die heruntergekommene, mit Schiefergestein gepflasterte Straße.

Kaum spürte er die Sonnenstrahlen auf dem Gesicht, hörte er auch schon, wie eine Frau aufstöhnte.

"Mare de Déu", murmelte ein alter Mann entsetzt.

Aber Court wusste nur zu gut, dass die Menschen hier nichts tun würden, als beide Augen fest zuzukneifen und schnellstens die Kinder ins Haus zu holen. Die Furcht vor Pascal war zu tief verwurzelt. Selbst wenn man Court mitten im Dorf in vier Hälften zerlegen würde wie Schlachtvieh, so würde niemand auch nur einen Finger krumm machen, um ihn zu retten.

Trotzdem hatte er nicht das Gefühl, dass sie die Richtung zum Marktplatz einschlugen. Das Geräusch von fließendem Wasser drang an sein Ohr, und er begriff, dass sie ihn zum Fluss vor dem Dorf schleppten.

"Keine Exekution mitten im Dorf?", stieß er mit rauer Stimme hervor. "Geben Sie acht, dass ich mich nicht gekränkt fühle."

"Wir sind vorsichtiger geworden mit unseren ... Handlungen", erwiderte der Mann zu seiner Linken.

"Zu spät. Pascal hat ganz Spanien in Zorn versetzt", stieß Court im Tonfall tiefer Überzeugung hervor, obwohl er in Wahrheit kaum noch zu hoffen wagte, man würde ihn am Leben lassen.

"Wenn die Zeit gekommen ist, werden wir bereit sein", entgegnete der andere Mann, kurz bevor er ihn rücklings gegen ein Brückengeländer drängte.

Direkt unter ihnen befand sich der Riu Valira. Nach schweren Regenfällen im Norden verwandelte er sich immer in einen wütenden Strom mit reißenden Wasserfällen. Angestrengt versuchte Court sich zu erinnern, wie hoch die Brücke war. Würde der Valira tief genug sein?

Er hörte, wie ein Messer aus einer Scheide gezogen wurde.

"Wenn ihr das jetzt tut", flüsterte Court gefährlich leise, "werden meine Männer und meine Sippe euch verfolgen, bis ihr vernichtet seid. Sie leben, um zu töten." Und si

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