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Filou Ein Schlitzohr, die "Alten" und ich! von M.-Ahlers, Olaf (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Filou

Tatsächlich passierte Geschichten aus einem ereignisreichen Hundeleben - nämlich das des ungarischen Jagdhundes "Filou"- erwarten den Leser in diesem engagiert erzählten Buch. In kleinen Episoden aus dem Alltag berichtet Olaf M.-Ahlers (Jahrgang 1965) von ganz persönlichen Erlebnissen mit seinem schlitzohrigen Freund auf vier Pfoten, diversen Artgenossen - und mit Menschen wie du und ich. Sein bewegender Besuch mit "Therapeut" Filou bei den "skurrilen Alten" in einem Pflegeheim zieht sich wie ein roter Faden durch die von großer Beobachtungsgabe kündenden Schilderungen. Als staatlich zugelassener Hundetrainer weiß Ahlers, wovon er spricht. Oft mit einem Augenzwinkern, immer authentisch schreibt der Autor über seine Erfahrungen mit den Gattungen Hund und Mensch. Neben den meist lustigen, manchmal auch dramatischen oder gar tragischen Begegnungen erfährt der Leser nicht nur zwischen den Zeilen jede Menge Wissenswertes über unsere liebsten Vierbeiner. Auch stellt Ahlers die provokante Frage: Braucht der Hund eigentlich den Mensch? In jedem Satz spürt man dabei die enge Verbundenheit mit seinem Filou. Kurzum: Dieses Buch berührt die Herzen! Und richtet sich an alle, die Hunde und Menschen mögen. ( ... auch für Kinder geeignet! )

1965: ... geboren in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) 1984: ... Abschluss der Lehre als "Wartungsmechaniker für Datenverarbeitungsmaschinen" ab 1990: ... Nebenberuflich: Musikalische Auftritte als "Liedsänger mit Gitarre" sowie künstlerisch gestalterische Aktivitäten 2002: ... berufliche Weiterbildung zum "Versicherungsfachmann" ab 2012: ... Nebenberuflich: Besuch diverser Seminare und Lehrgänge zur Ausbildung als Hundetrainer 2016: ... Erbringung des Sachkundenachweises als behördlich zugelassener "Hundetrainer nach
11 TierSchG"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 216
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783744842396
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 2706kBytes
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Filou

Die Begrüßung

"Mich kennen Sie ja bereits und wie heißt mein kleiner Freund hier an meiner Seite?"

Mit dem kleinen Freund ist im Übrigen ein mittlerweile ausgewachsener und durchaus muskulös stattlicher Hund gemeint, seines Zeichens und korrekt benannt ein ungarischer Jagd- und Vorstehhund.

Ein kurzer Moment der Stille trat ein sowie ein rätselratender Blick in den doch meist zufrieden scheinenden betagten Gesichtern der etwa fünfzehn Menschen, die in einem Stuhlkreis um uns herum saßen bzw. von ihren Pflegekräften, zwecks verordneter Beschäftigungszeit, um uns herum gesetzt wurden.

"Sie haben ihn alle schon mal hier gesehen", versuche ich das jetzt fast kindlich wirkend gespannte Publikum bei der Namenssuche meines Vierbeiners zu motivieren.

Es sei hier erwähnt, dass ich bereits zum fünften Mal, im Abstand von etwa drei Monaten mit meinem Hund ein kleines Programm mache, welches zum einen der Beschäftigung und zum anderen zur Belebung der Sinne durch ein Wesen mit einer ganz anderen Art der Kommunikation dient.

Die Idee, dies zu tun, kam mir nach einem Aufruf in der örtlichen Tagespresse. Warum nicht, dachte ich, so hat mein Hund neben der physischen Beschäftigung beim Agility und Bällchenwerfen im Wald auch noch etwas Kopfarbeit und bringt nebenbei noch ein paar Leute zum Schmunzeln. Für mich war die Form des "Auftrittes" ohnehin nichts Neues, da ich mit meiner Gitarre schon so ein paar Menschen mit eigenen und anderen bekannten Liedern bei Familienfeiern und Veranstaltungen unterhalten durfte.

Hund trifft Muse

In der Runde waren wie immer, bis auf zwei drei Neuzugängen, die gleichen älteren Herrschaften versammelt. Doch dieses Mal saßen an einem separaten Tisch, sozusagen in der zweiten Reihe, zusätzlich zwei noch relativ agil wirkende ältere Damen, die einer Basteltätigkeit nachgingen, mir aber einen Blick zuwarfen, der zu sagen schien: wir sind noch fit und brauchen keine "Delfintherapie". Ich hörte aber die Eine hinter vorgehaltener Hand zur Anderen sagen: "Das ist aber ein Hübscher". Ich fühlte mich kurz geschmeichelt, merkte aber dann an ihren wohlwollenden Blicken in Richtung Filou, dass ich hier eher nicht gemeint sein konnte.

Mir war die Konstellation gar nicht so recht, da gerade an diesem Tag die lokale Presse zugegen war, bestehend aus einem Zweierteam.

Da war eine sehr klug wirkende Reporterin, wohl wegen der fast übergroßen schwarz umrandeten Brille, und ein wie sich noch herausstellte sehr beweglicher, da in Folge aus allen nur denkbaren Körperstellungen heraus knipsender Fotograf. Die Zeitung war interessiert an dieser Tätigkeit und wollte in einer der nächsten Ausgaben einen illustrierten Bericht veröffentlichen. Darüber sollte aber nicht unbedingt die Überschrift "Störfeuer aus der zweiten Reihe" stehen.

Da hob plötzlich eine mir vertraute sehr zierliche Frau aus der Runde zögerlich den Arm. Sie wirkte wie ein kleines, hinter ihrer Schulbank eingezwängtes schüchternes Mädchen, die sich einerseits ihrer Sache sicher schien, aber trotzdem die Folgen einer falschen Antwort, welche es ja hier gar nicht geben kann, befürchtete.

Und das ist auch eine besondere Erfahrung, die ich bei meinen Besuchen im Alters- und Pflegeheim gemacht habe: nämlich, dass die älteren Menschen fast wieder zu "verkindlichen" scheinen. Meiner Meinung nach verzichten sie immer mehr darauf, ihren gerade in unserer heutigen Gesellschaft so wichtigen kommunikativen Schutzschirm aufzubauen bzw. sie investieren dafür nicht mehr ihre letzten Ressourcen. Und gerade das macht sie so authentisch und liebenswert.

Bekannt war mir die alte Dame schon deshalb, weil sie immer so stolz über den Neufundländer ihrer Tochter berichtete. Dieser würde sie bei den Besuchen im Hause der Tochter immer "liebevoll" bewachen, indem er sich vor ihre Füße legt und sie dabei aber kaum die Couch verlassen darf.

Er schaut sie d

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