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Folge deinem Herzen, Ariane Julia Bd. 1837 von CLAYTON, DONNA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Folge deinem Herzen, Ariane

Wer will ihrem Land St. Michel die Unabhängigkeit nehmen? Gehört Kronprinz Etienne auch zu den Verschwörern? Heimlich versucht Prinzessin Ariane ihn auszuspionieren - und fühlt sich dabei wider Willen immer mehr zu ihm hingezogen. Doch auch wenn sie schon bald von Etiennes Unschuld überzeugt ist, und er ihr bei einer romantischen Nachtwanderung im Park sein Herz zu Füßen legt: Die Gefahr ist längst noch nicht gebannt. Intrigen und Geheimnisse werfen ihre dunklen Schatten voraus. Ariane muss um ihr junges Glück kämpfen!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863492953
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1837
    Größe: 352 kBytes
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Folge deinem Herzen, Ariane

1. KAPITEL

"Na, dann mal ran an den Feind." Während sie ihren Weg durch die labyrinthähnlichen Gänge des Schlosses suchte, schaute sich Prinzessin Ariane de Bergeron vorsichtig nach allen Seiten um. Das Herz flatterte ihr wie ein ängstlicher kleiner Kolibri in der Brust. Jeder, der sie so herumschleichen und vor sich hin murmeln sah, musste unweigerlich annehmen, sie sei geistig verwirrt.

Aber war es nicht genau das, was sie wollte? Sollten die Menschen hier sie ruhig für verrückt halten. Es passte in ihre Pläne.

Obwohl die fremde Umgebung mit den reizvollen Hügeln und der üppigen Vegetation sehr an ihre geliebte Heimat erinnerte, durfte sie nie vergessen, dass es Feindesland war. Hier in Vallonien machte sich seit langer Zeit eine Gruppe von Verschwörern dafür stark, das benachbarte St. Michele zu annektieren. Und es sah so aus, als seien sie ihrem Ziel noch nie so nahe gewesen wie im Moment.

Arianes Besuch war auf Wunsch des Prinzen Etienne Kroninberg zustande gekommen. Und nun hoffte Ariane, bei dieser Gelegenheit unauffällig spionieren zu können.

Vor gut sechs Monaten war der Prinz extra nach St. Michele gekommen, um sie in die Oper auszuführen. Natürlich wusste jeder, was dieser offizielle Besuch zu bedeuten hatte. Etienne verfolgte eindeutige Absichten, und König Philippe, Arianes Vater, hatte absolut nichts gegen eine Verbindung der beiden königlichen Familien einzuwenden.

Das königliche Protokoll hatte Ariane gezwungen, Etiennes Einladung zu akzeptieren. Allerdings konnte sie sich kaum etwas Langweiligeres vorstellen als einen Abend in der Oper. Wenn der Prinz diese Musik liebte, musste er ihrer Meinung nach genauso langweilig sein. Im festen Entschluss, wenigstens für sich das Beste aus dem verlorenen Abend zu machen, hatte Ariane eine ganze Truppe von Freunden eingeladen, sie zu begleiten. In der Tat waren es so viele gewesen, dass sie nur wenig Zeit allein mit dem Prinzen verbrachte.

Ariane schmunzelte, als sie sich daran erinnerte, wie der Prinz ihr zugegebenermaßen unmögliches Verhalten aufgenommen hatte. Er musste nicht nur beleidigt, sondern regelrecht wütend gewesen sein, wenn sie an sein finsteres Gesicht und den glühenden Blick dachte. Der arme Mann! Er war offenbar völlig ahnungslos und wusste nicht, mit wem er es zu tun hatte. Hätte er Ariane zum Bergsteigen oder Gleitfliegen eingeladen, wäre sie auf jeden Fall gewillt gewesen, ihn näher kennenzulernen.

Im Nachhinein gesehen, war sie allerdings froh, dass Etienne nicht so leicht aufgegeben hatte. Natürlich war sie zunächst entschlossen gewesen, seine Einladung nach Vallonien abzusagen, doch jetzt war sie dankbar für die Chance, möglicherweise Informationen über eine geplante Verschwörung gegen St. Michele sammeln zu können.

Während Ariane eine geschwungene Treppe emporstieg, schaute sie zu einer antiken Standuhr auf dem oberen Absatz hinüber. Zwölf Minuten zu spät. Perfekt!

Arianes Großmutter, die Königinwitwe Simone de Bergeron, hatte ihr beigebracht, dass es geradezu unerlässlich war, zu einer Party, deren Ehrengast man war, mit einer angemessenen Verspätung zu erscheinen.

Ihr Name wurde laut angekündigt, während Ariane hoch erhobenen Hauptes in der offenen Tür des Ballsaals stehen blieb. Aller Augen wandten sich ihr zu.

Ariane wusste, dass ihre Erscheinung ihrer Position entsprach, und fühlte sich entsprechend sicher und selbstbewusst. Die fließende Seide ihres schulterfreien Abendkleides leuchtete in dem gleichen Mitternachtsblau wie ihre Augen. Das üppige goldblonde Haar war hochgesteckt bis auf einige weich fallende Locken, die ihr schmales Gesicht umschmeichelten. Die Juwelen in ihrer Tiara funkelten mit den Diamanten an Hals und Ohrläppchen um die Wette.

Ihr Vater wäre sehr stolz auf sie gewesen.

Eine Welle von Schmerz und Trauer überflutete Ariane, doch sie blinzelte die aufsteigenden Tränen entschlossen zurück. Jetzt war nicht der Augenblic

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