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Frag nicht - küss mich! Julia Bd. 9 von CLEARY, ANNA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Frag nicht - küss mich!

Eine Affäre mit diesem sexy Traummann? Leider völlig unmöglich, weiß Lara. Denn Alessandro ist nicht irgendein Flirt, der ihr zufällig in Sydney über den Weg gelaufen ist. Sondern ihr neuer, mächtiger Boss - und außerdem ihr Ex-Lover! Sechs Jahre ist ihre stürmische Romanze her. Seitdem hat Lara vor ihm ein süßes Geheimnis namens Vivi ... Also Finger weg, befiehlt sie sich energisch. Doch leichter gesagt als getan. Denn zwischen ihr und Alessandro knistert es genauso heiß wie damals. Und niemand weiß besser als er, was er tun muss, um sie zu verführen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862955138
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.9
    Größe: 177 kBytes
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Frag nicht - küss mich!

2. KAPITEL

In Laras Büro machten die Mitarbeiter ihrem Ärger Luft.

"'Wir sind gnadenlos, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden.' Habt ihr das gehört? So ein scharfer Hund!"

"Wie kann ein so heißer Mann von derartiger Kälte sein?"

"Heißblütig, grausam und gnadenlos. Ihr müsst euch nur seinen Mund ansehen." Die Kollegin am Schreibtisch nebenan schloss verträumt die Augen. "Dieser Mund ..."

Stumm ließ Lara die Kommentare über sich ergehen und versuchte, sich mit diesem neuen, kühlen und praktisch veranlagten Alessandro abzufinden, der nichts mehr für sie empfand. Noch immer stand sie unter Schock. Die freundliche, aber dennoch grausame Abfuhr konnte sie nicht so schnell wegstecken. Und die Kommentare ihrer Kollegen schmerzten auch.

Die Cheflektorin Kirsten sah die Situation gelassen. "Damit war zu rechnen. Scala ist nicht gerade ein Wohltätigkeitsverein. Bei denen geht es nur um den Gewinn. Aber eine Veränderung tut uns wahrscheinlich ganz gut. Und ich denke, wir sind alle imstande, unseren Arbeitsplatz zu verteidigen, oder?" Aufmunternd zwinkerte sie den Kollegen zu. "Außerdem will der Typ vermutlich so schnell wie möglich wieder zurück in die Zivilisation und ernennt umgehend den neuen Geschäftsführer. Der macht sich bestimmt nicht die Mühe, unseren Charme zu entdecken. Den sind wir im Handumdrehen wieder los." Sie schnipste mit den Fingern.

Lara versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Was die Kollegen wohl denken würden, wenn sie wüssten, dass Alessandro ihrem Charme immerhin schon einmal erlegen war. Damals, im Sea sons Hotel. Die Suite dort war ihr bis heute heilig.

Niemals würde sie den letzten gemeinsamen Nachmittag mit Alessandro vergessen.

Aus dem Wohnzimmer der Suite hatte man einen atemberaubenden Blick auf den Hafen und die Oper von Sydney.

Jede Sekunde dieses Tages war wunderschön und kostbar gewesen. Jeder Moment bittersüß, weil der Abschied immer näher kam.

Verzweifelt hatte Lara zu überspielen versucht, wie ihr Herz immer trauriger wurde. Anfangs zog Alessandro sie noch auf, weil sie ungewöhnlich still war, doch auch er wirkte ernst und in sich gekehrt. Nach dem Mittagessen fuhren sie gemeinsam zu seiner Suite, um über alles nachzudenken.

Er schenkte Champagner ein, doch bevor Lara nur am Glas nippen konnte, nahm er es ihr schon wieder ab und stellte es auf den Tisch. Dann sah er ihr tief in die Augen, und sie erbebte vor Erregung. Geschickt streifte Alessandro ihr die Kleidung ab und führte Lara schließlich zum Bett.

Es war aufregend und unglaublich gefühlvoll, gleichzeitig leidenschaftlich und berauschend.

Als Lara später neben Alessandro lag und verträumt mit ihren Fingern über seinen muskulösen Körper strich, nahm sie schließlich all ihren Mut zusammen.

"Ich werde dich vermissen, Alessandro", begann sie vorsichtig und lachte leise, um ihre tiefen Gefühle zu verbergen. "Ich wünschte, du könntest hierbleiben."

Ihre bebende Stimme verriet, was Lara wirklich empfand. Alessandro schwieg eine halbe Ewigkeit, ohne sie dabei anzusehen. Als Lara die Spannung kaum noch aushielt, antwortete er endlich.

"Das geht leider nicht." Er drehte sich zu ihr um und sah sie beschwörend an. "Ich habe nachgedacht, tesoro . Warum kommst du nicht mit?"

Schockiert sah sie ihn an. "Wie? Du meinst ... nach Amerika?"

"Ja, wieso nicht? Es wird dir dort gefallen. Das Semester dauert nur einige Monate. Anschließend kehre ich nach Italien zurück." Dann fügte er hinzu: "Du kannst mit mir nach Hause kommen."

Nach Hause. Lara antwortete nicht sofort. Tausend Gedanken schossen ihr durch den Kopf - ihr Job, ihre Eltern, das Risiko, sich auf ein unbekanntes Abenteuer einzulassen, und das mit einem Mann, den sie kaum kannte. Noch dazu im Ausland. Dabei war sie bisher kaum aus New South Wales herausgekommen.

Venedig.

Mit dem March

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