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Freundinnen für's Leben - Roman 4: Demnächst auf Wolke sieben Roman von Pfannenschmidt, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Freundinnen für's Leben - Roman 4: Demnächst auf Wolke sieben

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt - 'Demnächst auf Wolke sieben' von Christian Pfannenschmidt jetzt als eBook bei dotbooks. Marie schwebt im siebten Himmel: Die Beziehung mit Ronaldo, dem Mann ihrer Träume, läuft richtig gut. Und ihre Stieftochter hat sie inzwischen auch zur stolzen Oma der kleinen Vivien gemacht. Doch dann verändert ein tragischer Todesfall im Hotel alles - beruflich wie privat. Und an Maries rosarotem Himmel zieht ein Gewitter auf ... 'Demnächst auf Wolke sieben' ist der vierte Teil einer Serie voller Gefühle: Liebe, Pech, Verrat und Glück - die perfekte Mischung zum Mitfiebern! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Demnächst auf Wolke sieben' von Christian Pfannenschmidt. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Christian Pfannenschmidt, geboren 1953, war Journalist und Reporter für die Abendzeitung München, den Stern und das Zeit-Magazin. Heute lebt er als Autor in Köln und Berlin. Von ihm stammen unter anderem die Drehbücher der ZDF-Erfolgsserie "Girlfriends". "Der Seerosenteich" wurde in mehrere Sprachen übersetzt und in der Verfilmung als ARD-Zweiteiler, verfolgten über 6 Mio. Menschen die Karriere von Isabelle, dem Mädchen vom Lande, das zur Chefin eines Modeimperiums aufsteigt. 2003 gründete er eine eigene Fernsehproduktion und setzte seine persönliche Erfolgsgeschichte mit TV-Serien wie u.a. "Die Albertis" und "Herzensbrecher - Vater von vier Söhnen" sowie der erfolgreichen Freitagabend-Reihe "Meine Mutter ist unmöglich" fort. Bei dotbooks erschienen Christian Pfannenschmidts Romane "Die Villa unter den Linden", "Der Klang unserer Seelen", "Der Seerosenteich" und "Die Albertis". Außerdem haben ihn die Charaktere der "Girlfriends"-Serie nicht mehr losgelassen. Und so hat er - basierend auf den Drehbüchern - sieben Romane über die Freundinnen Marie, Ilka und Elfie geschrieben: Band 1: "Fünf Sterne für Marie" Band 2: "Freundschaft auf den dritten Blick" Band 3: "Zehn Etagen zum Glück" Band 4: "Demnächst auf Wolke sieben" Band 5: "Kurz vor zwölf im Paradies" Band 6: "Das 1x1 zum großen Glück" Band 7: "Frühstück für zwei" Weitere Informationen über den Autor unter: www.christianpfannenschmidt.de, www.facebook.com/PfannenschmidtChristian

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 397
    Erscheinungsdatum: 31.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958240704
    Verlag: dotbooks
    Größe: 409 kBytes
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Freundinnen für's Leben - Roman 4: Demnächst auf Wolke sieben

Kapitel 1

Frühes Sonnenlicht, das durch die hellen Leinenvorhänge in Maries und Ronaldos Schlafzimmer sickerte. Marie hatte es durch halb geschlossene Augenlider wahrgenommen und sich entschieden, wach zu werden. Dieser Tag konnte gar nicht früh genug beginnen, so sehr freute sie sich auf ihn. Ilka sollte kommen, Freundin seit Kindertagen. Nach all den Jahren in Chile fand sie den Weg nach Hamburg zu Marie. Staunen würde sie, wie groß das Kind geworden war.

Der Wecker auf dem kleinen Glastisch neben ihrem Bett stand auf sechs Uhr, eine halbe Stunde Zeit blieb, bis er klingeln würde. Marie drehte sich zu ihrem Mann um, der noch schlief, auf dem Bauch liegend und den Kopf in das Kissen gewühlt, nur die dunklen Locken waren zu sehen und feine weiße Fäden darin. Ronaldo bewegte sich unruhig, als Marie die Beine aus dem Bett schwang. "Es ist noch so früh", grummelte er aus den Kissen.

"Schlaf doch noch ein halbes Stündchen", sagte Marie, die dabei war, ihren Morgenmantel überzuziehen.

"Der Tag wird aufregend genug", antwortete Ronaldo und atmete schon wieder mit den tiefen Zügen eines Schlafenden.

Marie band den Gürtel ihres seidenen Mantels zu einer großen Schleife und fühlte sich gut und schön und eins mit diesem Leben, als sie über den Flur ging und die Tür zum Kinderzimmer leise öffnete. Sie blieb stehen und sah zu dem Bett hinüber, in dem Vivien schlief. Maries Blick wanderte hoch zu dem dicken Stern aus Filz, der dort hing und eine Spieluhr barg, deren Lied sie beide liebten. Er wanderte weiter zu der Hängematte voller Stofftiere und kam bei der Werkbank an, die ein wenig befremdlich wirkte in dem zarten Traum eines Zimmers für eine fünfjährige Prinzessin. Jedes Teil hier hatte Marie mit ausgesucht, doch sie konnte sich noch immer in diesen Anblick versenken, als sähe sie die kleine heile Welt zum ersten Mal, so wie sie immer wieder aufs Neue das ungeheure Glücksgefühl empfand, dass dieses Kind zu ihr gehörte und zu Ronaldo. Sie trat an das Bett und guckte in das Gesichtchen, und da schlug Vivien die Augen auf und grinste.

"Mima, ich schlafe gar nicht", sagte sie.

"Ja, guten Morgen, mein kleiner Schatz."

Marie setzte sich auf die Bettkante. Vivien schoss hoch und schlang die Arme um Marie und gab ihr einen Kuss.

"Hast du gut geschlafen?", fragte Marie.

"Ich hab geträumt, dass wir mit Ilka den Containerhafen besichtigen", sagte Vivien.

"Na, das ist aber ein romantischer Traum", sagte Marie und stand auf. "Ich mach mich mal fertig. Du kannst noch im Bett bleiben. Ich rufe dich dann." Doch Vivien war schon aus dem Bett gesprungen und lief zur Werkbank.

"Ich hab für Ilka noch einen Anhänger gemacht", rief sie und hielt ein Stück bunt bemaltes Holz mit einem Loch am oberen Ende in die Höhe. "Kann man ein Lederband durchziehen."

"Da wird sie sich aber freuen", sagte Marie.

"Wann kommt sie?", fragte Vivien die häufigst gestellte Frage der letzten vierundzwanzig Stunden.

"Heute Mittag, Schatz."

"Darf ich mit zum Flughafen?"

"Geh du lieber in den Kindergarten", sagte Marie und ging aus dem Zimmer.

Vivien blickte ihr vergnügt hinterher. Sie dachte gar nicht daran, sich den Flughafen entgehen zu lassen.

Der enge Rock ihres neuen Leinenkostüms war einer für die ganz kleinen Schritte, stellte Marie fest, als sie die Treppe zur Gästewohnung hinunterstieg. Na ja, ihre Mutter mäkelte seit vierzig Jahren daran herum, dass Marie beim Gehen viel zu weit ausholte. Ihr sollte sie das Kostüm unbedingt vorführen.

Unten in der Wohnung war längst alles bereit für Ilka. Auf Rosen gebettet, dachte Marie, während sie über die Decke des Bettes strich, in deren Stoff blassrote Blüten gewebt waren. Auf dem Nachttisch lag ein Blatt Papier, das Vivien hingelegt hatte. Eine Vase mit duftenden Freilandrosen stand daneben und ein silberner Rahmen mit einer Fotografie, auf der eine lachende Marie sich

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