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Freundinnen fürs Leben - Band 7: Frühstück für zwei Roman von Pfannenschmidt, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Freundinnen fürs Leben - Band 7: Frühstück für zwei

Eine kleine Pension und die Suche nach dem großen Glück: 'Frühstück für zwei' von Christian Pfannenschmidt jetzt als eBook bei dotbooks. Elfie hat sich ihren größten Traum erfüllt: eine eigene kleine Frühstückspension! Mit viel Liebe und Leidenschaft leitet sie das Haus - und hat für die Sorgen ihrer Gäste immer ein offenes Ohr. Dabei hat Elfie selbst genug Probleme, um die sie sich kümmern muss: Sie trauert immer noch um ihre große Liebe und auch finanziell sieht es alles andere als rosig aus. Doch sie ist nicht allein, denn wieder einmal zeigt sich: Wahre Freunde lassen einen nie im Stich! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Frühstück für zwei' von Christian Pfannenschmidt. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Christian Pfannenschmidt, geboren 1953, war Journalist und Reporter für die Abendzeitung München, den Stern und das Zeit-Magazin. Heute lebt er als Autor in Köln und Berlin. Von ihm stammen unter anderem die Drehbücher der ZDF-Erfolgsserie "Girlfriends". "Der Seerosenteich" wurde in mehrere Sprachen übersetzt und in der Verfilmung als ARD-Zweiteiler, verfolgten über 6 Mio. Menschen die Karriere von Isabelle, dem Mädchen vom Lande, das zur Chefin eines Modeimperiums aufsteigt. 2003 gründete er eine eigene Fernsehproduktion und setzte seine persönliche Erfolgsgeschichte mit TV-Serien wie u.a. "Die Albertis" und "Herzensbrecher - Vater von vier Söhnen" sowie der erfolgreichen Freitagabend-Reihe "Meine Mutter ist unmöglich" fort. Bei dotbooks erschienen bereits Christian Pfannenschmidts Romane "Der Seerosenteich" und "Die Albertis". Außerdem haben ihn die Charaktere der "Girlfriends"-Serie nicht mehr losgelassen. Und so hat er - basierend auf den Drehbüchern - sieben Romane über die Freundinnen Marie, Ilka und Elfie geschrieben: Band 1: "Fünf Sterne für Marie" Band 2: "Freundschaft auf den dritten Blick" Band 3: "Zehn Etagen zum Glück" Band 4: "Demnächst auf Wolke sieben" Band 5: "Kurz vor zwölf im Paradies" Band 6: "Das 1x1 zum großen Glück" Band 7: "Frühstück für zwei" Weitere Informationen über den Autor unter: www.christianpfannenschmidt.de, www.facebook.com/PfannenschmidtChristian

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 266
    Erscheinungsdatum: 29.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958241640
    Verlag: dotbooks
    Größe: 310 kBytes
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Freundinnen fürs Leben - Band 7: Frühstück für zwei

2. Kapitel

Als Elfie den Schnabels am nächsten Morgen unter wortreichen Entschuldigungen versicherte, es bleibe alles beim alten, begegneten die Vorbesitzer ihr freundlich, aber distanziert. Die Hotelhalle war jetzt zwar kahl und leer, aber dafür wirkte sie nicht mehr wie eine Malerwerkstatt, und Elfie sah sich in ihrem neuen Reich zufrieden und erleichtert um. Eine gute Entscheidung, die großen alten Räume nicht nur hell, sondern gelb anmalen zu lassen. Daß die ganze Hotelhalle an diesem Morgen von Sonnenlicht durchflutet war, machte alles nur noch schöner und wärmer und ließ Elfie neuen Mut fassen.

Der Handel bekam auch gleich einen quasi amtlichen Segen, als Hauptwachtmeister Poggensee, der zuständige Beamte für diesen Teil des Viertels, auf einem Routinebesuch - er holte dort in regelmäßigen Abständen die ausgelesenen Illustrierten für seine Frau ab - im Hotel vorbeischaute. Das heißt, ein reiner Routinebesuch war es an diesem Morgen nicht, sondern gleichzeitig das Abschiednehmen von Rita und Werner Schnabel. Daß Poggensee dabei auch gleich deren Nachfolgerin kennenlernte, werteten alle Anwesenden als gutes Omen.

"Wenn was ist, wir sind da", waren Poggensees letzte Worte an Elfie, als er, einen Stapel Zeitschriften unterm Arm, wieder ging.

Rita Schnabel sagte schmunzelnd: "So werden Freundschaften fürs Leben gestiftet", als sie Elfie ins Frühstückszimmer winkte, um ihr noch ein paar Tips und Hinweise zu geben.

"Mit dem Aufstehen richten Sie sich auf fünf Uhr ein, besser schon halb fünf", war einer davon.

"Halb fünf?" wiederholte Elfie entgeistert.

"Aber sicher doch! Dienen, Frau Gerdes, dienen ... Das muß man mögen. Frühstück machen, Weckdienst, Anreisen, Sonderwünsche ... Gäste sind wie Hyänen: morgens die ersten, abends die letzten."

Elfie schluckte. In diesem Moment kam Werner Schnabel aus dem angrenzenden Büro und hatte eine Holzkiste in der Hand. "Die alte Standuhr und die Vitrinen", sagte er, "davon trennen wir uns nur schweren Herzens, aber dafür ist in unserer neuen Wohnung nun wirklich kein Platz. Und diese Stammkundenkartei" - er hielt Elfie den Holzkasten vor die Nase -, "die sollten Sie auch übernehmen."

"Apropos", sagte Rita Schnabel, die mit dem Gesicht zur Tür stand und sah, wer gerade hereinkam. "Das ist Herr Müggebrecht, Frau Gerdes, und den müssen Sie übernehmen." Der ältere Herr, leger mit Schippermütze und Strickjacke unter der Freizeitjacke bekleidet, trat gutmütig grinsend auf Elfie zu und gab ihr die Hand.

"Frau Gerdes, unsere Nachfolgerin", klärte Rita Schnabel den Mann auf. Und an Elfie gewandt sagte sie: "Herr Müggebrecht bringt jeden Morgen die Zeitungen, schon seit ..."

"1962", sagte Herr Müggebrecht. "Die große Flutkatastrophe, wissen Sie noch?"

"Richtig", sagte Rita Schnabel, sah ihren Mann auffordernd an und machte eine Kopfbewegung in Richtung Küche.

"Kommen Sie, wir haben noch ein paar Fläschchen für Sie!" Ihr Mann führte Herrn Müggebrecht in die Küche. "Netter Kerl", sagte Rita Schnabel zu Elfie, als die beiden allein waren. "Hängt aber leider 'n büschen an der Flasche." Dann straffte sie sich und wurde wieder ganz Geschäftsfrau. "So, nun wieder zu uns, Frau Gerdes. Meine Zeit auf diesem Planeten ist begrenzt." Sie nahm den Holzkasten mit der Stammkundenkartei und hielt ihn Elfie hin. "Da haben Sie doch keine Einwände gegen, oder?"

"Aber ganz im Gegenteil", sagte Elfie und strahlte, so gut sie strahlen konnte mit dem unhandlichen Kasten im Arm.

"Gut", sagte Rita Schnabel kurz. "Macht fünftausend extra. Am liebsten Cash."

Beinahe wäre Elfie der Kasten aus der Hand gefallen. "Fünftausend?" wiederholte sie und verhedderte sich in einer gedanklichen Kalkulation, mit der sie ermitteln wollte, ob es sich um eine Investition handelte, die sich in einem angemessenen Zeitraum amortisieren würde. Aber obwohl sie zu keinem vernünftigen Ergebnis kam,

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